Eine Hochzeit zu dritt

Produktionsnotizen

Der renommierte Drehbuchautor Ol Parker nahm sich ganz bewusst vor, als erste Regiearbeit eine Lovestory zu inszenieren: ?Ich wollte über die Liebe schreiben, über Leidenschaft, Naturgewalten.? Als Autor hatte Parker sich bereits mit Aufsehen erregenden BBC-Filmen (LOVED UP / E wie Ecstasy; IN YOUR DREAMS) einen Namen gemacht ? oft spielt darin Thandie Newton (THE CHRONICLES OF RIDDICK / Riddick; MISSION: IMPOSSIBLE 2; BELOVED / Menschenkind) die Hauptrolle. Das ist kein Zufall: Seit die beiden vor zehn Jahren erstmals zusammenarbeiteten, sind sie ein Paar. Es war Liebe auf den ersten Blick ? Thandie Newton hat ihren Mann zu EINE HOCHZEIT ZU DRITT inspiriert.

Parkers höchst komische Welt ist eine erfrischende Kombination aus pointierten Dialogen und präzise beobachteten Verhaltensmustern und Marotten der modern-urbanen Gesellschaft. ?Ich begann EINE HOCHZEIT ZU DRITT zu schreiben, ohne dass ich einen Auftrag hatte ? zunächst wusste ich eigentlich gar nicht warum. Erst allmählich gestand ich mir selbst ein, dass ich damit einfach die Bedingung stellen wollte, selbst die Regie zu übernehmen. Denn ich kenne die Figuren in- und auswendig, ich habe diese Welt geschaffen, ich weiß, wie sie auf der Leinwand aussehen soll.?

Die Produzentin Sophie Balhetchet erhielt das Skript über Parkers Agenten und las es in einem Zuge durch: ?Mir gefiel die Mischung aus Gefühl und Witz, ich fand die Idee sehr überzeugend. Was passiert, wenn man sich auf den ersten Blick verliebt, aber bereits einen Partner hat? Lebt man diese Liebe aus, oder unterdrückt man sie? Kann man einen so fundamentalen Trieb einfach ignorieren? Der Film gehört eindeutig ins Genre der romantischen Komödie, ist aber durch diesen originellen Kniff viel komplexer als üblich. Ich traute Ol sofort zu, diese Idee auf der Leinwand umzusetzen.?

Und der deutsche Produzent Andro Steinborn berichtet: ?Ich weiß noch, wie ich das Skript in einem geschäftigen Café im Berliner Zentrum las, oft spontan laut lachte, aber auch unglaublich berührt war. Das Ambiente von EINE HOCHZEIT ZU DRITT hat es mir angetan: die Liebesgeschichte zweier Frauen, die geschliffenen, urkomischen Dialoge, vor allem aber die klare, stringente Struktur. dass es sich um eine gleichgeschlechtliche Lovestory handelt, ist eigentlich gar nicht so entscheidend, verleiht der Geschichte aber Pepp und unterscheidet sie von den üblichen romantischen Komödien.?

Auch Produzent Barnaby Thompson verliebte sich in das Drehbuch ? auf den ersten Blick sozusagen: ?Bei mir hat es sofort geklickt. Denn Ol gelingt es wie nur wenigen Autoren, seine Figuren aus dem Dialog heraus zu entwickeln ? und das ist das Geheimnis hervorragender Drehbücher. Wir erleben hier eine Lovestory, die mit Humor erzählt wird.?

Natürlich wusste Parker, dass sein Erfolg als Regiedebütant vor allem von seinem Team abhing: ?Wenn man das große Glück hat, sich die Mitarbeiter aussuchen zu dürfen, dann lassen sie einen auch nicht fallen. Meine Arbeitsweise als Regisseur besteht einfach darin, gute Leute zu engagieren und sie dann in Ruhe ihre Arbeit machen zu lassen. Kurz vor Drehbeginn saß ich mit meiner Frau zusammen, als sie plötzlich sagte: ,In ein paar Tagen drehst du deinen ersten Film. Du ahnst ja gar nicht, was da auf dich zukommst. Wieso brichst du nicht in Panik aus?? Ich überlegte eine Weile und antwortete dann: ,Weil mich fähige Leute auffangen werden.??

