Jagdfieber - Open Season

Produktionsnotizen

?Die Idee zu JAGDFIEBER fand ich in den Geschichten, die ich über jene wilden Tiere gelesen hatte, die durch das Leben am Stadtrand von Ferienorten in den Bergen wie Ketchum, Idaho oder Mamoth in Kalifornien quasi domestiziert wurden?, berichtet der freischaffende Cartoonist Steve Moore (berühmt für seinen ironischen Comic ?In the Bleachers?).


?Eines Tages werden die Tiere unter Garantie etwas tun, was die Stadtbewohner ernsthaft stört, sie werden betäubt und in die Wildnis gebracht. Ich habe mich immer gefragt, was mit ihnen passiert, sobald sie dort abgesetzt werden, nachdem sie die meiste Zeit ihres Lebens von dem gelebt haben, was die Menschen wegwerfen. Wie sollen sie denn jetzt in den Wäldern überleben??

Die Idee entwickelte sich zu einem Treatment, das Moore und sein Produzenten-Partner John Carls gemeinsam schrieben. Mit diesem Treatment und einem Stapel von Moores wunderbaren, lustigen Cartoons bewaffnet, präsentierten die beiden ihre Idee Penney Finkelman Cox und Sandra Rabins, Executive Vice Presidents der neu gegründeten Company Sony Pictures Animation.

Auf Bitten der Sony-Chefinnen arbeiteten Moore und Carls die Story aus und ergänzten ihr Treatment. JAGDFIEBER wurde so zum ersten Kinofilm, den Sony Pictures Animation produzieren sollte. Das Treatment wurde an Jill Culton gesandt, die als eine der originellsten Erzählerinnen in der Welt des Animationsfilms gilt. Culton (zu deren Credits Monsters, Inc. (Die Monster AG, 2001), A Bug?s Life (Das große Krabbeln, 1998) und Toy Story (Toy Story, 1995) gehören), gefiel JAGDFIEBER sehr, vor allem aufgrund ihrer eigenen Liebe zur Natur und aufgrund der kratzbürstigen Beziehung zwischen den Hauptfiguren Boog, dem Grizzlybär und Elliot, dem Hirschen. Außerdem war sie Fan von Moores Arbeit. ?Mir gefiel Steves Humor schon immer?, sagt Culton. ?Er zeigt uns eine alternierende Realität, eine Welt, in der die Tiere smarter sind als wir selbst ? hinter unserem Rücken zeigen sie uns nämlich ihre pelzigen Hintern!?

Regisseurin Culton verpflichtete sich für das Objekt und entwickelte eine starke Erzählstruktur. Schon bald kamen der vielseitige Anthony Stacchi als Ko-Regisseur (zu Stacchis beeindruckender Liste von Credits gehören Curious George (Coco ? Der neugierige Affe, 2006), Antz (Antz ? Was krabbelt da?, 1998) und James and the Giant Peach (James und der Riesenpfirsich, 1996)) und Veteran Roger Allers als Regisseur hinzu (Allers war zuvor Ko-Regisseur des Academy Award®-Gewinners und Blockbusters The Lion King (Der König der Löwen, 1994)).

Culton und Stacchi arbeiteten an der Story und fügten einen Bösewicht hinzu, Shaw, den fanatischen Jäger. ?Selbst als sich die Story weiterentwickelt hatte?, erzählt Culton, ?blieb sie im Kern das Original: Eine Buddy-Komödie mit einer überraschenden Wendung, in der es um Tiere geht, die Macht gewinnen, indem sie sich gegen die Jäger zur Wehr setzen.?

?Steve schenkte uns einen großartigen Grundton und eine ,reale? Situation für die Figuren ? nämlich wilde Tiere, gefangen zwischen unserer Welt und der Wildnis ? und Jill und ich arbeiteten daran, eine einfache, emotionale Story zu finden, die beides verwertete?, fügt Stacchi hinzu.

?Im Verlauf der Storyfindung?, so Allers, ?entwickelten sich auch die Figuren weiter. Boog war zunächst etwas cooler und unerschütterlich, aber schließlich wurde er verletzlicher. Das verlieh seiner Figur einen größeren Spannungsbogen. Elliot war zunächst etwas weniger gerissen und entwickelte dann einen Hang zur Manipulation. Dadurch macht seine Figur mehr Spaß. Es war interessant zuzusehen, wie sich die Figuren veränderten.?

Eine Herausforderung beim Verfassen des finalen Skripts lag darin, dass die Story bewegen, doch gleichzeitig auch humorvoll bleiben sollte. ?Der Humor ist eigentlich den Figuren entsprungen, ihrem Wesen und ihren Situationen?, sagt Allers.

?Wir hatten nur eine Regel hinsichtlich des Humors?, erklärt Stacchi. ?Er sollte uns zum Lachen und die Figuren und die Story vorwärts bringen. Wir wollten einen Film machen, den wir gerne sehen würden, keinen Film, der nur für Kinder oder eine andere spezielle demographische Gruppe gemacht ist.?

