Septemberweizen

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher Inhalt • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Septemberweizen (WA)
Titel USA: -
Genre: Dokumentation
s/w, BRD, 1980

Kino USA: -
Kino Deutschland: 17. Oktober 1980
Kino Deutschland: 18. Mai 2006
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 96 Minuten, FSK 12



Inhalt "Septemberweizen" ist ein Begriff aus der Warenterminspekulation und bezeichnet einen im September fälligen Weizenkontrakt ? also ?Papierweizen?. Vor allem um diesen Weizen, der so gar nichts mehr von einem Lebens-Mittel hat, geht es in diesem Film. Peter Krieg zeigt in collageartigen Montagen, wie Farmer, Wissenschaftler, Händler, Spekulanten, Verarbeiter und Politiker mit dem Weizen umgehen und was dabei übrigbleibt für Hungrige und Hungernde.

Brechts Wort von den Hungersnöten, die nicht ?ausbrechen?, sondern vom Weizenhandel veranstaltet werden, erweist sich am Beispiel des amerikanischen Weizens eher als Untertreibung, denn auch Wissenschaftler, Spekulanten, Konzerne und Politiker backen am Hunger mit. Wo Weizen Ware und Waffe zugleich ist, kann es nur als Zufall erscheinen, wenn am Ende doch noch essbares Brot zustande kommt ? als Abfallprodukt einer Reihe aufwendiger Geschäfte, die trotz aller gegenteiligen Beteuerungen den Hunger eher vergrößern als stillen.


Darsteller & Stab Darsteller:

Stab:Regie: Peter Krieg • Produktion: - • Drehbuch: Peter Krieg • Vorlage: - • Filmmusik: Rolf Riehm • Kamera: Peter Krieg • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Peter Krieg • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Heidi Knott • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


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Dirk Jasper FilmLexikon

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