Miami Vice

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakate im Großformat: DeutschlandUSA • Homepage • Trailer • Audio-Feature •

Titel Deutschland: Miami Vice
Titel USA: Miami Vice
Genre: Action, Drama, Thriller
Farbe, USA, 2006

Kino USA: 28. Juli 2006
Kino Deutschland: 31. August 2006
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 132 Minuten, FSK 12


Audio-Feature

Inhalt Die Sonne Floridas wirft dunkle Schatten: In der Unterwelt Miamis werden mit Drogen und Waffen tagtäglich Millionen von Dollar verdient. Um ein mächtiges Rauschgift-Kartell auffliegen zu lassen, schleusen sich die smarten Undercover-Cops Sonny Crocket und Ricardo Tubbs mit schnellen Autos und modernsten Feuerwaffen als getarnte Drogenkuriere ein.

Aber so richtig heiß wird es in Miami erst, als Sonny eine Affäre mit Isabella beginnt, der Ehefrau des Drogen-Bosses. Doch auch die Verlockungen der Unterwelt gefährden die geheime Mission der beiden Cops ? Crockett und Tubbs gehen so sehr in ihren Rollen auf, dass sie plötzlich nicht mehr sicher sind, auf welcher Seite des Gesetzes sie eigentlich stehen ...


Trailer Deutschland
Bei Browserproblemen bitte mit der rechten Maustaste hier klicken und dann "Ziel speichern unter" anklicken!

Darsteller & Stab Darsteller: Colin Farrell (Detective James 'Sonny' Crockett), Jamie Foxx (Detective Ricardo Tubbs), Li Gong (Isabella), Naomie Harris (Trudy Joplin), Ciarán Hinds (FBI Agent Fujima), Justin Theroux (Zito), Luis Tosar (Arcángel de Jesús Montoya), Barry Shabaka Henley (Castillo), John Ortiz (José Yero), Elizabeth Rodriguez (Gina Calabrese), Domenick Lombardozzi (Switek), Eddie Marsan (Nicholas), Isaach De Bankolé (Neptune)

Stab:Regie: Michael Mann • Produktion: Michael Mann, Pieter Jan Brugge • Drehbuch: Michael Mann • Vorlage: nach der Buchvorlage von Anthony Yerkovich • Filmmusik: Klaus Badelt, John Murphy, Organized Noise • Kamera: Dion Beebe • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: William Goldenberg, Paul Rubell • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Ultracool, temporeich, actiongeladen. Und doch: Dreckig, düster und ohne Kompromisse! In diesem knallharten Actionthriller schickt Regisseur und Drehbuchautor Michael Mann Oscar®-Gewinner Jamie Foxx (Ray, Jarhead - Willkommen im Dreck) und Colin Farrell (S.W.A.T. - Die Spezialeinheit, The New World) in eine gnadenlose Welt voller Laster, Lust und Brutalität, deren gefährlichen Reizen sich niemand entziehen kann. Die atemberaubende Bildgewalt wird untermalt von einem Soundtrack, der einem die volle Ladung gute Laune auf die Ohren gibt.

Jeff Shannon (Amazon.de): Miami Vice deckt durch den chinesischen Superstar Gong Li als Crockets Geliebter auf der falschen Seite des Gesetzes Aspekte ab, die einem vielleicht allzu bekannt vorkommen, und man darf vermuten, dass Michael Manns Drehbuch wahrscheinlich ein oder zwei Mal umgeschrieben wurde. Dennoch handelt es sich hierbei um einen überdurchschnittlichen Thriller, der Aufmerksamkeit verlangt und auch belohnt und gegen Ende eine Schießerei liefert, wie man sie von Michael Mann gewöhnt sein dürfte und die der vorhergehenden dramatischen Story gerecht wird.

VideoWoche: Neonblaue Nächte, leuchtendrote Ferraris, blassrosa Flamingos: Michael Manns TV-Vorlage ist längst Kult, steht sie doch für die erste Krimiserie im Musikvideo-Stil. Die Filmversion, wie schon die Serie von Michael Mann verantwortet, bedient sich aber einer anderen Ästhetik, zeigt mit großer Detailbesessenheit Polizeiarbeit, wie sie in Wirklichkeit stattfindet: brutal, uncool, in einer Grauzone der Legalität. Dank des furiosen Finales ist aber auch puristischen Action-Fans empfohlen, diese famose Neuinszenierung zu begutachten.

film-dienst 17/2006: Um diese lediglich rudimentär angerissene Handlung entwickelt sich ein rasanter Polizei-Thriller, der den Arbeitsalltag der beiden Polizisten sowie ihr eher ambivalentes Verhältnis zum Gangsterleben beschreibt. Keine Kinofassung der gleichnamigen Fernsehserie der 1980er-Jahre, sondern der attraktive, aber nie genügend vertiefte Versuch, mit Farben und Stilmitteln des Neo-Noir Rituale und Umgangsformen in einer komplexen Welt wechselseitiger Grenzüberschreitungen zu beschreiben.

Nina Jerzy (Rhein-Zeitung 24. August 2006): Nicht alles, was als TV-Serie Kult war, muss auch auf der Kinoleinwand funktionieren. Miami Vice zum Beispiel. Der Streifen wurde von Regisseur Michael Mann aus den 80er-Jahren geholt und auf 2006 getrimmt - doch dabei verlor er Herz und Charme.

Blickpunkt:Film: Die Kinoversion des Serienhits, den Michael Mann als intensiven Undercoverthriller in eine neue Richtung führt.

Filmplakat
DVD-Cover
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto

Dirk Jasper FilmLexikon

© Fotos: UIP © 1994 - 2010 Dirk Jasper