Happy Feet

Produktionsnotizen

?Wenn ,Ein Schweinchen namens Babe? der ,Film mit dem sprechenden Schwein? war, dann ist ,Happy Feet? der ,Film mit dem tanzenden Pinguin??, stellt George Miller fest. Die ?Babe?-Filme hat er in den 1990er-Jahren inszeniert und / oder geschrieben und produziert, an ?Happy Feet? ist er jetzt als Co-Autor, Produzent und Regisseur beteiligt. Die Idee zur Geschichte eines Kaiserpinguins, der zufällig ein hervorragender Stepptänzer ist, kam Miller beim Anschauen von Tier-Dokus über die Antarktis.


?Wenn ich mich für ein Filmprojekt interessiere ? ob es um ,Mad Max? geht oder Abenteuer von Schweinen oder Pinguinen ?, ist immer nur ein Kriterium ausschlaggebend: die mitreißende Geschichte?, berichtet Miller. ?Die Story steht immer an erster Stelle! Wenn man beim Film arbeitet, ist es sehr verführerisch, sich in jede beliebige Welt hineinzudenken, aber immer versucht man genau die Story zu erfinden, die dem Thema gerecht wird. Ich persönlich sehe also keinen großen Unterschied zwischen ,Mad Max?, ,Babe? oder jetzt den Tieren in ,Happy Feet?.?

?Mich hat die grandiose Natur der Antarktis immer schon fasziniert?, fährt der Regisseur fort. ?Vor etwa zehn Jahren sah ich die Pinguin-Doku ,Life in the Freezer? der BBC/National Geographic, und mir fiel sofort das großartige Story-Potenzial auf. Pinguine führen ein wirklich außergewöhnliches Leben ? sie bieten sich als Allegorie auf unser menschliches Verhalten förmlich an. Sie leben am Ende der Welt, kuscheln sich gegen die Kälte zusammen, um ihre Körperwärme zu teilen, und bei der Partnersuche singen sie.?

Miller bezieht sich dabei auf das ?Herzenslied?, mit dem sich die Kaiserpinguine definieren und identifizieren ? so können sie einander in der Herde erkennen. ?Wir nehmen das als Quäken wahr?, erklärt er. ?Aber jeder einzelne Pinguin erlebt das wie ein Lied. Auf dem antarktischen Eis leben etwa 25.000 dieser Vögel, doch jeder singt sein ganz individuelles Lied, und irgendwie gelingt es ihm, in all dem Lärm seine Partnerin zu finden.?

?Die Geschichte unserer Hauptfigur Mumble beginnt in dem Moment, als sich seine Eltern finden. Dann schlüpft er aus dem Ei, wir zeigen seine Kindheit, bis er erwachsen ist ? mit all den Erfahrungen, die er macht, um sich selbst in der Welt zu behaupten.?

Der Held Mumble wird in die Gemeinschaft der Kaiserpinguine geboren, kann aber nicht singen. Ein Lehrer soll Mumbles Manko kurieren und ermutigt ihn, seinen innersten Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Doch die äußern sich als Stepptanz, der von der Gemeinde als höchst seltsam empfunden wird.

Indem Miller das Motiv des Herzensliedes übernahm, konnte er Musik und Tanz in seine Story einbauen ? dabei verwendet er zeitgenössische und klassische Songs und verschiedene Tanzstile.

?Wir hatten mit ,Happy Feet? schon längst begonnen, als ,La marche de l?empereur? (Die Reise der Pinguine) in die Kinos kam?, erklärt Miller als Antwort auf eine Frage, die ihm oft gestellt wird. ?Wir freuen uns doppelt über den Riesenerfolg der Dokumentation, weil sie natürlich auch das Interesse an unserem computeranimierten Film über Pinguine weckt.?

