Poseidon

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Titel Deutschland: Poseidon
Titel USA: Poseidon
Genre: Action, Abenteuer, Drama, Thriller
Farbe, USA, 2005

Kino USA: 12. Mai 2006
Kino Deutschland: 12. Juni 2006
Kino Österreich: 14. Juli 2006
Kino Schweiz (D): -
Laufzeit Kino: 99 Minuten, FSK 12



Inhalt Silvesterabend mitten im Nordatlantik: Auf dem Kreuzfahrtschiff Poseidon wird gefeiert. Der gewaltige Luxusliner ist so hoch wie ein 20-stöckiges Haus ? 800 herrschaftliche Kabinen verteilen sich auf 13 Passagierdecks. Heute Abend sind viele Schiffsgäste im prachtvollen großen Ballsaal zusammengekommen, um das neue Jahr würdig zu begrüßen. Man prostet einander zu, als Kapitän Michael Bradford einen Toast auf den Jahreswechsel ausbringt und die Band ihre Version von ?Auld Lang Syne? anstimmt. In diesem Moment merkt der Erste Offizier auf der Brücke, dass etwas nicht stimmt. Als er den Horizont beobachtet, entdeckt er den Grund: Eine Riesenwelle, eine über 50 Meter hohe Wasserwand, rast mit unheimlicher Geschwindigkeit auf das Schiff zu.

Vergeblich versucht er das Steuer herumzureißen, um das Schlimmste zu verhindern ? es ist bereits zu spät. Die Woge erfasst das Schiff mit unglaublicher Gewalt, so dass es sich gefährlich nach Backbord neigt und sich schließlich überschlägt. Passagiere und Besatzung werden durch die Räume geschleudert, von Trümmern begraben oder von den durch zerborstene Fenster eindringenden Wassermassen ins Meer gespült. Die Aufbauten geben den immensen physikalischen Kräften nach, das Gas aus den zerfetzten Leitungen fängt Feuer, die Stromversorgung bricht weitgehend zusammen ? große Teile des Schiffs sind dem Chaos in völliger Dunkelheit ausgesetzt.

Im noch intakten Ballsaal haben einige hundert Menschen überlebt ? sie befinden sich jetzt unter der Wasserlinie. Der Kapitän besteht darauf, dass sie hier zusammenbleiben, bis Rettungsmannschaften eintreffen. Doch der Profi-Spieler Dylan Johns nimmt sein Schicksal lieber selbst in die Hand. Er ignoriert die Anweisungen und will sich allein einen Rettungsweg aus dem Ballsaal suchen. Begleitet wird er von dem neunjährigen Conor, der Dylan bittet, ihn und seine Mutter Maggie mitzunehmen. Und auch Robert Ramsey schließt sich an ? er will unbedingt seine Tochter Jennifer und ihren Verlobten Christian suchen. Noch vor einer Stunde hat das junge Paar nicht den Mut aufgebracht, Ramsey von ihrer heimlichen Verlobung zu erzählen ? jetzt stehen die beiden vor ungleich größeren Problemen.

Obwohl Dylan die anderen nur als Klotz am Bein empfindet, führt er die kleine Gruppe Überlebender wohl oder übel durch das Innere des Schiffs. Auch andere haben sich entschlossen, lieber mitzugehen als unten auszuharren: die schüchterne Elena, die sich als blinder Passagier an Bord geschlichen hat, Richard Nelson, der vor kurzem noch Selbstmord begehen wollte und jetzt neuen Lebensmut findet, und ein junger Kellner, der sich im Innern des Schiffs auskennt. Mit eisernem Willen kämpfen sie sich zur Meeresoberfläche vor, wobei sie sich ihren Weg durch die Trümmer bahnen müssen, während das Schiff langsam sinkt. Sie kommen sich schnell näher bei diesem steilen Aufstieg, der immer wieder in Sackgassen oder vor Abgründen endet. Und sie müssen einander unbedingt vertrauen.


Trailer Deutschland
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Darsteller & Stab Darsteller: Kurt Russell (Robert Ramsey), Josh Lucas (Dylan Johns), Richard Dreyfuss (Richard Nelson), Jacinda Barrett (Maggie James), Emmy Rossum (Jennifer Ramsey), Mike Vogel (Christian), Mía Maestro (Elena), Jimmy Bennett (Conor James), Andre Braugher (Captain Bradford), Freddy Rodríguez (Valentin), Kevin Dillon (Lucky Larry), Kirk B.R. Woller (Chief Officer Reynolds), Stacy Ferguson (Gloria)

Stab:Regie: Wolfgang Petersen • Produktion: Mike Fleiss , Akiva Goldsman , Duncan Henderson , Wolfgang Petersen , Todd Arnow , Chris Briggs , Kimberly Miller • Drehbuch: Mark Protosevich • Vorlage: nach dem gleichnamig Roman von Paul Gallico • Filmmusik: Klaus Badelt • Kamera: John Seale • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Peter Honess • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 14/2006: Ein Paradebeispiel dafür, wie auch ein talentierter Regisseur an einem schlechten Drehbuch und an der Uniformität heutiger Special-Effects-Filme scheitern kann.
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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