Als die Story feststand, entwickelte das Team die Optik des Projekts und arbeitete mit den Künstlern und Zeichnern zusammen, um einen einzigartigen Look zu finden. ?Wir brauchten ungefähr ein Jahr, um den Look der Figuren festzulegen, das Niveau der Details und die Umgebung?, so Visual Effects Supervisor Doug Ikeler. ?Im ersten Jahr ging es um die höchstmögliche Qualität der Animation, die die Figuren und die Story zum Leben erwecken würde.?

Talentierte Stimmen Als Boog in JAGDFIEBER vorgestellt wird, lebt er ein bequemes Leben in der Garage von Rangerin Beth in der Stadt Timberline. Aber mit dem Idyll ist eines Tages Schluss, als Elliot, ein Hirsch, in seinem Leben auftaucht ? gefesselt auf die Kühlerhaube des Lastwagens von Jäger Shaw. Zunächst ohnmächtig, aber am Leben, wacht Elliot schließlich auf und fleht Boog an, ihn zu befreien. Boog stimmt zu und soll dies schon bald bereuen. ?Elliot ist ein Loser, und er sucht verzweifelt Freunde?, so Allers. ?Er hängt sich an Boog und macht ihm das Leben schwer, indem er eine Reihe von Ereignissen herbeiführt, die Rangerin Beth dazu bringen, Boog im Wald auszusetzen.?

?Als er im Wald aufwacht?, fährt Culton fort, ?entdeckt Boog, dass er Elliot nicht loswerden kann, denn Elliot verspricht, für Boog einen Weg zurück nach Hause zu finden ? allerdings nur, wenn Boog Elliot bei sich in Timberline leben lässt.? Als die zwei ihre Reise beginnen, lernen sie ein ortsansässiges Eichhörnchen namens McSquizzy kennen, ein Paar schlaue Stinktiere, zwei neurotische Enten und Mitglieder aus Elliots früherer Herde. Außerdem streifen in der Wildnis ein paar unglückselige Camper in ihren Wohnwagen herum, begleitet von ihrem für Unruhe sorgenden Dackel Herr Wiener, und einem wahnsinnigen Jäger ? unzählige, wunderbar originelle Figuren, die alle nach ihren eigenen Stimmen suchten.

?Bei Animationsfilmen beginnt alles mit der Inspiration der Sprecher. Wir mögen uns mit dem groben Dialoggerüst oder temporären Sprechern an die Computer setzen, aber sobald wir die Stimmen der Schauspieler haben, wird der Film lebendig?, erklärt Koproduzentin Amy Jupiter. ?Stellen Sie sich die Szene in Pinocchio vor, in der Gepetto feststellt, dass Pinocchio sprechen kann. Die Stimmen schenken der Story ihren Geist und ihre Inspiration, die Animation schenkt den Stimmen und den Figuren ihr Leben.?

Sobald ein erster Entwurf des Drehbuchs von JAGDFIEBER vorlag, begann das Team die Suche nach den Schauspielern, die den Figuren ihre Stimmen leihen würden. Die Filmemacher waren insbesondere daran interessiert, zwei Hauptdarsteller zu finden, die den Kontrast zwischen Boog, dem freundlichen Grizzlybär, und Elliot, dem dürren Hirschen, einfangen würden. Während eines frühen Castings setzte die Cutterin Pam Ziegenhagen-Shefland verschiedene Stimmen zu den Bildern von Boog und Elliot zusammen. Die Filmemacher hörten die Tests an, ohne dass sie wussten, welchen Schauspielern die Stimmen gehörten.

?Wir bewerteten viele verschiedene Stimmen?, erzählt Culton. ?Schließlich ging uns ein Licht auf, als wir Martin Lawrence und Ashton Kutcher paarten. Martin verlieh Boog diesen tollen, sanften Aufschneider-Ton, und Ashtons spielerische, manische Energie war perfekt für Elliot.?

?Was ich besonders liebte, war das unterschiedliche Tempo in den Stimmen von Martin und Ashton?, fügt Allers hinzu. ?Als sie sich in Boogs Garage treffen, ist Ashton als Elliot ein bisschen drüber ? er sagt immer so was wie ,Schau dir das an! Oh, wow, ist das cool! Schau mal!? Als Boog ist Martin ein bisschen langsamer beim Verarbeiten der Dinge ? er ist so ,Hey, Moment, das ist mein Bett! Hey, nein, hau ab!? Ich liebte die Frechheit der Elliot-Figur, die der Unschuld und der Unverdaulichkeit von Boog gegenüber stand.?

