Vinzent

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Titel Deutschland: Vinzent
Titel USA: Vinzent
Genre: Drama Noir
Farbe, Deutschland, 2004

Kino USA: -
Kino Deutschland: 20. April 2006
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 93 Minuten, FSK -



Inhalt Vinzent ist einem Nervenzusammenbruch nahe. Eigentlich will er in dem unscheinbaren Mietshaus nur seine Freundin suchen, die er bei einem Vertreterbesuch an einem Nachbarfenster zu sehen geglaubt hat. Und war es nicht so, dass sie nach ihm gerufen hat? Vinzent, weder mutig noch selbstbewusst noch in seinen Taten entschieden auftretend, bemüht sich wirklich. Doch das Haus, die Atmosphäre, vor allem die Mieter machen es ihm alles andere als leicht. Schnell ist einer wie er in einem diffusen Geflecht aus vorenthaltenen Informationen, kleinbürgerlichen Hausintrigen und den offenbar kriminellen Machenschaften eines Arztes bis weit über die Grenze seiner Wahrnehmungsmöglichkeiten hinaus verstrickt.

Das Haus das ihm Antworten liefern soll produziert nur Fragen. Ist der Aufzug gefahren oder hält er wieder im selben Stockwerk? War in dieser Wohnung vorhin nicht die Familie um den aufgebahrten Körper der toten Tochter versammelt? Ruft da nicht seine Freundin? Oder waren dies andere Stimmen? Wie kommt er aus diesem Badezimmer heraus? Wer hat ihn in der Ohnmacht entkleidet und seine Sachen gewaschen? Was sind dies für Echos? Wie kommt Grimaldi so schnell von oben hier runter? Ist dieser Arzt wirklich von dieser Welt? Wieso ist das kleine Mädchen immer wieder einen Schritt voraus? Ist Lena sicher auf seiner Seite?

Immer tiefer zieht das Haus mit seinen Bewohnern Vinzent in einen Strudel aus Gedanken, Ängsten, Schreien und Konfrontationen. Nimmt ihn gefangen in den Klauen seiner Winkel, Gänge, Schatten, Geschosse, Geräusche. Und mehr denn je scheint einfach nichts so zu sein wie es zunächst den Anschein hatte. Hinter jeder Ecke wartet statt einer Antwort eine neue Frage. Mehr denn je zweifelt Vinzent daran, ob er überhaupt Vinzent ist. Als Vinzent zumindest einige Antworten findet, ist er sich schon lange nicht mehr sicher ob er diese überhaupt jemals erhalten wollte ...


Darsteller & Stab Darsteller: Detlef Bothe (Vinzent), Anna Thalbach (Lena), Thomas Bestvater (Grimaldi), Karin Baal, Bernd Tauber, Ingeborg Westphal, Cornelia Lippert, Tabea Heyning

Stab:Regie: Ayassi • Produktion: Patric Stegenwalner, Ayassi, Horst Riediger, Sascha Wolfram • Drehbuch: Ayassi • Vorlage: - • Filmmusik: Ingo Fried, Andreas Müller, External Harddrive • Kamera: Daniel Gottschalk • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: - • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 8/2006: Mit zahlreichen technischen Mitteln versucht der Film, eine Atmosphäre des Gruselns und der Verstörung zu erzeugen. Trotz einiger gelungener Einstellungen wirkt das Ergebnis eher aufdringlich, selbstzweckhaft und allzu verrätselt.
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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