Figuren und Besetzung Um den Helden Mumble zu animieren, war nicht nur ein Heer von Technik-Zauberkünstlern nötig, sondern auch ein Stimmkünstler. Dazu Co-Autorin Judy Morris: ?Mumble ist sehr ernsthaft und neuen Dingen gegenüber durchaus aufgeschlossen. Wer auch immer diese Sprechrolle übernimmt, mußs diese intelligente Unschuld ausdrücken können, gleichzeitig aber auch hip und cool wirken. Wir suchten also einen Schauspieler, der real und offenherzig wirkt. Und die perfekte Wahl war Elijah Wood.?

?Mumbles Selbstvertrauen, sein angeborenes Selbstbewusstsein sind bemerkenswert?, sagt Wood, der einen anderen sehr entschlossenen Helden in der ?Herr der Ringe?-Trilogie dargestellt hat. ?Er weigert sich schlichtweg, sein Tanzen als Problem wahrzunehmen, er will nicht auf diesen Teil seiner Persönlichkeit verzichten, der ihn von den anderen abhebt. Stattdessen sagt er: ,Ich habe nun einmal diese seltsame Gabe, die mir aber gar nicht seltsam erscheint, sondern euch. Ich finde sie ganz in Ordnung, also müsst ihr euch daran gewöhnen.??

Stolz gibt Wood diese Botschaft vom starken Selbstbewusstsein an Kinder wie Erwachsene weiter: ?Es ist nämlich sehr wichtig, dass jedermann sich klar macht: Wir sollten in derart persönlichen Dingen keine Kompromisse machen ? schon gar nicht, wenn andere das verlangen.?

Während Wood Mumble seine Stimme lieh, gestaltete ein anderer begabter Künstler sein ungewöhnliches Herzenslied ? der Tänzer und Tony-Preisträger Savion Glover. ?Ich kann mich bestens in Mumble hineinversetzen?, erklärt Glover. ?Denn ich konzentriere mich ganz auf meine eigene Kunst, den Stepptanz ? ein großer Sänger bin ich wirklich nicht. Ich habe zwar versucht zu singen und bemühe mich auch weiterhin, aber viel besser kann ich mich durch meine Füße ausdrücken ? genau wie Mumble.?

Auch Mumbles typische Situation als ?Fisch auf dem Trockenen? konnte Glover gut nachvollziehen. ?In der Schule kommt sich Mumble wie ein Freak vor. Ein Freak bin ich auch ? ein Stepptanz-Freak.?

Zur hochkarätigen Besetzung der Original-Sprecher tragen auch zwei der berühmtesten australischen Stars bei: Hugh Jackman als Mumbles Vater Memphis und Nicole Kidman als seine Mutter Norma Jean.

?Memphis ist ein echt cooler Pinguin?, sagt Jackman, der mit seiner Darstellung des ?berühmtesten Sohns Australiens?, Peter Allen, in der erfolgreichen Broadway-Inszenierung ?The Boy From Oz? den Tony gewann. ?Und er liebt Norma Jean heiß und innig. Als sich die beiden finden, erlebt er den glücklichsten Tag seines Lebens.?

Kidman hat mit ihrer Darstellung der Virginia Woolf in ?The Hours? (The Hours ? Von Ewigkeit zu Ewigkeit) den Oscar gewonnen. Sie bringt bereits Filmerfahrung als Sängerin mit ? als Satine, Gesangsstar des Moulin Rouge in Baz Luhrmanns gleichnamigem Film.

?Ich habe die Arbeit mit Nicole genossen?, berichtet Miller. ?Sie ist unvergleichlich. Als Produzent Doug Mitchell sie anrief und ihr unseren Film vorschlug, hat sie auf der Stelle zugesagt. Als ich sie später fragte, warum sie vorher nicht einmal das Drehbuch lesen wollte, sagte sie: ,Nachdem wir in der Vergangenheit so gut zusammengearbeitet haben, würde ich nie nein sagen. Ich war ganz fassungslos ? so nett war diese Geste.?