?Als wir mit dem Casting begannen, legten wir Martins Stimmaufnahmen über Zeichnungen von Boog und die Wärme, die Tiefe und der volle Klang seiner Stimme überzeugten uns, dass er diesen gigantischen Bären-Körper füllen konnte?, fügt Stacchi hinzu. ?Und Ashtons Stimme passte perfekt zu dem Charakter dieses winzigen, dürren, kleinen Hirschen. Seine komische Ader passt hervorragend zu Elliots sprunghafter Persönlichkeit.?

Lawrence brachte ein großartiges Gespür für Weltgewandtheit hinzu, die ursprünglich nicht in seiner Figur angelegt war. ?Es hätte die Versuchung geben können, Boog wie einen Teenager zu spielen, der zu lange zu Hause gelebt hat?, sagt JAGDFIEBER-Ko-Autor Donnie Long. ?Lawrence verlieh Boog eine Gewandtheit und Coolness, die er vorher nicht hatte. Das machte ihn spezifischer und unterhaltsamer als eine gewöhnliche Figur, die ,aus ihrem natürlichen Umfeld? geraten ist.?

Lawrence näherte sich ganz pragmatisch der Entwicklung seiner Figur an, sagt er. ?Boog ist ein 900 Pfund schwerer Grizzlybär ohne Bären-Fähigkeiten. Er war noch nie im Wald. Er ist gezähmt und lebt in der luxuriösen Welt der Garage von Park Ranger Beth. Er ist der Star der ,Wild-Life-Show? in der Stadt, und er liebt das einfach alles. Er ist am Anfang ein knuddeliger, liebenswerter Bär, der eines Tages feststellt, dass er keine Grizzlybär-Fähigkeiten mehr besitzt.?

Auf ähnliche Weise verlieh Kutcher seiner Figur einzigartige Färbungen. Das kreative Team staunte, wie der Schauspieler seinen jungenhaften Charme, seine ansteckende Energie und sein Charisma nutzte, um unzählige Wege zu finden, ein und denselben Satz zu sprechen und bei jeder Aufnahme eine andere Richtung einzuschlagen.

Auf die Frage hin, warum er den Part des dürren Elliot übernahm, scherzt Kutcher: ?Ich wurde mit einer Pistole an der Stirn dazu gezwungen. Nein, ernsthaft: Ich traf mich mit den Filmemachern, und sie zeigten uns das Konzept und wie die Figuren aussehen würden. Sie hatten die Story und Storyboards bereits dabei. Als sie mir die Geschichte zeigten, gab mir das sehr viel Vertrauen. Das zeigte mir, wie viel Vorbereitung bereits in dem Projekt steckte, bevor überhaupt ein einziges Bild gedreht worden war.?

?Als ich zu dem Projekt kam, hatte ich einen bestimmten Charakter im Sinn ? einen kleinen Hirschen, der sich gegen diesen großen Grizzlybär behauptet?, erinnert sich Kutcher. ?Ich hatte eine Energie zum Bäume ausreißen, wie ein Kind, dem man zu viel Zucker gegeben hatte. Ich hatte sozusagen alle Zensoren-Knöpfe ausgeschaltet, denn wenn Kids reden, reden sie einfach drauflos, und manchmal so sehr, dass man vergisst, was sie überhaupt sagen ? als wenn sie auf dem Rücksitz des Autos sitzen und einfach reden und reden. Da ist nichts in ihrem Kopf, das sagt: ,Vielleicht sollte ich das nicht sagen. Vielleicht sollte ich lieber den Mund halten.? Die Regisseure halfen mir dabei, die Energie zu finden, diese Idee weiterzuverfolgen. Sie spornten mich einfach weiter an, und ich brauchte in der Regel schon ungefähr nach der Hälfte jeder Sitzung eine Mittagspause.?

Der technische Prozess der Aufnahmen für JAGDFIEBER verhinderte, dass die Schauspieler ihre Szenen gemeinsam sprachen. Dieser Herausforderung begegneten die Regisseure damit, dass sie immer bereit waren, den Szenenpartner zu ?spielen? und sie sprachen den Dialog annähernd so, wie er schon von dem Ko-Star, manchmal auch noch nicht komplett, aufgenommen worden war.

Lawrence lobt ihre unermüdlichen Bemühungen, die Aufnahmen in die richtige Richtung zu treiben, und sagt: ?Sie sagten mir, wo ich hinkommen sollte, welche Energie ich haben sollte und was ich mir zu jedem Zeitpunkt vorstellen sollte. Ich hatte nicht die Gelegenheit, Ashton während der Aufnahmen zu treffen. Aber wenn ich jetzt die Szenen in dem fertigen Film anschaue, sieht es aus, als hätten wir zusammen gesprochen, und als wären wir mit dem komödiantischen Timing des anderen vertraut gewesen. Das ist dem Zauber zu verdanken, den die Regisseure ermöglicht haben.?