RACHEL ist die Braut, die sich nicht traut zuzugeben, dass sie sich in jemand anderen verliebt hat. Den Zuschlag für diese Rolle bekam die Amerikanerin Piper Perabo. ?In allen ihren Filmen beweist Piper ihr große Talent?, sagt Parker.

?Sie hat Köpfchen und Temperament, ist witzig, aber auch schön ? diese Kombination erlebt man sehr selten. Allerdings ist Piper Amerikanerin, während ich weiterhin auf meinem ursprünglichen Drehbuchkonzept bestand: Rachel ist und bleibt Engländerin. Und einen schlecht imitierten britischen Akzent wollte ich mir auch nicht bieten lassen ? davon haben wir in letzter Zeit wirklich genug gehört. Ich habe mir also eigentlich nicht viel von meinem Besuch bei ihr in New York versprochen. Doch vor meinem Flug bat ich eine Sprachlehrerin um Rat, die mir den Tipp gab: ,Frag sie mal, ob sie Bücher liest. Wenn sie liest, ist sie intelligent, dann läuft das auch.? Ich traf mich also mit Piper, wir unterhielten uns über Literatur ? sie hat viel mehr gelesen als ich. Außerdem war sie mir sehr sympathisch ? die Entscheidung fiel mir also wirklich leicht.?

Ebenso enthusiastisch freute sich Perabo auf die Zusammenarbeit: ?Ich war so begeistert von dem Skript, dass ich gefleht und gebettelt habe, um die Rolle zu bekommen. Als Ol mich in New York besuchte, sind wir praktisch alles Szenen genau durchgegangen. Das Buch ist derart toll geschrieben, dass ich den Film praktisch schon vor mir sah: Glaubwürdige, oft völlig abgedrehte Dialoge, mitreißend und originell ? Ol liefert ganz einfach ein Meisterwerk der britischen Liebeskomödie.? Ihre Rolle beschreibt Perabo so: ?Rachel ist ein spontaner Mensch, während Heck vor allem zuverlässig und liebenswürdig ist ? die beiden passen eigentlich gar nicht zusammen. Doch am Ende geht es natürlich immer um zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind.?

Sophie Balhetchet legt Wert darauf, dass ?Rachel nicht berechnend wirkt. Sie hat einen ausgesprochen netten Mann, der sich absolut nichts zu Schulden kommen lässt. Dennoch denkt sie darüber nach, ihn zu verlassen. Wir suchten also eine Schauspielerin, die aufrichtig und ehrlich wirkt ? Piper verkörpert das perfekt.? Dazu Barnaby Thompson: ?Die Rolle ist nicht einfach, denn Rachel macht eine Entwicklung durch, die wir ihr glauben müssen. Und weil Heck ein so netter Typ ist, erscheint dieser Entwicklungprozess noch viel komplizierter. Doch mit ihrem ungeheuren Charme schafft Piper das.?

In Bezug auf LUCE hatte Parker ganz konkrete Vorstellungen: ?Die Zuschauer müssen dieser Frau abnehmen, dass Rachel ihretwegen aus der Ehe ausbrechen würde? Aber ich suchte auch eine Schauspielerin, die Schuldgefühle, Leid, Intelligenz ausdrücken und hohe moralische Ansprüche vertreten kann.? Auf die renommierte britische Schauspielerin Lena Headey traf diese Beschreibung ganz genau zu. ?Ich kenne Lena seit Jahren?, sagt Parker. ?Sie war in LOVED UP dabei, meinem ersten verfilmten Drehbuch. Sie ist wunderschön, aufrichtig, urkomisch, überhaupt nicht eitel oder affektiert, aber außergewöhnlich intelligent.?

Parker betont, wie schwierig die Rolle der Luce zu bewältigen ist: ?In Rachels Fall lässt sich ihre dramatisch emotionale Entwicklung gut ausdrücken, weil wir konkret miterleben, wie sich ihre Beziehung zu Heck verschlechtert. Luce dagegen kann vieles nur andeuten, häufig einfach nur durch ihre Reaktionen auf die Kunden im Blumenladen. Aber Lena ist dazu durchaus in der Lage.?