?Als wir Norma Jean kennen lernen, sind alle Pinguin-Jungs hinter ihr her?, sagt Kidman. ?Ihr Hüftschwung, ihr Gang, ihre Stimme haben das gewisse Etwas. Sie ist hübsch und sexy. Aber sie ist nur an Memphis interessiert. Dann bekommen sie ihr Baby, und sie liebt ihren Mumble vom ersten Augenblick an. Ihr ist es völlig egal, dass sein Herzenslied etwas anders klingt; sie nimmt ihn, wie er ist ? so wie jede Mutter ihr Kind akzeptiert.?

?Ich schätze an Norma Jean vor allem, dass sie sich mit ihrer Meinung gegen die ganze Gemeinde stellt, denn sie glaubt wirklich, dass Mumble völlig in Ordnung ist?, fügt Miller hinzu. ?Sie tritt für ihren Sohn ein.?

Memphis macht sich selbst allerdings Vorwürfe, weil er glaubt, er sei für Mumbles ?Anderssein? verantwortlich ? er hatte nämlich großes Pech, als sein Sohn noch ein Ei war.

?Er wird vom Pech verfolgt?, sagt Jackman. ?Deswegen ist Memphis die meiste Zeit sehr unglücklich, weil er dem nachgibt, was Mumble strikt verweigert: Er weiß nicht mehr, wer er ist.?

?Memphis und Norma Jean wünschen sich, dass Mumble glücklich wird?, sagt Kidman. ?Doch Memphis kann mit dem Tanzen nichts anfangen, also versucht Norma Jean zu vermitteln. Sie sagt: ,Er entspricht dir sicher nicht völlig, aber dennoch gehört er zu dir. Nimm ihn so, wie er ist.? Und sobald Mumble seinem Vater beweist, dass er seinen eigenen Weg gehen wird, findet die Familie wieder zusammen.?

?Ich bin sehr stolz auf die Familie, die wir zusammenbekommen haben?, strahlt Miller. ?Hugh, Nicole und Elijah verleihen der Story ein authentisch schlagendes Herz.?

Das Pinguin-Mädchen, das Mumbles Herz höher schlagen lässt, ist die starke und mutige Gloria, die von Brittany Murphy gesprochen wird. ?Gloria ist die beste Sängerin ihrer Pinguin-Generation?, bestätigt Miller. ?Natürlich mußs eine Schauspielerin die Rolle übernehmen, die nicht nur wunderbar sprechen, sondern auch mitreißend singen kann.?

Murphy hat sich zwar mit unterschiedlichen Rollen auf der Leinwand profiliert, aber noch nie vor einer Kamera gesungen. ?Ich wusste nicht, dass Brittany singen kann, bis ich eine Probeaufnahme von ihr sah?, erinnert sich der Regisseur. ?Wie sich herausstellte, hat sie vor ihrer Schauspielausbildung Gesang studiert. Ihre zwei Songs im Film singt sie einfach hervorragend.?

Glorias Herzenslied ist der Schlüssel zu Mumbles Geschichte. Zunächst hören wir es als langsame Fassung der Disco-Hymne ?Boogie Wonderland?, die besonders gut zu ihrem Charakter passt. Aber erst als Mumble sie anfleht, auf die Musik seiner Füße zu hören, bekommt ihr Lied den Rhythmus, in dem beide sich finden ? so beginnt ein neues Kapitel in ihrem Leben. Murphy hat sich immer schon für Musik begeistert und konnte die Leidenschaft, sich über ein Lied auszudrücken, sehr gut nachvollziehen. ?Gloria weiß zwar, dass sie Talent hat, aber dennoch singt sie ganz aus dem Bauch heraus. So drückt sie ihre intensivsten Gefühle und Gedanken aus ? genau wie Mumble es durch den Rhythmus seiner Füße tut.?

Die Schauspielerin mochte ihre Rolle auf Anhieb: ?Gloria ist sehr selbstbewusst, stark und frech, hat aber auch ein großes Herz. Sie handelt immer in der besten Absicht, und sie nimmt nie ein Blatt vor den Mund. So ein Girl wünscht man sich als beste Freundin.?