Die Stimmen bereichern die Figuren eines Animationsfilms um eine enorme Dimension und inspirieren gleichzeitig alle, die an dem Film arbeiten. Ein perfektes Beispiel war die Figur des immer verwirrter werdenden Jägers Shaw, so wie Schauspieler Gary Sinise ihn sich vorstellte. ?Gary ist ein seriöser Schauspieler?, stellt Allers fest. ?Er näherte sich Shaw in einzelnen Schritten, ließ seine Verrücktheit ansteigen und beschleunigen, bis er plötzlich mit diesem verrückten Lachen kam, das wir alle liebten. Es war ein großer Spaß, ihm zuzusehen, wie er sich selbst in diesen Irren mit dem irren Lachen verwandelte. ?

Für Sinise fanden die Aufnahmen oft nach einem kompletten Drehtag am Set der erfolgreichen Serie ?CSI: NY? satt, was sich ironischerweise für ihn als eine vorteilhafte Situation entpuppte. ?Ich arbeitete den ganzen Tag am Set von ,CSI? ? prüfte DNA, suchte nach Hinweisen, so etwas in der Art. Meine Figur ist ziemlich ruhig und total auf ihre Arbeit konzentriert. Dann fuhr ich zum Tonstudio und hatte eine zweistündige After-Work-Aufnahme-Session?, erinnert sich Sinise. ?Ich konnte dabei wirklich sehr viel Spannung abbauen, das war großartig. Die Figur des Shaw ist groß und laut und ,AARRRGGGHHH!? ? er ist total wild. Es war ungewöhnlich und ganz anders als alles, was ich den ganzen Tag gemacht hatte ? und ein großer Spaß.?

Laut Stacchi verlieh Debra Messing der Rolle der Rangerin Beth ihre besondere Begabung und ihren komödiantischen Charme. ?Beth ist ein bisschen übergeduldig mit Boog, und sie behandelt ihn wie einen Hund, was zu komischen Situationen angesichts von Boogs Größe führt?, sagt Stacchi. ?Wenn er sie um einen Fisch-Cracker bittet, geschieht das mit sehr viel Höflichkeit. Wenn sie ihm ein Gute-Nacht-Lied vorsingt, ist das ein sehr süßer Moment. Beths Teddybär-Song ist eigentlich das Herz des Films.?

?Als wir die Arbeit mit Debra begannen?, fügt Culton hinzu, ?war sie schwanger, und wir setzten die Arbeit fort, nachdem ihr Sohn geboren war. Ich denke, ihre persönliche Geschichte fügte der Rangerin Beth Charme und Authentizität hinzu. Als sie Boog den Teddybär-Song vorsang, konnte sie sich wirklich in die Rolle der Mutter hineinversetzen.?

JAGDFIEBER war für Emmy-Gewinnerin Messing ihr erster Ausflug in die Welt der Animation, eine Kunstform, die sie liebt. Sie war glücklich darüber, einmal spielen zu können, ?ohne Kostüme und Make-up anlegen zu müssen?, sagt sie, obwohl der Unterschied zwischen den Aufnahmen in der Tonkabine als Beth und das Performen vor einem Live-Publikum (während ihrer langjährigen Hauptrolle in der ausgezeichneten Serie ?Will & Grace?) eine kleine Herausforderung war. ?Es war zuerst nicht einfach für mich?, gibt sie zu, ?weil ich hier nicht die sofortige Reaktion und den Maßstab dafür bekam, wie etwas funktioniert hat. So ist das ja immer beim Filmen. Aber es gab Witze im Drehbuch, die mich zum Lachen brachten, also dachte ich ,Na ja, da kannst du nicht viel falsch machen. Aber es hat auch Spaß gemacht, die Momente zu entdecken, von denen ich gar nicht gedacht hatte, dass sie so lustig sein würden, oder so verrückt oder schrullig. Es machte Spaß, mit dem Material zu spielen und sich davon überraschen zu lassen, wie es am Ende wirkte. Das hat für mich alles zu einer großartigen, lustigen Erfahrung gemacht.?

Am anderen Ende der Sympathie-Skala, an deren Spitze Beth steht, befindet sich das griesgrämige (wenngleich nicht weniger liebenswerte) Eichhörnchen McSquizzy, das von dem schottischen Schauspieler und Comedian Billy Connolly gesprochen wird. Connolly verlieh dem befehlshaberischen Nagetier laut Donnie Long eine winzige Ahnung von seinem Heimatland. ?Billy Connolly fügte McSquizzy schottischen Slang und Ausdrucksweisen hinzu, von denen wir gar nicht wussten, dass sie existieren. Einen so exzellenten schottischen Schauspieler in der Rolle zu sehen, war wirklich erfreulich.?

