Private

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakate im Großformat: DeutschlandItalien

Titel Deutschland: Private (OmdU)
Titel Italien: Private
Genre: Dokumentations-Drama
Farbe, Italien, 2003

Kino USA: 14. Januar 2005
Kino Schweiz (D): 7. April 2005
Kino Deutschland: 18. Mai 2006
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 94 Minuten, FSK 12



Inhalt Mohammed B. lebt mit seiner fünfköpfigen Familie im Niemandsland zwischen einem palästinensischen Dorf und einem israelischen Militärstützpunkt. Die israelische Armee beschliesst, diesen strategisch wichtigen Ort einzunehmen. Da Mohammed sich jedoch weigert, sein Haus zu verlassen, nimmt man eine beinah undenkbare Zonen-Aufteilung vor: Der obere Stock wird zum Militärlager, den unteren Stock bewohnt die Familie, die weiterhin ihren alltäglichen Verpflichtungen nachgehen darf, die Nacht aber im Aufenthaltsraum eingesperrt verbringen mußs.

Die einzelnen Familienmitglieder reagieren unterschiedlich auf die Anwesenheit der Besetzer. Während Pazifist Mohammed etwa durch reine Anwesenheit passiven Widerstand leisten will, ist die älteste Tochter Mariam nicht bereit, sich an das Arrangement zu halten. Die permanente Auseinandersetzung mit den Eindringlingen erweist sich für die Familie als harte Prüfung.


Darsteller & Stab Darsteller: Mohammed Bakri (Mohammad B.), Lior Miller (Commander Ofer), Hend Ayoub (Mariam B.), Tomer Russo (Private Eial), Arin Omary (Samiah B.), Marco Alsaying (Jamal B.), Sara Hamzeh (Sarah B.), Karem Emad Hassan Aly (Karem B.), Amir Hasayen (Amir B.)

Stab:Regie: Saverio Costanzo • Produktion: Mario Gianani • Drehbuch: Saverio Costanzo, Sayed Qashua, Camilla Costanzo, Alessio Cremonini • Vorlage: - • Filmmusik: Alter Ego • Kamera: Luigi Martinucci • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Ludovica Amati, Einat Fadida • Schnitt: Francesca Calvelli • Kostüme: Ludovica Amati, Einat Fadida • Make Up: - • Ton: Gabriele Moretti, Antonio Dolce • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 10/2006: Einer wahren Begebenheit verpflichtet, ist der Film eher eine cineastische Versuchsanordnung, die mögliche Strategien im Umgang mit der allgegenwärtigen Gewalt durchbuchstabiert. Ein mutiger Debütfilm, der seinen allegorischen Charakter zwar nicht immer abstreift, aber mit Witz und Köpfchen für einen friedfertigeren Umgang miteinander plädiert.
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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