Gloria liebt ihren besten Freund Mumble inniglich, doch ihre Auffassung wird von den Ältesten der Gemeinde nicht geteilt. Zu ihnen gehört Hugo Weaving als streitsüchtiger Noah.

?Hugo hat eine wunderbare Stimme?, sagt Miller. ?Aber ich habe ihm auch wirklich das Letzte abverlangt: In einer Szene mußs er gegen einen heulenden Schneesturm und einen tausendstimmigen Chor anbrüllen.?

Auf seiner Wanderung durch die antarktische Wildnis findet Mumble schließlich unverhoffte Gefährten in den Adelie-Amigos, fünf Sprüche klopfenden Latino-Pinguinen, die zwar viel kleiner als Mumble sind, ihn mit ihrem Ego aber haushoch überragen. Ihr Anführer ist Ramon, der ausgelassenste der Gruppe. Die Adelies freunden sich schnell mit unserem Helden an, und erstmals im Leben hat Mumble das Gefühl, dass er dazugehört.?

Die Adelies bezeichnen Mumbles Schritte als ?zufällig echt cool? und zeigen ihm, wie viel Spaß das Leben bringen kann.

Um das nötige atemlose Trommelfeuer im verbalen Schlagabtausch der Adelies zu gewährleisten, wandte sich Miller sofort an den Meister persönlich: den legendären Komiker Robin Williams, der Ramon seine Stimme leiht (in der deutschen Fassung übernimmt das Bully-Herbig-Spezi Rick Kavanian). ?Als ich zusagte, reichte mir völlig, dass George Miller Regie führt?, erklärt Williams. ?Soll heißen: Dieser Mann hat bereits mit sprechenden Schweinen gearbeitet, und sein neuer Film ist praktisch eine Kombination von ,Reise der Pinguine? und ,Riverdance.??

Als Williams bereit war, den hektischen Anführer der Amigos zu sprechen, schaute sich Miller in der Latino-Gemeinde um und vervollständigte die Gruppe mit etablierten Comedians: Carlos Alazraqui, Johnny Sanchez III, Jeff Garcia und Lombardo Boyar sprechen im Original Nestor, Lombardo, Rinaldo und Raul.

?George legte Wert darauf, die Amigos als Gruppe und mit Mikros von allen Seiten aufzunehmen?, berichtet Co-Autor Warren Coleman. ?Die Schauspieler bildeten einen lockeren Kreis, damit sie sich immer sehen und aufeinander reagieren konnten. Sie haben sich gegenseitig angefeuert und übertrafen sich selbst mit Ideen und Sprüchen, die alle Beteiligten zum Lachen brachten. Diese Stimmung passt wunderbar zu unserer Story, denn die Amigos bilden eine Familie, sie sind wie Brüder, die sich lieben und gegenseitig helfen.?

?Grundsätzlich haben wir sie improvisieren lassen ? sie warfen sich gegenseitig die Bälle zu?, fügt Miller hinzu. ?Da ging es richtig hoch her.?

?Wir waren Los Pinguinos?, schmettert Williams. ?Wenn wir zusammen sind, geht richtig die Post ab!?

Williams begeisterte sich vor allem für Ramons Draufgängertum und seine Flirts mit den Damen. ?Ramon findet immer Kieselsteine. In der Pinguinwelt werden die Kiesel als teure Klunker angesehen ? Ramon weiß, wie scharf die Girls darauf sind. Ständig will er bei den Damen Eindruck schinden. Auch deshalb wollte ich diese Rolle übernehmen, denn in jedem von uns steckt ein kleiner Pinguin-Macho, und mit meinem Pinguin-Macho wollte ich endlich Kontakt aufnehmen.?

Für die unbändige Energie des unvergleichlichen Williams war eine Rolle allein noch nicht genug. Der Schauspieler arbeitet in diesem Film Doppelschichten und übernimmt auch die Rolle des exzentrischen Felsenpinguins Lovelace ? er ist der Guru des Adelie-Lands, der uns gleichzeitig als Erzähler durch die Geschichte führt.