Genau wie bei den anderen Schauspielern wurden einige von Connollys Aufnahme-Sessions auf Video aufgezeichnet, so dass die Zeichner die Möglichkeit bekamen, das Aussehen und die Ausdrucksweise des Schauspielers für die Figuren zu übernehmen. Connolly sagt, dass er die Arbeit genoss, aber dass er anfangs ein wenig verwirrt davon war, was ein Regisseur eines Animationsfilms tatsächlich tut. ?Wenn du für Aufnahmen für einen Animationsfilm ins Studio kommst und den Regisseur siehst, fragst du dich: ,Was inszeniert der denn? Winzige Eichhörnchen auf einem Stück Papier? Aber dann lernt man, dass man einen Regisseur braucht, der dich durch den Text führt und die Stimmung deiner Performance entscheidet. Könntest du es wütender machen? Könntest du es fröhlicher machen? Könntest du es langsamer machen? Du endest damit, dass du vier oder fünf Versionen jedes Satzes sprichst. Jetzt weiß ich, wie notwendig Regisseure sind, aber vor diesem Job habe ich mich jedes Mal, wenn ich einen Trickfilm oder Cartoon gesehen habe, gefragt: ,Was macht eigentlich der Regisseur? Wartet er darauf, dass Donald Duck auftaucht? Schickt er ihn dann in die Maske, damit er sich seinen Schnabel pudern lässt?? Heute nicht mehr. Jetzt weiß ich sehr gut Bescheid.?

Auf ihrer Reise durch den Wald begegnen Boog und Elliot einer Mannschaft Biber, die unter der Anleitung ihres Bauleiters Reilly (Jon Favreau) eifrig dabei ist, einen Damm zu bauen: ?Reilly ist der süßeste Biber im ganzen Wald, aber wenn seine Stimme ertönt, ist es die eines Bauarbeiters mit Schutzhelm. Er ist Stärke und Kraft in Person?, so Culton.

Favreau verlieh seiner Figur eine typische New Yorker Geradlinigkeit. ?Ich war sehr beeindruckt von den implizierten, kulturellen Eigenheiten der verschiedenen Spezies im Wald, wie zum Beispiel dem schottischen Eichhörnchen?, erinnert sich Favreau. ?Ich wollte meiner Figur ein wenig von dem amerikanischen Stolz des Arbeiters hinzufügen, den unsere Handwerker-Einheit verkörpern sollte. Ich dachte, das wäre sehr lustig, wenn so etwas aus dem Mund eines Bibers kommt.?

Wenn sich Elliot auf der Leiter der Hirsch-Rangfolge auf der niedrigsten Stufe befindet, dann ist Ian der Alpha-Hirsch und ganz weit oben. Der profilierte Schauspieler und Sprecher Patrick Warburton wurde auserwählt, in Ians Hufspuren zu treten. Der unverwechselbare Bariton des Künstlers war bereits aus den Mündern einer Reihe von animierten Figuren zu hören, von ?The Tick? und ?Buzz Lightyear of Star Command? im Fernsehen bis hin zu Figuren in Filmen wie Hoodwinked (Die Rotkäppchen-Verschwörung, 2005), Chicken Little (Himmel und Huhn, 2005) und The Emperor?s New Groove (Ein Königreich für ein Lama, 2001).

?Ja, Ian fasst Elliot ein bisschen hart an?, erklärt Warburton lächelnd. ?Das ist sein Job als Anführer der Herde ? eine Gruppe ist immer nur so stark wie sein schwächstes Mitglied, das ist alles. Er wird also keinen Preis damit gewinnen, warmherzig und liebenswert zu sein ? das steht nun einmal nicht in seiner Charakterbeschreibung.?

Ian und seine diktatorische Art bekräftigten den Handlungsverlauf des Films. ?Ian, der Alpha-Hirsch, ist ein wichtiges Element in Elliots Geschichte. Durch ihn erkennen wir, warum Elliot so ist, wie er ist ? er wurde ausgesucht und von dem größten Tyrannen im ganzen Wald hinausgeworfen. Das erklärt umso mehr Elliots verzweifelten Wunsch, Boog als seinen Freund zu haben. Aber natürlich erweist sich in unserem Wald der Tyrann als kindischer Idiot. Jill beschrieb Ian immer als den dümmsten High-School-Quarterback der ganzen Welt. Unsere Story-Abteilung stellte sicher, dass er lustig und nicht zu bedrohlich wurde, so dass er am Ende auch erlöst werden kann.?

Beide, sowohl Elliot als auch Ian, sind in ein schönes Reh namens Giselle verliebt, das von der vielseitigen Fernseh- und Bühnenschauspielerin Jane Krakowski gesprochen wird. Krakowski entdeckte, dass sie die typischen, stereotypen Vorstellungen eines Rehs hatte: ?Wenn man dir sagt, dass du ein Reh sein und Giselle heißen wirst, hast du auf einen Schlag diese altmodische Vorstellung im Kopf: ,Oh, sie wird total schön und leichtfüßig sein?. Als ich dann die Regisseure traf, merkte ich, dass sie einen viel lebhafteren Charakter wollten. Und je lebhafter Giselle wurde, umso größer wurde der Spaß für mich und für alle anderen von uns auch.?

