The Giant Buddhas

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Titel Deutschland: The Giant Buddhas
Titel Schweiz: The Giant Buddhas
Genre: Dokumentation
Farbe, Schweiz, 2005

Kino Schweiz (D): 22. September 2005
Kino Deutschland: 3. August 2006
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 99 Minuten, FSK o. A.



Inhalt Tausendfünfhundert Jahre lang standen zwei gigantische Buddha-Statuen in ihren Felsnischen im abgelegenen Bamiyan-Tal des heutigen Afghanistan. Die kleinere der zwei Statuen, fünfunddreißig Meter hoch und ?Shamama? (Königinmutter) genannt, wurde im Jahre 507 westlicher Zeitrechnung in das weiche Konglomerat einer gut zwei Kilometer langen Felsklippe gehauen. Blau bemalt mit goldenem Gesicht, sollte sie wohl Buddha Sakyamuni darstellen wie man heute glaubt.

Fünfzig Jahre später wurde die große Statue gebaut, der ?Salsal?-Buddha (?Licht scheint durch das Universum?). Mit fünfundfünfzig Metern Höhe war dies die fortan größte stehende Buddha-Statue der Welt. Doch im Frühjahr 2001 kündet Taliban Führer Mullah Omar in einem Edikt, einem religiösen Beschluss, die Zerstörung der beiden Buddha-Statuen an.


Darsteller & Stab Darsteller: Taysir Alony, Sayeed Mirza Hussain, Nelofer Pazira, Zémaryalaï Tarzi, Xuanzang

Stab:Regie: Christian Frei • Produktion: Christian Frei • Drehbuch: Christian Frei • Vorlage: - • Filmmusik: Philipp Glass, Jan Garbarek, Steve Kuhn, Arvo Pärt • Kamera: Peter Indergand • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Christian Frei • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 16/2006: Ein essayistischer Dokumentarfilm, der sich dem Mythos der zerstörten Statuen nähert, um ihre Schönheit zu erfassen und ihre Bedeutung für die kulturelle Identität der Afghanen zu beschreiben. Dabei reflektiert der Film das Thema von mehreren Seiten, rückt Gegenwärtiges und Vergangenes ins Blickfeld, läuft aber auch stellenweise Gefahr, sich instrumentalisieren zu lassen, da er provozierende Behauptungen nicht hinterfragt. In der Gesamtschau verdichtet der Film sich jedoch zu einer Betrachtung über Vergänglichkeit und Heuchelei.

Reinhard Kleber (Rhein-Zeitung 3. August 2006): Christian Frei kritisiert die Ignoranz des Westens gegenüber der Armut und Verödung des Landes, die den Boden für die Radikalisierung bereitet haben. Der Off-Kommentar des Ich-Erzählers und seine fiktiven Briefe dokumentieren die Subjektivität der Darstellung und verstärken den Eindruck einer Beliebigkeit, mit der die Erzählstränge verknüpft werden.

Der Bund, Schweiz: Ein hochaktuelles Thema ... ein facettenreiches und ambitioniertes Essay ... eine filmische Trauerarbeit ... mit erlesen schönen Bildern.

Arte-Magazin: ... eine poetische Parabel über die Kräfte, die dem Terror widerstehen.

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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