Schläfer

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Titel Deutschland: Schläfer
Titel Österreich: Schläfer
Genre: Drama
Farbe, Österreich, Deutschland, 2005

Kino Österreich: 3. Juni 2005
Kino Deutschland: 11. Mai 2006
Kino Schweiz (D): -
Laufzeit Kino: 105 Minuten, FSK 12



Inhalt Johannes Merveldt zieht von seinem Studienort Berlin nach München, um dort als Doktorand am Lehrstuhl für Virologie der Technischen Universität zu arbeiten. Zum Kreis der jungen Wissenschaftler, der von dem renommierten Professor Behringer geleitet wird, gehört auch der Algerier Farid Madani, der sich dem gleichen Forschungsvorhaben wie Johannes widmet, nur mit anderem wissenschaftlichen Ansatz. Der Film beginnt, als Johannes, noch bevor er seine Stelle antritt, von einer Mitarbeiterin des Verfassungsschutzes angesprochen wird, die ihn bittet, Informationen über Farid zu liefern. Obwohl Johannes dieses Anliegen entsetzt von sich weist, beginnt sich sein Blick auf den Kollegen zu verändern ...

Die Freundschaft, die zwischen Johannes und Farid entsteht, bewegt sich zusehends auf einem schmalen Grat zwischen Zuneigung und Misstrauen. Zwar sind sich die beiden sympathisch und beschließen, mit der Konkurrenzsituation in der Arbeit freundschaftlich umzugehen und sich nicht zu behindern, aber Johannes glaubt immer wieder Hinweise darauf zu erkennen, dass Farid doch in dubiose Aktivitäten verstrickt sein könnte. Beate, eine junge Kellnerin, für die sich Johannes interessiert, verliebt sich in Farid und die beiden werden ein Paar. Gleichzeitig spitzt sich die Konkurrenz zwischen Farid und Johannes beim Forschungsvorhaben zu. Privates und Berufliches, moralische und politische Verantwortung beginnen sich ununterscheidbar zu durchmischen.


Darsteller & Stab Darsteller: Bastian Trost (Johannes), Mehdi Nebbou (Farid), Loretta Pflaum (Beate), Gundi Ellert (Frau Wasser), Wolfgang Pregler (Professor Behringer)

Stab:Regie: Benjamin Heisenberg • Produktion: Barbara Albert, Martin Gschlacht, Jessica Hausner, Antonin Svoboda, Peter Heilrath • Drehbuch: Benjamin Heisenberg • Vorlage: - • Filmmusik: Morenz Dangel • Kamera: Reinhold Vorschneider • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Renate Schmaderer • Schnitt: - • Kostüme: Stephanie Rieß • Make Up: Wiltrud Derschmidt • Ton: William Franck, Stephan Michalik • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 9/2006: Erstlingsfilm, der die Anschläge vom 11. September 2001 zum Anlass nimmt, um das Bild einer zutiefst verunsicherten Gesellschaft zu zeichnen, die ihre Mitglieder unter Generalverdacht stellt. Ein subtil entwickelter Film, der die Atmosphäre von Beklemmung und Paranoia spürbar macht und seine formalen Mittel kongenial in den Dienst dieser Erfahrbarmachung stellt.
Filmplakat
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Dirk Jasper FilmLexikon

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