American Dreamz - Alles nur Show

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Titel Deutschland: American Dreamz - Alles nur Show
Titel USA: American Dreamz
Genre: Komödie
Farbe, USA, 2005

Kino USA: 21. April 2006
Kino Deutschland: 15. Juni 2006
Kino Österreich: 15. Juni 2006
Kino Schweiz (D): -
Laufzeit Kino: 107 Minuten, FSK 6



Inhalt Unmittelbar nach seiner Wiederwahl fällt der US-Präsident Staton in eine totale Sinnkrise. Statt sich wie gewohnt von seinem Berater und Stabschef Wally Brown mit Informationen aus erster Hand füttern zu lassen, fängt er plötzlich an, selbst Zeitungen und Bücher zu lesen. Da er das Weiße Haus deswegen wochenlang nicht verlassen hat, soll Staton die besorgten Bürger nun mit einer groß angelegten Medienkampagne beruhigen. Auch die First Lady macht sich große Sorgen um ihren Ehemann.

Höhepunkt der Werbekampagne soll ein Auftritt des Präsidenten als Jurymitglied in der beliebten Reality-TV-Show ?American Dreamz? sein. Hier wird der Grundstein für viele große Show-Karrieren gelegt, aber auch an Peinlichkeiten hat diese Show viel zu bieten. Star-Moderator dieser Talentshow ist der gewissenlose und nur auf seine Wirkung bedachte Martin Tweed, der die Kandidaten mehr oder weniger fertig macht. Im Finale kämpfen die junge Sängerin Sally und der junge Omer um die Gunst des Publikums und des allmächtigen Moderators.

Dabei hat der Musicalfan Omer eigentlich ganz etwas anderes vor ... Doch manchmal gibt es Dinge, die man nicht 100%ig planen kann. Sallys Freund William Williams macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Eigentlich sollte er in der Abschluss-Show medienwirksam seiner Sally einen öffentlichen Heiratsantrag machen. Doch auch das geht voll daneben, oder besser gesagt ? der Antrag platzt mit einem lauten Knall ...


Darsteller & Stab Darsteller: Hugh Grant (Martin Tweed), Dennis Quaid (Präsident Staton), Mandy Moore (Sally Kendoo), Willem Dafoe (Wally Brown, Berater des Präsidenten), Chris Klein (William Williams), Jennifer Coolidge (Martha Kendoo), Sam Golzari (Omer), Marcia Gay Harden (First Lady), Seth Meyers (Chet Krogl), John Cho (Ittles), Judy Greer (Accordo)

Stab:Regie: Paul Weitz • Produktion: Rodney M. Liber, Andrew Miano, Chris Weitz, Paul Weitz • Drehbuch: Paul Weitz • Vorlage: - • Filmmusik: Stephen Trask • Kamera: Robert Elswit • Spezialeffekte: John C. Hartigan • Ausstattung: William Arnold • Schnitt: Myron I. Kerstein • Kostüme: Molly Maginnis • Make Up: Simone Almekias-Siegl • Ton: Laura Macias, Vince Nicastro • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: Rawn Hutchinson •


Filmkritiken Angelika Piller (Rhein-Zeitung 14. Juni 2006): Mit seiner hochkarätig besetzten Komödie American Dreamz ist Regisseur und Autor Paul Weitz ein unterhaltsames Stück Kino gelungen. Vor allem Hugh Grant als egomanisch zynischer TV-Moderator und Dennis Quaid in seiner fast schon beängstigend realitätsnahen Präsidentenparodie liefern darstellerische Highlights, denen Willem Dafoe als Stabschef Wally Brown und Mandy Moore als herrlich berechnende Karrieristin in nichts nachstehen. Die Inszenierung ist nach einem etwas holprigen Einstieg ausgesprochen kurzweilig und scheut weder Klamauk noch Klischees. Das ohnehin schon sichere Konzept für erfolgreiche Kinounterhaltung wird noch mit gelungenen Musiknummern gewürzt. Doch bei aller Komik und netten Gags bleiben böser Spott und Gesellschaftskritik auf der Strecke. Für eine saftige Satire ist American Dreamz zu nett, für eine harmlose Sommerkomödie aber genau richtig.

film-dienst 12/2006: Ein kleines Komödienkunstwerk über die Kultur der Oberflächlichkeit, das in Teilen durchaus gelungen ist und mit ebenso zündenden wie frechen Gags aufwartet, als Gesellschafts- und Politsatire aber nur wenig überzeugt.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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