Der freie Wille

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Titel Deutschland: Der freie Wille
Titel USA: -
Genre: Drama, Romanze
Farbe, Deutschland, 2006

Kino USA: -
Kino Deutschland: 24. August 2006
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 171 Minuten, FSK 16


Inhalt Theo, ein Vergewaltiger, kommt nach 9 Jahren aus dem Maßregelvollzug. Seine Angst vor Frauen und die damit verbundene unerfüllte Sehnsucht machen sein Leben in der Normalität zu einem Martyrium. Nettie schafft es mit 27 Jahren endlich, sich von ihrem Vater zu lösen, der sie ihr ganzes Leben lang psychisch missbraucht hat.

Theo und Nettie begegnen sich. Als sie anfangen, sich zu lieben, beginnt ihre gemeinsame Reise an die Grenzen des freien Willens.


Trailer Deutschland
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Darsteller & Stab Darsteller: Jürgen Vogel (Theo), Sabine Timoteo (Nettie), André Hennicke (Sascha), Manfred Zapatka (Nettie's Vater), Judith Engel, Anna Brass, Anne-Kathrin Golinsky, Maya Bothe (Sybille), Frank Wickermann (Michael), Anna De Carlo

Stab:Regie: Matthias Glasner • Produktion: Matthias Glasner, Frank Döhmann, Christian Granderath, Jürgen Vogel • Drehbuch: Matthias Glasner, Judith Angerbauer, Jürgen Vogel • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Matthias Glasner, Ingo Scheel • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Tom Hornig, Conny Kotte • Schnitt: Mona Bräuer, Matthias Glasner, Julia Wiedwald • Kostüme: Sabine Keller • Make Up: - • Ton: Stefan Soltau • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Der freie Wille ist ein beklemmendes und hautnahes Drama, das provokant und radikal die Frage nach der Möglichkeit eines freien Willens neu stellt. Für seine herausragende künstlerische Gesamtleistung als Darsteller, Ko-Autor und Ko-Produzent erhielt Jürgen Vogel den Silbernen Bären bei der diesjährigen Berlinale sowie den Preis als Bester Schauspieler auf dem von Robert de Niro initiierten New Yorker Tribeca Filmfestival 2006. Matthias Glasner erhielt den Regiepreis der Gilde deutschen Filmkunsttheater.

film-dienst 17/2006: Ein Film, der sich in seiner Drastik mitunter hart an der Grenze des Erträglichen bewegt. Wie sich Regisseur und Hauptdarsteller expressiv auf das "Monster" einlassen, um den Zuschauer dazu zu bringen, es als Menschen zu akzeptieren, mag Beachtung verdienen; umso irritierender ist das zutiefst pessimistische Menschenbild, nach dem die Figuren nur die Sklaven ihrer unkontrollierbaren inneren "Dämonen" sind. Sexualität wird als Schicksal propagiert, wobei der Film von deterministischen Verhaltensmustern ausgeht, in denen Veränderungen keinen Platz haben und als Ausweg nur das Selbstopfer bleibt.

Oliver Zimmermann (Rhein-Zeitung 24. August 2006): Eindrucksvoll verkörpert Jürgen Vogel den manischen Vergewaltiger. Trotzdem gelingt es ihm, keine Sympathien zu der Hauptfigur aufkommen zu lassen. Ständig vollführt Theo abstoßende Dinge, die eine Identifikation im Keim ersticken. Der freie Wille ist eine beeindruckend komplexe Charakterstudie, die für Jürgen Vogel zur Herzensangelegenheit wurde. (...) Der Film lädt zu Diskussionen ein, da er sich ausschließlich auf die Sichtweise des Täters konzentriert.

Filmplakat
Szenenfoto
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