Die Besetzung der Sprecher der Hauptfiguren wurde von zwei weiteren Stars abgerundet: Die gefeierte Schauspiel-Veteranin Georgia Engel übernahm die Rolle der Bobbie, einer geselligen Camperin, die ihren geliebten Dackel, Herr Wiener, an die Wildnis verliert, und Gordon Tootoosis die des besonnenen Sheriff Gordy, Timberlines Stimme der Vernunft.

Alle drei Regisseure nahmen an den Aufnahmen teil und nach deren Abschluss wussten Culton, Allers und Stacchi, dass sie damit den Kern ihres Films hatten. Während der Aufnahmen, die viele Monate dauerten, lieferten die Schauspieler einzeln nach Vorlage der Storybords in einem Tonstudio ihren Text ab. Jetzt war es Zeit für den alchemistischen Prozess des Zusammensetzens. Produzentin Michelle Murdocca: ?Es ist wirklich erstaunlich, wenn alles zusammengeschnitten ist. Jeder Schauspieler bringt etwas Anderes und Einzigartiges mit in den Film.?

Am Anfang war ... die Zeichnung ?Jeder Animationsfilm beginnt mit einer leeren Seite?, weiß Sandra Rabins, Executive Vice President von Sony Pictures Animation. Anders als ein Live-Action-Film, der mit der Drehbuchkopie eines Casting-Agenten und einem Stapel von Porträtaufnahmen beginnt, startet ein Animationsfilm mit Künstlern, die Storybords zeichnen. Storybords illustrieren die Story und die Figuren, die in den Porträtzeichnungen zum Leben erweckt wurden.

Storybords werden zunächst in einer Art Comicheft-Format erdacht, in dem jedes Quadrat einen Teil der Handlung verdeutlicht. Während des Verlaufs eines animierten Films werden Tausende und Abertausende von Bildern in diesem Format gezeichnet. Ein Paar davon werden an ein schwarzes Brett und an Bürowände gehängt, die meisten werden abgeheftet und ein paar finden ihren Weg auf die Leinwand, nachdem sie aufwändig umformatiert, verfeinert und neu erdacht wurden.

?In der Storybord-Phase probieren wir viel herum, versetzen unsere Figuren in verschiedene Situationen, und ihre Persönlichkeiten beginnen sich ganz automatisch während der Arbeit der Storybord-Zeichner zu entfalten?, erklärt Long. ?Wir ändern und modifizieren die Figuren, um sie so unterhaltsam wie möglich zu machen. Sobald du die Möglichkeiten und die Charakterzüge visualisiert hast, werden die Figuren klarer und es wird einfacher, ihre Geschichte zu schreiben und sie zu zeichnen.?

?Das Zeichnen der Storybords ist der Moment, in dem alles passiert?, fügt Stacchi hinzu. ?Die Story kann entworfen sein, der Plot strukturiert und der Takt klar und logisch vorgegeben sein. Aber wenn hier kein Raum wäre, in dem die Figuren mit ihren Eigenheiten und Momenten lebendig werden dürfen, würde es auch später keinen mehr geben. Wir hatten das Glück, dass unsere Story-Abteilung zum Teil aus verbitterten Außenseitern bestand, wie es auch Boog und Elliot sind, so dass sie automatisch eine große Innensicht der Figuren hatten.?

Bei JAGFIEBER waren die frühen Storybords die Inspiration für die nächsten vier Jahre Arbeit von mehr als 200 Künstlern und Zeichnern, die 1.223 Einstellungen bearbeiteten und mehr als 2.100 Meter Filmmaterial verwendeten, um mehr als 34.000 Storybord-Zeichnungen zu produzieren.

Der Schöpfungsprozess dreidimensionaler Figuren für JAGDFIEBER begann mit Character Designer Carter Goodrich, der die monumentale Aufgabe übernahm, jede Figur des Films zu entwerfen. Goodrich war als Character Designer entscheidend an Finding Nemo (Findet Nemo, 2003), Monsters Inc (Die Monster AG, 2001) und Shrek (Shrek ? Der tollkühne Held, 2001) beteiligt. Seine Illustrationen haben viele Cover des New Yorker geschmückt und waren in der Times, Newsweek, GQ, Playboy und der Atlantic Monthly zu sehen. Mit kecken Linien und seiner geschliffen scharfen Sprache, für die er bekannt ist, schenkte Goodrich jedem Tier und Einwohner von Timberline seine eigene, unvergleichliche, skurrile Persönlichkeit.

?Wir arbeiteten mit den Storybords von Story Supervisor David Feiss, die alle mochten, und versuchten, innerhalb der Welt zu bleiben, die er erfunden hatte?, erklärt Goodrich. ?Wir zeigten eine Gruppe von Bildern, und die Regisseure suchten die aus, die ihnen am besten gefielen. Dann bekamen diese ihren Feinschliff und wurden bearbeitet, bis das finale Character Design abgeschlossen war.?