Lovelace wirkt nicht zuletzt wegen seines seltsamen ?Talismans? faszinierend: Er besteht aus der Plastikmanschette, die einst ein Sixpack zusammengehalten hat und die er jetzt um den Hals trägt. ?Lovelace ist sanft wie Barry White. Er hat immer weise Sprüche auf Lager. Er berät die Adelies in allen Lebenslagen, weil er mit den geheimnisvollen Wesen in Kontakt steht, von denen er dieses irre Halsband bekommen hat?, berichtet Williams.

Durch die beiden Rollen war der Schauspieler gefordert, zwei höchst unterschiedliche Figuren zu kreieren. ?Robin hat eine völlig intuitive Begabung?, stellt Judy Morris fest. ?Er spielt so, wie Savion tanzt ? das kann man nicht beschreiben. Beide sind äußerst talentiert und unglaublich schnell.?

?Robin behauptet nicht, singen zu können, hat sich aber trotzdem darauf eingelassen ? und er singt sogar auf Spanisch?, berichtet Miller. ?Aber egal, was er anpackt ? immer ist er mit Herz und Seele bei der Sache.?

Zur Besetzung zählen außerdem der Film- und TV-Star Anthony LaPaglia als Boss Skua, Anführer einer Vogelbande, die den kleinen Mumble bedroht, sowie die bewährten Schauspielerinnen Miriam Margolyes und Magda Szubanski als Mrs. Astrakhan und Miss Viola, die Lehrerinnen in der Pinguin-Schule, die Memphis? und Norma Jeans kleinem Sohn ein etwas kompatibleres Herzenslied entlocken wollen. Der kürzlich verstorbene weltberühmte Zoologe und Tierfreund Steve Irwin spricht einen gewaltigen Seeelefanten, dem Mumble und die Adelies in der weißen Wildnis der Antarktis begegnen.

?Ich habe mit den Sprechern großes Glück gehabt?, sagt Miller. ?Die Welt weiß nur zu gut, dass Robin Williams eine Naturgewalt ist. Es war einfach wunderbar, mit ihm zu arbeiten. Sehr schön war auch mitzuerleben, wie Robin mit den jungen Schauspielern arbeitet, mit Elijah Wood und den vier ausgezeichneten Comedians, die die übrigen Amigos sprechen: Johnny Sanchez, Jeff Garcia, Carlos Alazraqui und Lombardo Boyar.?

Der Regisseur weiter: ?Zwischen meiner Arbeit mit Sprechern oder den Schauspielern am Set gibt es kaum Unterschiede. Wir haben die Tonaufnahmen weitgehend wie an einem Filmset organisiert ? möglichst haben wir ihre Beiträge als echte Dialoge, also gleichzeitig aufgenommen. Die Besetzung ist einfach hervorragend ? wir brachten sie nur zusammen und ließen die Zügel los. Ich habe die Augen zugekniffen, um nicht vom Anblick dieser berühmten Filmstars überwältigt zu werden. Die Aufnahmen machten wir in sehr vielen verschiedenen Tonstudios ? das hing immer davon ab, wo die Schauspieler gerade arbeiteten. Hugh, Nicole und Elijah sprachen ihre Texte in Los Angeles und New York, Robin in San Francisco und Los Angeles zusammen mit Brittany und Anthony. Hugo Weaving nahmen wir in Australien auf. Da kamen viele Studios zusammen. Schauspielern ist eine Gemeinschaftsarbeit, und wenn es irgend ging, brachten wir die Schauspieler vor dem Mikro zusammen.?

Musik Als George Miller die Idee zu ?Happy Feet? entwickelte, plante er zunächst kein Musical: ?Beim Konzept meiner Geschichte merkte ich aber, dass der Film Lieder braucht, weil die Kaiserpinguine ihre Lebenspartner mithilfe von Songs finden. Als es sich ergab, dass Mumble nicht singen, aber tanzen kann, war ich bereits mittendrin im Musical. Ich nenne es gern ein zufälliges Musical.?

