Urmel aus dem Eis

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Titel Deutschland: Urmel aus dem Eis
Titel USA: -
Genre: Animationsfilm
Farbe, Deutschland, 2006

Kino USA: -
Kino Deutschland: 3. August 2006
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 87 Minuten, FSK o. A.



Inhalt Titiwu ist eine kleine Vulkaninsel in den Weiten des Ozeans. Hier lebt und arbeitet Professor Habakuk Tibatong, seines Zeichens Universalgelehrter, Hobby-Zoologe und Eigenbrötler. Neben des Professors Adoptivsohn Tim Tintenklecks nimmt eine illustre Schar von Inseltieren am eigenwilligen Sprachunterricht von Tibatong teil: Pinguin Ping, Waran Wawa, Schuhschnabel Schusch und See-Elefant Seelefant. Herrin über Tibatongs Haushalt, Schule und die kleine Schulgemeinde ist die Schweinedame Wutz.

Als eines schönen Tages ein Eisberg vor die Insel geschwemmt wird, der ein eingefrorenes Urzeit-Ei birgt, brüten die Tiere das Ei aus. Und heraus schlüpft ein seltsames grünes Geschöpf: Urmel aus dem Eis. Damit ist das ruhige Leben vorbei ... Denn als der selbstgefällige König Pumponell, der Tibatong einst in die Südsee verbannt hatte, und dessen Zoodirektor Zwengelmann vom Urmel erfahren, sticht Pumponell sofort in See: Er will das Urmel schießen und seiner Jagd-Trophäensammlung hinzufügen.

Doch da hat er die Rechnung ohne Titiwus Inselbewohner und Tiere gemacht. Eine abenteuerliche Jagd beginnt, bei der Tibatongs tierische Truppe das Urmel um jeden Preis vor Pumponell retten will!


Darsteller & Stab Synchronsprecher: Domenic Redl (Urmel), Wigald Boning (Professor Habakuk Tibatong), Anke Engelke (Wutz), Florian Halm (Diener Sami), Christoph Maria Herbst (Doktor Zwengelmann), Kevin Iannotta (Tim Tintenklecks), Ulrike Johanssen, Stefan Krause (Pinguin Ping), Oliver Pocher (Schuhschnabel Schusch), Domenic Redl (Urmel), Frank Schaff (Waran Wawa), Klaus Sonnenschein (König Pumponell), Bernhard Völger, Wolfgang Völz (See-Elefant)

Stab:Regie: Reinhard Klooss, Holger Tappe • Produktion: Reinhard Klooss, Holger Tappe für Bavaria / Falcom • Drehbuch: Oliver Huzly, Reinhard Klooss • Vorlage: Kinderbuch "Urmel aus dem Eis" von Max Kruse • Filmmusik: James Michael Dooley, Hans Zimmer • Kamera: - • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: - • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Markus Peters (Rhein-Zeitung 3. August 2006): Zwei Jahre haben 250 Rechner und 65 Mitarbeiter an dem für deutsche Verhältnisse aufwändigen Animationsfilm gearbeitet. Dabei ist der Charme der Geschichte und ihrer Protagonisten weitgehend abhanden gekommen. Während das Urmel noch durchaus gelungen ist, merkt man gerade den menschlichen Figuren ihre Herkunft auf dem Computer allzu deutlich an. Vieles wirkt wie ein Videospiel. Es bleibt zudem die Frage, an wen sich die Geschichte richtet. Kinder dürften von dem anarchistischen Urmel zwar durchaus angetan sein. Andererseits ist die Schweinedame Wutz von den Regisseuren und Produzenten Reinhard Kloos und Holger Tappe geradezu neurotisch angelegt worden. Da können die teilweise prominenten Sprecher nur wenig retten, auch wenn Wigald Boning und Oliver Pocher als "Schuhschnabel Schuch" angenehm zu überraschen wissen. Vom Flair, den Urmel aus dem Eis einst in der "Augsburger Puppenkiste" entfaltete, ist dennoch viel zu wenig übrig geblieben.

film-dienst 16/2006: Liebevoll gestalteter Zeichentrickfilm nach dem bekannten Kinderbuch und dessen Adaption durch die Augsburger Puppenkiste, der den Vorlagen weitgehend treu bleibt und lustige, zuweilen auch anrührende Familienunterhaltung auf hohem Niveau bietet.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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