Richard Chavez, Visual Effects Supervisor, arbeitete eng mit der Storybord-Abteilung und dem Team zusammen, das die Figuren entwickelte, um das übergeordnete Produktionsdesign des Films zu gestalten. ?Wir arbeiten zuerst dem Figurenkonzept zu?, so Chavez. ?Wir helfen den Regisseuren dabei, Elemente zu finden, die sowohl die Figuren als auch die Story bestimmen. Dieser frühe Arbeitsschritt ist sehr organisch. Es gibt eine große Flexibilität zu diesem Zeitpunkt, da die Dinge noch nicht eingegrenzt wurden und der Storyverlauf sich noch im Wandel befindet. Also ist alles möglich.?

Goodrichs ursprüngliche Bilder für das Design der Figuren werden in den Computer übersetzt und dann von Michael Kurinsky, Visual-Effects-Künstler, ausgearbeitet, der Zeichnungen in Photoshop kreiert und Struktur und Farbe hinzufügt, insbesondere das Tierfell und menschliches Haar. ?Jedes Tier im Film hat sein spezifisches Fell?, erklärt Kurinsky. ?Das raue, dichte Biberfell sollte anders aussehen als das weiche, plüschige Fell der Eichhörnchen. McSquizzy hat Hängebäckchen wie bei dem Bart eines alten Mannes. Hr. Wiener, der Dackel, hat kurzes, glänzendes Haar, und das Licht fällt wie ein Ordensband auf seinen Rücken. Tierisches Haar hat Strähnen, die anders sind als, sagen wir einmal, bei Beths menschlichem Haar.?

?Alles, was ich mache, sind Haare?, sagt Chris Yee, Chef für computer-generiertes Haar. ?Und es gibt sehr viele Haare in JAGDFIEBER. Elliot hat die meisten Haare, ungefähr 3.500.000. Boog hat 1.600.000, und Beth hat 150.000 Haare. Alles zusammen reden wir über mehrere Milliarden Haare.?

Nachdem das Haar mit einer neuen ?Kämm?-Technologie gestylt wurde, entwickelte das Visual-Effects-Team auch ein neues ?dynamisches Haar-System?. Die neue Software ermöglicht, dass sich Fell in einzelnen Gruppen bewegt, wobei aber dennoch jedes einzelne Haar verlagert und sich unabhängig von den anderen verhalten kann. Das war notwendig, um für den Film künstliches, aber authentisches Fell zu kreieren. Weil der Film vor aktiven Geschöpfen des Waldes nur so wimmelt, mußste das Team viele verschiedene Pelz-Stile kreieren. Jeder Pelz hat bestimmte Merkmale und Bewegungen, reagiert anders auf verschiedene Elemente wie Wind, Wasser, Schmutz, Staub und natürlich auf Nahrungsmittelkämpfe um klebrige Süßigkeiten. Ikelers Imageworks-Team kümmerte sich sorgfältig darum, dass jede Faser auf realistische Weise auf diese Einflüsse reagieren würde. Und nach vielen Bad-Hair-Days waren sie in der Lage, die bis heute realistischsten und fortschrittlichsten Effekte zu produzieren.

?Wenn du Boogs Pelz siehst, willst du zur Leinwand gehen und ihn umarmen?, sagt Allers. ?Es ist erstaunlich. Die Wachstums-spuren und die Wirbel, bei denen das Fell in der Mitte seiner Brust die Richtung wechselt, sind brillant.?

Eine weitere große Hürde für das Visual-Effects-Team war Wasser. ?Das Wasser in der Sequenz, in der Boog und Elliot versehentlich einen Damm zerstören und das darunterliegende Tal überfluten, war eine der größten Herausforderungen des Films?, erinnert sich CG Supervisor Darren Lurie. ?Wasser bewegt sich in der Regel auf eine bestimmte Art und Weise, und wenn du versuchst, es zu verlangsamen oder es auf eine Art fließen zu lassen, die nicht realistisch ist, tendiert es dazu, nicht wie Wasser auszusehen. Wasser ist eines der realistischsten Elemente im Film ? wir wollten, dass es lebendig erscheint; Größe und Stärke besitzt. Wasser wird hier wie eine Figur behandelt.?

Während des Films ist diese ?Figur? in einer weiten Bandbreite von Permutationen zu sehen ? bisweilen ruhig oder tobend, als Rinnsal oder als Regenguss. Konsequenterweise mußste Ikeler ein realistisches Wassersystem kreieren ? eines, das natürlich fließt, plätschert und mit der Umgebung und den Figuren in seinem Umfeld interagiert. Diese neue Wasser-Technologie produzierte seinen eigenen Schaum, weiße Gischt, Sprühregen und Wasserfälle. Und nachdem Farbe und Licht hinzugefügt wurden, war das Wasser nahtlos in die künstliche 3D-Umgebung integriert.