Sophie Balhetchet sieht das ähnlich: ?Als Zuschauer müssen wir spüren, dass die Urkraft, die die beiden zusammenschmiedet, viel stärker ist als das Leid, das sie dadurch indirekt verursachen. Beide bemühen sich inständig, einander aus dem Weg zu gehen ? sie wollen die Anziehungskraft, die sie spüren, gar nicht erst zulassen? Lenas Spiel ist subtil, aber sehr konzentriert, und dieser Einsatz passt kongenial zu Ols Schreibstil ? manchmal ergänzen sich Schauspieler und Autoren auf diese optimale, schwer beschreibbare Weise.?

Piper Perabo und ihre Filmpartnerin Lena Headey waren schon vor den Dreharbeiten zu EINE HOCHZEIT ZU DRITT sehr gut befreundet, denn sie hatten in Rumänien bereits den Film THE CAVE zusammen gedreht. Dazu Parker: ?Lena und Piper haben den Dreh von Anfang bis Ende genossen. Für mich war eigentlich nur schwierig, dass die beiden ständig herumalberten und ihre Dialoge verpatzten ? das kann tatsächlich zu einem ernsthaften Problem werden. Man hofft dann nur, dass auch die Zuschauer später im Kino mitbekommen, wie wunderbar sich die beiden verstehen.?

Headey wollte den Film unbedingt machen: ?Es kommt wirklich sehr selten vor, dass man von einem Drehbuch absolut begeistert ist: Alle Figuren haben komische Momente, ohne dabei an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Es wäre mir peinlich gewesen, um die Rolle zu betteln, aber ich war ganz aus dem Häuschen, als ich sie dann tatsächlich bekam!?

Und Headey staunte nicht schlecht, als sie Regiedebütant Parker dann am Set erlebte: ?Bei Dreharbeiten ist es eher ungewöhnlich, dass alle Beteiligten derart gelassen miteinander auskommen. Das liegt in diesem Fall sicher an Ol, der sich mit so unterschiedlichen, fantastischen Mitarbeitern umgibt. Ach, wäre das schön, wenn sie bei meinem nächsten Film alle wieder dabei wären!? Über ihre Rolle sagt Headey: ?Luce fühlt sich als Außenseiterin ? genau wie ihre Mutter erwartet auch sie nichts mehr vom Leben. Luce wird also nichts unternehmen, um Rachel umzustimmen. Aber allein ihre Anwesenheit stellt Rachels Welt auf den Kopf.?

Bei der Besetzung des Heck brachte Parker nicht lange zu überlegen: Matthew Goode war genau der Richtige: ?Matt zimmert sich seinen eigenen Sarg auf so charmante Weise, dass man gleichzeitig lachen und weinen möchte ? man versteht ihn nur zu gut. Er bringt erstaunliche Fähigkeiten mit.?

Dazu Sophie Balhetchet: ?Ol wollte Heck unbedingt sympathisch zeigen ? darauf haben wir also immer strikt geachtet. Heck ist weder ein eindeutiger Loser noch ein fieser Typ. Er ist absolut liebenswürdig, und wie er selbst sagt, kann er es gar nicht fassen, dass Rachel ihn will. Mit diesem Gedanken sägt er praktisch schon an dem Ast, auf dem er sitzt. Matthews Leistung besteht darin, Heck in seiner ganzen Unschuld und Ahnungslosigkeit zu zeigen, ihm aber gleichzeitig emotionale Reife zuzugestehen: Wir spüren, dass er in zehn Jahren nicht nur älter, sondern auch weiser und glücklicher sein wird.?

Matthew Goode wollte sich die Chance einer solchen Rolle auf keinen Fall entgehen lassen: ?Ich war sofort Feuer und Flamme. Heck macht eine interessante Entwicklung durch, auch wenn es emotional eine regelrechte Achterbahnfahrt ist. Die meisten Männer können sich jedenfalls leicht in Heck hineinversetzen ? sie wissen genau, was er durchmacht.?

