Man mußs mich nicht lieben

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Titel Deutschland: Man mußs mich nicht lieben
Titel Frankreich: Je ne suis pas là pour être aimé
Genre: Drama, Komödie, Romanze
Farbe, Frankreich, 2005

Kino Frankreich: 12. Oktober 2005
Kino Deutschland: 20. Juli 2006
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 94 Minuten, FSK o. A.



Audio-Feature

Inhalt Fünfzig Jahre und Gerichtsvollzieher, mit müdem Herzen: Schon lang hat Jean-Claude die Hoffnung aufgegeben, dass ihm das Leben Freude machen könnte. Bis er es sich eines Tags gestattet, die Tür zu einem Tango-Tanzkurs aufzustoßen ...

Er trifft auf Francoise, die sich vor einem routinierten Charmeur an seine Seite flüchtet - und ihn verzaubert. Plötzlich fühlt er, was es heißt, allein zu sein, fühlt die Kälte seines Vaters, der im Heim kein gutes Haar an ihm lässt - und wagt, schüchtern und leise zu hoffen. Doch Francoise steht vor der Hochzeit mit Thierry, der nur ans Schreiben denkt. Tief ist die Verwirrung der Gefühle, in die sie Jean-Claudes wortlose Werbung stürzt ...


Darsteller & Stab Darsteller: Patrick Chesnais (Jean-Claude Delsart), Anne Consigny (Françoise "Fanfan" Rubion), Georges Wilson (Jean-Claudes Vater), Lionel Abelanski (Thierry, Francoises Verlobter), Cyril Couton (Jean-Claudes Sohn), Geneviève Mnich (Francoises Mutter), Hélène Alexandridis (Francoises Schwester), Anne Benoît (Die Sekretärin), Olivier Claverie (Der flirtende Tangotänzer)

Stab:Regie: Stéphane Brizé • Produktion: Miléna Poylo, Gilles Sacuto • Drehbuch: Stéphane Brizé, Juliette Sales • Vorlage: - • Filmmusik: Christoph Müller, Eduardo Makaroff • Kamera: Claude Garnier • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Valérie Saradjian • Schnitt: Anne Klotz • Kostüme: Ann Dunsford • Make Up: - • Ton: Xavier Griette • Ton(effekt)schnitt: Hervé Guyader • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Das erstaunliche Debüt eines Meisters im empfindsamen Slapstick: komisch, melancholisch, herzzerreißend!

Reinhard Kleber (Rhein-Zeitung 20. Juli 2006): Patrick Chesnais spielt den verhärmten Gerichtsvollzieher mit tiefen Kummerfalten mit großer Intensität. Kritiker verglichen ihn bereits mit Bill Murray, der in Lost in Translation einen ähnlich zerknirschten Zeitgenossen verkörperte. An Patrick Chesnais' Seite läuft die charmante Anne Consigny ebenfalls zu großer Form auf. Auf den Schultern dieses Duetts ruht Man mußs mich nicht lieben fast allein, die dramaturgische Bedeutung der Nebenfiguren bleibt marginal.

film-dienst 15/2006: Eine in den Hauptrollen grandios besetzte und gespielte Tragikomödie, die sich auf die Personen und ihre mitunter ratlosen Gesichter konzentriert. Eine heiter-melancholische Fingerübung in Sachen Sprachlosigkeit und Unfähigkeit zur Kommunikation, die auch durch die präzis geschriebenen und gespielten Nebenrollen überzeugt.

Filmplakat
Szenenfoto
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