Miller konzentrierte sich schließlich auf das Herzenslied-Konzept, und weil wir uns alle gern über Popmusik ausdrücken, suchten die Produzenten berühmte Songs aus, um die Story lebendig zu gestalten. In ?Happy Feet? sind etliche Musikstile zu hören: Rock, Funk, Oper, Rap, liturgische Gesänge, Pop, Gospel und Latin.

?Weil die Pinguine sich so ähnlich sehen, mußsten sie sich durch besondere Stimmen und natürlich besondere Songs unterscheiden. Ich beschloss also gleich zu Anfang, vor allem das Song-Repertoire des 20. Jahrhunderts zu verwenden?, führt Miller aus. ?Judy Morris hat die gesamte Musikgeschichte in ihrem Kopf gespeichert ? sie wirkt wie ein wandelnder iPod. Sie kann aus dem Stand jede Melodie und jeden Text von jedem Song zitieren. Bei unseren unzähligen Treffen inspirierte sie uns für die Musikauswahl mit tollen Ideen, die bestens zu unserer Story passen.?

Unterstützt wurden die Filmemacher bei der Gestaltung des filmischen Klangteppichs von dem renommierten Komponisten John Powell. ?Wir brauchten bei ,Happy Feet? nicht nur einen Komponisten, sondern einen Fachmann, der sich in allen Bereichen auskennt?, berichtet Miller. ?Er sollte nicht das Gefühl haben, wir begäben uns in die Niederungen der Popmusik, er sollte sich auch nicht von klassischen Orchesterstücken und der Oper einschüchtern lassen, von Rap ganz zu schweigen. John Powell hat ein hervorragendes Gespür für Weltmusik, und er ist jung genug, um sich aus allen möglichen musikalischen Disziplinen und Genres zu bedienen.?

?John schrieb echt unglaubliche Arrangements?, sagt Brittany Murphy. ?Einer von Glorias Songs ist eine Hommage an Freddie Mercury mit dem Queen-Titel ,Somebody to Love?, was wunderbar zum Thema des Films passt. Wir haben uns dabei in Richtung Gospel bewegt ? sehr feinfühlig, aber dennoch lustig. Die Arbeit mit John an den Arrangements war etwas ganz Besonderes. Ich erlebe ihn als meinen wunderbaren musikalischen Mentor.?

Zu den weiteren Herzensliedern im Film gehören ?Do It Again? der Beach Boys, Frank Sinatras ?My Way? (von Robin Williams auf Spanisch gesungen), und eine Version von Princes ?Kiss? (als Duett von Hugh Jackman und Nicole Kidman gesungen). Dieser Song erwies sich als besonderer Clou des Soundtracks: Miller wollte den Original-?Kiss?-Text verändern (um ihn auf die Pinguine zuzuschneiden), doch Prince lehnte das zunächst ab. Aber als er sich eine frühe Arbeitsfassung des Films ansah, gab er nicht nur seine Einwilligung, sondern war derart begeistert, dass er auch einen neuen Song für den Film schrieb, der während des Abspanns zu hören ist. Princes ?The Song of the Heart? ist auch auf der Soundtrack-CD ?Happy Feet? zu hören, die Ende Oktober 2006 von Warner Sunset/Atlantic Records veröffentlicht wurde.

Auf demselben Album findet sich eine bunte Mischung populärer Sängerinnen und Sänger, darunter die legendäre Patti LaBelle, Yolanda Adams und Fantasia Barrino von ?American Idols? ? sie alle singen ?I Wish?; Pink interpretiert ?Tell Me Something Good?; Chrissie Hynde und Jason Mraz singen ein Original-Medley der Songs ?Everything I Own/The Joker?; k.d. lang interpretiert den Beatles-Titel ?Golden Slumbers?; Gia Farrell ist mit der neuen Single ?Hit Me Up? vertreten; und die Brand New Heavies steuern den Song ?Jump N? Move? bei. John Powells Orchestermusik wird auch in ?The Story of Mumble Happyfeet? zu hören sein.