Und Produzent Andro Steinborn fügt hinzu: ?Heck bildet den Dreh- und Angelpunkt des Films ? sein Schicksal hält den Film zusammen, denn aus männlicher Sicht erlebt er den ultimativen Albtraum: Seine Frau verliebt sich am Hochzeitstag in eine andere Frau. Er mußs unbedingt liebenswert, sympathisch, attraktiv und charmant erscheinen ? aber nur bis zu einem gewissen Grad, damit man sich nicht völlig in ihn verliebt. In diesem Sinne zeigt Matthew eine perfekte Leistung. Er spielt Heck mit großer Würde ? besonders in dem Moment, als ihm klar wird, dass er gegen diese Naturgewalt nichts ausrichten kann: Egal wie schwer es ihm fällt ? er mußs einen Schlussstrich ziehen.?

Die erfahrene Schauspielerin Celia Imrie hat sich mit vielen Bühnen- und Filmrollen profiliert ? diesmal spielt sie Rachels Mutter TESSA: ?So ein Drehbuch habe ich noch nie gelesen ? manchmal ist es unglaublich komisch, dann auch wieder tieftraurig. Und Tessa bildet eine traumhafte Mischung aus beidem: ein guter Kumpel, der die Zuschauer zum Lachen bringt. Ol kann sich wirklich wunderbar in Frauen hineinversetzen ? was an sich schon sehr merkwürdig ist!?

Parker schrieb Imrie die Tessa auf den Leib: ?Ich wusste nämlich genau, wie hervorragend sie das spielen würde. Also lehnte ich mich einfach zurück und schaute ihr zu. Und sie hat meine Erwartungen noch weit übertroffen.? Über den Dreh schwärmt Imrie: ?Ols leidenschaftliches Engagement hat alle Mitwirkenden beflügelt ? noch nie habe ich mich am Set derart wohl gefühlt.? Über die Besetzung von Rachels Vater NED berichtet Parker: ?Anthony Head kam zum Vorsprechen und brachte mich derart zum Lachen, dass ich ihn auf der Stelle engagiert habe.?

Seine wohl bekannteste Rolle spielt Head in der Kultserie BUFFY THE VAMPIRE SLAYER (Buffy ? Im Bann der Dämonen). Über EINE HOCHZEIT ZU DRITT sagt er: ?Die Story lässt niemanden kalt. Und es gibt darin keine eindimensionalen Rollen ? aus jeder entsteht eine glaubwürdige Figur, die eine Entwicklung durchmacht und einen bestimmten Aspekt der Liebe illustriert. Ned ist unglücklich, fühlt sich in seiner Haut nicht wohl ? er steht unter Stress. Aber dadurch, dass er seiner Tochter beistehen kann, gewinnt er ein Stück Selbstvertrauen zurück ? er kann wieder in den Spiegel schauen.?

Dazu sagt Darren Boyd, der die Rolle des COOPER übernimmt: ?Es geht um das, was Menschen bewegt. Wer sind wir eigentlich? Wie bügeln wir Fehler aus? Für die richtige Stimmung sorgt OI ? die Arbeit macht echt Spaß.? Parker zeigt sich begeistert von Boyds Leistung: ?Ganz erstaunlich, ja verblüffend, wie es ihm gelingt, Cooper so charmant darzustellen. Denn seine Dialoge strotzen nur so vor ätzenden Sprüchen, er ist egoistisch und frauenfeindlich, aber irgendwie gelingt es Darren, aus Cooper einen sympathischen Menschen zu machen.?

dass die Stimmung am Set derart angenehm locker war, führt Parker auf den Umstand zurück, dass er und seine Besetzungschefin Nina Gold sich vornahmen, nur Leute zu engagieren, die ihnen sympathisch sind: ?Boo Jackson (LEXI) ist eine Ausnahmeerscheinung. Sie hat noch nie vor der Kamera gestanden, erschien aber am Set und konnte bereits alle ihre Dialoge auswendig ? und die der anderen noch dazu. Sie kennt keinerlei Angst, und ihr Talent ist einfach atemberaubend. Begeistert war ich auch, mit Sue Johnston (ELLA) arbeiten zu dürfen. Kein Wunder ? es ist allseits bekannt, dass sie ein Genie ist.?

