Tsotsi

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Titel Deutschland: Tsotsi
Titel Süd Afrika: Tsotsi
Genre: Drama
Farbe, Süd Afrika, Großbritannien, 2005

Kino Süd Afrika: 23. Dezember 2005
Kino Deutschland: 4. Mai 2006
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: 5. Mai 2006
Laufzeit Kino: 94 Minuten, FSK 12



Audio-Feature
Inhalt In einem Ghetto am Rand von Johannesburg lebt der 19-jährige Tsotsi in den Tag hinein. Der Anführer einer kleinen Gangsterbande ist der coole und für seine Brutalität gefürchtete Held des Viertels. Eines Abends sieht er sich drastisch mit den Folgen seiner Gewalttätigkeit konfrontiert: In einem noblen Vorort schießt er auf eine Frau, stiehlt deren Auto und flüchtet mit Höchstgeschwindigkeit, als er plötzlich auf dem Rücksitz ein neugeborenes Baby bemerkt.

Vor Schreck baut er einen Unfall und mußs seine Flucht zu Fuß fortsetzen. Er könnte das schreiende Kind allein in dem Wrack zurück lassen, doch etwas in ihm sperrt sich dagegen. Also steckt er es in eine Papiertüte und nimmt es mit in seine Welt ...


Darsteller & Stab Darsteller: Presley Chweneyagae (Tsotsi), Mothusi Magano (Boston), Israel Makoe (Tsotsis Vater), Percy Matsemela (Sergeant Zuma), Jerry Mofokeng (Morris), Benny Moshe (junger Tsotsi), Nambitha Mpumwanal (Pumla Dube), Zenzo Ngqobe

Stab:Regie: Gavin Hood • Produktion: Peter Fudakowski, Paul Raleigh • Drehbuch: Gavin Hood • Vorlage: nach dem Buch von Athol Fugard • Filmmusik: Paul Hepker, Mark Kilian, Vusi Mahlasela • Kamera: Lance Gewer • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Emelia Weavind • Schnitt: Megan Gill • Kostüme: Nadia Kruger, Pierre Vienings • Make Up: Tania Brooke • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: Cordell McQueen •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Eine atemraubende Story, voller Adrenalin erzählt zu den stampfenden Sounds des "Kwaito", der Musik der Ghettokids von Johannesburg: Das ist Tsotsi. Die Geschichte eines blutjungen Gangsters, den man hassen möchte, für den man aber am Ende Tränen vergießt, begeisterte die Besucher der Film-Festivals von Toronto und Edinburgh und erhielt den Auslands-Oscar® 2006. Ein flammendes Plädoyer für Liebe und Friedfertigkeit und gegen den Hass und die rasende Wut.

film-dienst 9/2006: Eine in der ersten Hälfte dicht entwickelte und inszenierte Geschichte, die von den sozialen Unterschieden am Kap erzählt, im zweiten Teil jedoch alle Register einer melodramatischen Läuterungserzählung zieht, was die eigentliche Tendenz des Films spürbar verwässert.


Oscar®
  • Oscar® für 2006 als Bester Fremdsprachiger Film
Oscar®
Filmplakat
Szenenfoto
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