Leben in mir

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakat im Großformat: Deutschland • Homepage •

Titel Deutschland: Leben in mir
Titel Polen: Ono
Genre: Drama
Farbe, Polen, Deutschland, 2004

Kino Polen: 1. Oktober 2004
Kino Deutschland: 29. Juni 2006
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 98 Minuten, FSK 12



Inhalt Eva arbeitet in einem schlecht bezahlten und unbefriedigenden Job. Ihre Mutter verschließt sich vor allem, womit sie sich nicht beschäftigen will. Ihr Vater, bei dem sie sich sehr geborgen fühlt, verliert langsam sein Gedächtnis. Außerdem ist sie schwanger ? von einem Mann, der in ihrem Leben keine Rolle mehr spielt. Eva will das Kind nicht haben. Sie fühlt sich viel zu jung. Mühsam beschafft sie Geld für eine Abtreibung, das ihr aber auf dem Weg zum Arzt von einem Junkie gestohlen wird.

Im Krankenhaus hört Eva zufällig mit, wie einer anderen Schwangeren erläutert wird, dass ihr Kind sie hören kann. Dieser Moment verändert ihre Wahrnehmung, sie entwickelt eine Beziehung zu dem Kind in ihr. Fortan versucht sie, dem Ungeborenen die Welt zu erklären ? erst etwas unbeholfen, dann immer enthusiastischer. Auch für sie selbst entsteht so die Welt noch einmal ganz neu. Außerdem spielt sie ihrem Kind die Musik vor, die ihr Vater so liebt.

Evas neue Freundin Ivona, eine junge Prostituierte, scheint derweil ihr Glück zu finden: einen Mann, der sie liebt. Und Eva freundet sich mit Michal an, dem Dieb aus dem Bus. Die Turbulenzen, die Evas bisheriges Leben dominiert haben, scheinen sich zu beruhigen. Aber das Glück ist trügerisch. Die Welt ist weder eindeutig dunkel, noch eindeutig hell. Dazwischen liegt ein ganzes Spektrum ? an Farben, an Tönen, an Stimmungen und Erfahrungen.


Darsteller & Stab Darsteller: Malgosia Bela (Eva), Marek Walczewski (Evas Vater), Teresa Budzisz-Krzyzanowska (Evas Mutter), Barbara Kurzaj (Ivona), Marcin Brzozowski (Michal), Andrzej Chyra (Dingo)

Stab:Regie: Malgosia Szumowska • Produktion: Karl Baumgartner, Raimond Goebel • Drehbuch: Malgosia Szumowska, Przemek Nowakowski • Vorlage: - • Filmmusik: Pawel Mytietyn • Kamera: Michal Englert • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Marek Zawierucha • Schnitt: Jacek Drosio • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 13/2006: Was eine ?poetische Tagträumerei? um existenzielle Sinnsuche sein könnte, verliert sich in gestylten Werbebildern und den Erzählstrukturen einer Seifenoper. Die Anbiederung an westeuropäische Erfolgsfilme macht den Film zur eskapistischen Wundertüte voller Kitsch und billiger Symbolik.
Filmplakat
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto

Dirk Jasper FilmLexikon

© Fotos: Pandora Film © 1994 - 2010 Dirk Jasper