Monster House

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Titel Deutschland: Monster House
Titel USA: Monster House
Genre: Animation, Komödie
Farbe, USA, 2006

Kino USA: 21. Juli 2006
Kino Deutschland: 24. August 2006
Kino Schweiz (D): 24. August 2006
Kino Österreich:
Laufzeit Kino: 98 Minuten, FSK 6



Inhalt Es kann nicht mit rechten Dingen zugehen, drüben, auf der anderen Seite der Straße. Der zwölfjährige DJ hat zu viel Zeit und beobachtet gern die Nachbarn. Besonders das Haus des alten Mr. Nebbercracker, in dem seltsamerweise immer wieder Dinge verschwinden ? Dreiräder, Spielzeuge, Haustiere? nichts, was zufällig vor dem Haus landet, scheint wieder zum Vorschein zu kommen. Und wo ist eigentlich Mrs. Nebbercracker abgeblieben?

Am Tag vor Halloween geschehen zwei äußerst mysteriöse Dinge: DJ und sein Freund Ketchup spielen auf der Straße, und ihr Basketball wird buchstäblich in das Haus gegenüber gesogen. Und dann versucht das Haus auch noch, ihre neue Freundin Jenny zu verschlingen. Aber niemand glaubt dem aufgeregten Trio, dass das gruselige Gebäude von der anderen Straßenseite das pure Böse zu beherbergen scheint.

DJ holt sich Rat von dem schludrigen Pizza-Bäcker Skull. Und der kennt Geschichten von Gebäuden, die von menschlichen Seelen besessen sind. Unseren drei jungen Helden stockt der Atem: Ist das Haus des alten Nebbercracker etwa lebendig? DJ fasst einen Plan, wie sie dem Haus den Garaus machen können. Doch die Aktion läuft spektakulär schief und nun haben die drei das monströse Gebäude erst richtig wütend gemacht ? es steigt aus seinem Fundament und jagt in voller Rage DJ, Ketchup und Jenny durch die Straßen. Können die drei ihrem Verfolger entkommen? Und wird es ihnen gelingen, das Monster House zu stoppen?


Trailer Deutschland
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Darsteller & Stab Darsteller: Steve Buscemi (Nebbercracker / Freimut Götsch), Nick Cannon (Lister / Asad Schwarz), Maggie Gyllenhaal (Zee / Claudia Urbschat-Mingues), Jon Heder (Skull ? der Pizza-Bäcker / Michael Iwannek), Kevin James (Landers / Detlef Bierstedt), Jason Lee (Punk / Daniel Fehlow), Sam Lerner (Ketchup / Johannes Walenta), Spencer Locke (Jenny / Viktoria Frenz), Mitchell mußso (DJ / Maximilian Artajo), Catherine O'Hara (Mom / Sabine Arnhold), Kathleen Turner (Constance / Evelyn Meyka), Fred Willard (Dad / Hans Hohlbein)

Stab:Regie: Gil Kenan • Produktion: Jack Rapke, Steve Starkey, Robert Zemeckis, Steven SpielbergDrehbuch: Pamela Pettler, Rob Schrab, Dan Harmon • Vorlage: - • Filmmusik: Douglas Pipes • Kamera: Xavier Pérez Grobet • Spezialeffekte: Jay Redd (visuell) • Ausstattung: - • Schnitt: Fabienne Rawley, Adam P. Scott • Kostüme: Ruth Myers • Make Up: - • Ton: Ellen Heuer, Dennie Thorpe, Jana Vance • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: Pat Romano •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Drei neugierige Kinder. Eine Handvoll schrulliger Nachbarn. Ein monströses, bedrohliches Haus ... Und zwei Meister ihres Fachs, die Kinder jeden Alters in wohliges Schaudern versetzen: Robert Zemeckis (Der Polarexpress) und Steven Spielberg (Jurassic Park) zeichnen als ausführende Produzenten für das Atem beraubende Grusel-Abenteuer Monster House verantwortlich, das der junge visionäre Newcomer Gil Kenan im aufwändigen, tricktechnisch bahnbrechenden Motion-Capture-Verfahren inszenierte. Für ihr ungewöhnliches, zukunftsweisendes Projekt konnten die Filmemacher eine fantastische Besetzung vor den digitalen Kameras versammeln: Steve Buscemi (Die Monster AG), Nick Cannon (Drumline), Maggie Gyllenhaal (Secretary), Kevin James (Hitch ? Der Date Doktor), Jason Lee (Die Unglaublichen ? The Incredibles) und die grandiose Kathleen Turner (Falsches Spiel mit Roger Rabbit) spielen die Hauptrollen in dem spannenden Gruselthriller, der sein Publikum mitnimmt auf eine rasante, turbulente Achterbahnfahrt in das Furcht erregendste Spukhaus der Filmgeschichte ? das Monster House.

Reinhard Kleber (Rhein-Zeitung 24. August 2006): Während die erste Hälfte an die Geschichten eines Stephen King erinnert und mit leichtem Humor auch die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens thematisiert, steigern sich in der zweiten Hälfte die Erlebnisse des Trios zu einem Horrortrip, der einen leicht verdaulichen Gruselspaß überschreitet. Die bösartigen Attacken des Haus-Monsters und der Einsatz von Sprengstoff durch ein Kind zur Gegenwehr lassen erhebliche Bedenken an der Zumutbarkeit des Films für Vorschulkinder aufkommen. Die Schreckmomente sollten allerdings reichen, um auch Erwachsene bei der Stange zu halten. Bedauerlich ist, dass Jungregisseur Gil Kenan die drei jungen Helden und meist auch die Erwachsenen fast unaufhörlich quasseln lässt. Eine weniger geschwätzige Inszenierung hätte wahrscheinlich zu einem glaubwürdigeren Ambiente beigetragen.

film-dienst 17/2006: Der für Kinder konzipierte 3D-Animationsfilm jongliert konsequent mit Grusel- und Komödien-Elementen und hält nicht nur die Zielgruppe in Gestalt einer abenteuerlichen Achterbahnfahrt in Atem. Der geschickte Rhythmus und die kauzigen, originell herausgearbeiteten Charaktere überdecken einige Ungereimtheiten.

Filmplakat
Szenenfoto
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