?Auch Hugh Jackman und Nicole Kidman singen im Film?, berichtet Miller. ?Doch Elijah Wood mußste sich als Sänger nicht besonders hervortun, weil Mumble gerade wegen seiner schrecklichen Stimme als Außenseiter abgestempelt wird. Ich weiß also gar nicht, ob er singen kann! Einmal bat ich ihn, möglichst schlecht zu singen ? das hat er hervorragend hinbekommen.?

?Bei diesem Projekt habe ich eine Menge über die Bedeutung der Musik für den Film gelernt?, erklärt Miller. ?Ich schaute mir die großen Musicals an und versuchte zu ergründen, wie die Choreografie funktioniert, wie die großen Shownummern ihre Wirkung entfalten. Fest steht, dass Tanznummern nicht nur dekorativ wirken dürfen, sondern die Handlung voran treiben müssen.?

Tanz Doch kein Musikstück war derart entscheidend für den Verlauf der Story wie der Tanz, aus dem Mumbles persönliches Herzenslied besteht.

Dazu Miller: ?Als wir beschlossen, einen Film über einen tanzenden Pinguin zu machen, konnte ich von den Computeranimatoren nicht erwarten, dass sie brillante Tanzszenen animieren können. Ein Tänzer entwickelt seine Fähigkeiten genau wie ein Animator sein Leben lang weiter. Am einfachsten brachten wir also die Pinguine zum Tanzen, indem wir das Motion-Capture-Verfahren anwandten.?

Miller war davon überzeugt, dass allein Savion Glover Mumbles Stepp-Revolution anführen mußste. ?Wenn wir davon ausgehen, dass Mumble ein Stepptanz-Virtuose ist ? wer außer Savion könnte ihn darstellen? Savions unnachahmliche Kunst nahmen wir mit Motion-Capture auf ? und zwar alle wesentlichen Tanzsequenzen des Films. Sein Rhythmusgefühl ist einfach verblüffend, äußerst komplex und detailreich?, stellt der Filmemacher fest. ?Stepptanz ist Musik, die man mit dem Körper macht, und Savion ist darin virtuos. Egal was man ihm vorspielt ? er beginnt sofort dazu zu improvisieren. Einmal haben wir ihm einen Helikopter vorgespielt, und er ahmte das Geräusch mit seinen Füßen nach. Er bewegt sich so rasend schnell, dass die Kamera das gar nicht mitbekommt? und das menschliche Auge erst recht nicht. Eine absolute Ausnahmeerscheinung.?

Glover gab sein Broadway-Debüt im Alter von zwölf Jahren und ist mit Stepptanz-Legenden wie Sammy Davis, Jr., und Gregory Hines aufgetreten. ?Savion ist der letzte der klassischen Stepptänzer?, sagt Miller. ?Er liebt seine Kunst derart, dass er sie völlig verinnerlicht hat. Er spürt die Verpflichtung, sein Wissen weiterzugeben ? für uns gab es gar keine andere Wahl: Er war der einzige Tänzer, der Mumbles Herzenslied kreieren konnte.?

?Ich bin überzeugt, dass sich die Kids den steppenden Pinguin anschauen und sagen: ,Echt cool??, sagt Glover. ?George Miller sorgt für eine Renaissance des Stepptanzes, und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich dabei mitwirken darf. Und ich bin nicht der Einzige: Ich weiß, dass in diesem Moment viele große Stepplegenden auf George herabblicken und sagen: ,Danke. Danke. Danke.??

Davon ist Judy Morris ebenfalls überzeugt. ?Der kleine Sohn des Komponisten geriet völlig in Trance, als er Savion bei der Arbeit zusah, und seitdem steppt er wie ein Verrückter.?