Falls Produzent Barnaby Thompson sich fragte, ob er dem Regiedebütanten Parker eine so große Verantwortung überhaupt zutrauen konnte, wurden seine Zweifel schnell zerstreut: ?Anfangs überlegte ich, ob er sich wohl durchsetzen wird. Interessanterweise schafft Ol beim Dreh eine angenehme Atmosphäre, indem er alle an seiner Welt teilhaben lässt. So funktioniert das ganz prächtig ? alle ziehen an einem Strang, niemand mußs sich verstellen.?

Und Andro Steinborn fügt hinzu: ?Wer mit dem Drehbuch den Nagel derart auf den Kopf trifft, dem traue ich auch zu, die Story zu inszenieren. Als ich Ol dann in London kennen lernte, war ich angenehm überrascht: Er ist ungeheuer begabt, sehr sensibel ? und dabei ist er doch ein echt cooler Typ in meinem Alter. Wir haben uns auf Anhieb verstanden ? ich wusste sofort, dass er der richtige Regisseur ist.?

Parker hat die Zusammenarbeit mit den Produzenten in bester Erinnerung: ?Beim Filmemachen kann es schreckliche Situationen geben, wenn man feststellt, dass ein entscheidendes Mitglied des Teams ? ob Schauspieler oder, was noch schlimmer ist, ein Produzent ? grundsätzlich andere oder sogar völlig gegensätzliche Erwartungen an den Film hat. Das kommt leider sehr häufig vor und endet unausweichlich in der Katastrophe. Ich kann mich also wirklich glücklich schätzen, weil ich mit Produzenten zusammenarbeite, die ganz genau begriffen haben, worum es mir geht. Und sie haben sich Arme und Beine ausgerissen, um dieses Ziel mit mir zu erreichen. Sie standen hundertprozentig auf meiner Seite, haben nie an mir gezweifelt ? darüber staune ich heute noch.?

Die Dreharbeiten in und um London begannen am 11. Oktober 2004 und dauerten sieben Wochen. dass die Geschichte in London spielt, war für Parker unabdingbar. Dabei dachte er an die grünen Parks, angesagten Pubs und Cafés des Stadtteils Primrose Hill, der Kameramann Ben Davis auch immer wieder spektakuläre Panoramablicke auf das Londoner Zentrum erlaubt.

?Ich wohne im Londoner Norden und wollte den Film also in der Nähe meines Hauses drehen!?, sagt Parker. ?Außerdem hat Primrose Hill eine besonders schöne, romantische Atomsphäre. Der dörfliche Charakter passt wunderbar zu den vielen zufälligen Treffen der Hauptfiguren, die das Skript verlangt. Jedenfalls konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, den Film irgendwo anders zu drehen. Glücklicherweise waren die Produzenten und das Team derselben Auffassung. Als ich zum ersten Mal das Foto von dem Haus sah, das wir als Blumenladen benutzen, war ich sprachlos: Genauso hatte ich mir das vorgestellt.?

Der Look des Films spielt für Parker und die Produzenten eine ganz wesentliche Rolle. Balhetchet bezeichnet Kameramann Ben Davis als ?Genie?: ?In unzähligen E-Mails diskutierten Ol und ich das Ambiente des Films ? die Stimmung, das Licht, die Farben. Aber das war natürlich alles nur Theorie. Ben hat es dann in Bilder umgesetzt.?

Über den Film sagt Sophie Balhetchet abschließend: ?Eine romantische Komödie mit dem gewissen Etwas: Weil die heterosexuelle Rachel sich in die lesbische Luce verliebt, ist es wirklich Liebe auf den ersten Blick. Wenn es ein anderer Mann wäre, konnte man stundenlang spekulieren: Was vermisst sie an Heck? Was kann der andere ihr geben? Weil sie aber hetero ist, wirkt diese plötzliche Anziehungskraft besonders außergewöhnlich. dass sie sich in eine andere Frau verliebt, verleiht dem Film sein wunderbar dramatisches Element.?

Szenenfoto
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