Vorausschau durch Rückblick Einer der markantesten und originellsten Aspekte von JAGDFIEBER ist die Art und Weise, mit der der Film die Kunst klassischer 2D-Animation in die technologischen Fortschritte und Errungenschaften integriert, die heute dank 3D möglich sind. ?Wir haben eine Software erfunden, die diesen Film total einzigartig macht?, bemerkt Produzentin Murdocca. Die Filmemacher wollten, dass der Look des Films den Merkmalen von 2D-Zeichnungen Tribut zollt ? den graphischen Linien, Schatten und der Tiefe von Flächen, zum Beispiel. Aber sie versuchten diese Qualität in ein neues Medium zu übersetzen. ?Die größte Herausforderung hinsichtlich des Gesamt-Looks des Films lag darin, mit mehr als den Prinzipien traditioneller 2D-Animation zu arbeiten?, sagt Sean P. Mullen, der leitende Trickfilmzeichner. ?Bei diesem Film waren wir in der Lage, viele der grundlegenden Animationsprinzipien zu nutzen, die mit CG früher kaum zu machen waren.?

Sobald die Story voranging, begannen die Regisseure damit, das visuelle Vokabular festzulegen, das sie verwenden wollten. ?Eines meiner Lieblingsbücher ist Eyvind Earles Buch über Weihnachtskarten?, so Culton. ?Jede Karte hatte diesen alten, handschriftlichen Look, mit Schnee und Bäumen und Holzscheiten und kleinen verzerrten Kirchen. Und jede Karte hatte eine starke Farbpalette.? Earle, der bekannte Hintergrund-zeichner von Disney, war für das Styling, den Hintergrund und die Farben der klassischen Filme Sleeping Beauty (Dornröschen, 1959), Lady and the Tramp (Susi und Strolch, 1955) und Fantasia (Fantasia, 1940) verantwortlich. Culton schlug vor, dass die Künstler von JAGDFIEBER Earles markanten Stil als Ausgangspunkt für die Kreation von Timberline benutzen sollten und dass die weite Landschaft des Waldes und die Bäume den optischen Hintergrund für den Film liefern sollten.

Es waren die Grundprinzipien von Earles Komposition ? die Silhouetten und der graphische Stil der Elemente ? die das JAGDFIEBER-Team aus seiner Arbeit herauszufiltern versuchten. ?Eyvind Earles Architektur hat eine auf bestimmte Weise geformtes Design, etwas ,Wackeliges?. Alles ist leicht verzerrt und asymmetrisch, wodurch es leicht skurril wird?, erklärt Art Director Andy Harkness. ?Seine Bäume sind wunderschön designt. Die Zweige haben eine gute Balance aus positiven und negativen Zwischenräumen.?

Die Regisseure arbeiteten mit der Crew an der Entwicklung einer festen, graphischen Sprache, Farbpaletten und einem Animationsstil für den Film.

Aber um 2D-Einflüsse in einer 3D-Welt einzusetzen, mußsten ein paar neue ?Brücken? gefunden werden, die beide nahtlos verbinden. ?Unsere Figuren und Hintergründe haben starke Formen, und das war die Herausforderung bei 3D?, erklärt Culton. ?Wir brauchten eine bestimmte Software für die Hintergründe und für die Figuren.?

Die neue Software wurde bei Imageworks kreiert und erlaubte den Regisseuren, den Look und die Stimmung traditioneller Animation auf die 3D-Figuren zu übertragen. ?Die Software half uns nicht nur, den graphischen Look zu erreichen, den wir anstrebten, damit unsere Figuren starke Silhouetten bekamen?, so Allers, ?sondern sie ermöglichte uns auch ein stärkeres Zusammendrücken und Ausdehnen. Ältere CG-Figuren wirken eher wie Puppen, weil die Zeichner keine flexible Software hatten. Bei Trickfilmen mußs man immer übertreiben, um die Figuren reell wirken zu lassen. Ich freue mich darüber, diesen Spaß, dieses Zippen, diesen Unwahrscheinlichkeits-Faktor jetzt in 3D zu sehen.?

Das Imageworks-Team von Visual Effects Supervisor Ikeler erhielt die Aufgabe, die innovative Software zu programmieren und die richtige Balance zwischen 3D-Realität und dem steifen, graphischen Stil der 2D-Vorlage des Projekts zu finden. ?Unsere anfänglich matten Gemälde wären für einen 2D-Film geeignet gewesen?, sagt er. ?Und die einfachen Querschnitte der Geometrie liefen gegen alles, was ich kannte. Wenn du unsere Zeichnungen mit einer flachen Farbe füllen würdest, würde es fast wie 2D aussehen. Also fügten wir mit Textur, Licht und Schatten dieses Gefühl von 3D hinzu, das das Publikum so liebt.?

Ko-Regisseur Stacchi ergänzt: ?Der Trick lag darin, einen wunderschönen, künstlichen Wald zu erschaffen, ohne dieses Gefühl zu verlieren, dass wir uns in einem ,echten? Wald befinden sollten.

Szenenfoto
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