Warren Coleman berichtet über Glovers überragende Fähigkeiten: ?Zu Beginn jeder Motion-Capture-Aufnahme steht der Künstler still, damit die Computer ihn ,erfassen? können. Doch manchmal nahmen wir einen ratternden Ton wahr? das hörte sich an wie eine winzige Maschinenpistole. Der verzweifelte Tontechniker versuchte die Ursache zu finden, damit wir mit der Aufnahme beginnen konnten. Doch plötzlich war nichts mehr zu hören, und wir konnten anfangen. Erst später gab Savion zu, dass er uns einen Streich gespielt hatte. Er hatte mit so unmerklichen Fußbewegungen gesteppt, dass man sie nicht mal in Großaufnahme und unter dem hellen Scheinwerferlicht bemerken konnte. Er hat uns alle auf den Arm genommen ? vor allem natürlich den Tontechniker.?

Miller, der vorwiegend Realfilme gedreht hat, wollte ?Happy Feet? ursprünglich mit realen Kameraaufnahmen in der Technik der ?Babe?-Filme produzieren: In dem Fall hätte man reale Pinguine durch digitale Manipulationen zum Singen und Tanzen gebracht. Doch diese Idee ließ man schnell wieder fallen. ?Uns war einfach klar, dass man einem Pinguin nicht so einfach das Tanzen beibringen kann?, lacht der Regisseur.

?Im Grunde unterscheidet sich der Realfilm kaum von der Computeranimation ? die Regeln des Filmemachens gelten für beide?, kommentiert Miller. ?Wenn ich mit den Animatoren arbeite, ist das mit dem Inszenieren von Schauspielern vergleichbar ? allerdings in Super-Zeitlupe: Die nuancierte Darstellung wird in die Einzelbilder zerlegt. Der Unterschied besteht darin, dass die Arbeitsschritte nicht gleichzeitig ausgeführt werden. Erst nehmen wir die Stimmen auf. Die Körperbewegungen, die Mimik, die Ausleuchtung, die Kameraposition, die Kostüme und alles übrige werden nacheinander hinzugefügt. Beim Realfilm passiert das Wesentliche gleichzeitig. Und beim digitalen Film lässt sich das Material unendlich manipulieren. Man kann die Figuren, die Kamera, die Scheinwerfer platzieren, wo man will. Man kann also die Story viel sorgfältiger ausarbeiten als im Normalfall. Darin liegt sicher auch der Grund, warum gerade die Pixar-Filmemacher so hervorragend Geschichten erzählen können. Ich persönlich sehe den Film vor allem als Medium für das Geschichtenerzählen ? deshalb ist die Computeranimation für mich wie eine Offenbarung. Man kann die Story derart ausfeilen, wie das sonst nie möglich wäre.?

Miller arbeitet in Sydney mit Animal Logic zusammen, einem Studio für visuelle Effekte, und führte dort die Motion-Capture-Technik ein, um reale Schauspieler und Tänzer aufzunehmen und ihre Darstellung als Vorlage für die Pinguine in den Computer zu übersetzen. Beim Motion-Capture-Verfahren sind mehrere Kameras aus verschiedenen Positionen auf die Bühne gerichtet; Sie nehmen jedoch keine Bilder auf, sondern Signale, die von den kleinen Reflektoren auf den Trikots der Darsteller ausgehen. Die auf diese Weise gesammelten Bewegungsdaten werden dann in Spezialcomputern auf ein zuvor entworfenes Modell der Filmfigur übertragen. In Mumbles Fall handelt es sich um das Modell eines Kaiserpinguins.

Bei ?Happy Feet? entwickelte man das Motion-Capture-Verfahren technisch weiter, damit Miller auf der Bühne mehrere Darsteller gleichzeitig inszenieren konnte ? dabei konnte Miller die berechneten Pinguinfiguren bereits in Echtzeit auf dem Bildschirm beobachten. ?Unsere Crew hat der Technik eine ganz neue Dimension erschlossen?, berichtet Miller. ?Ich konnte die Schauspieler auf dem Monitor schon als Pinguine sehen, während sie ihre Aktionen ausführten. So hatte ich die Freiheit, die Akteure auf der Bühne ganz präzise zu dirigieren. Ich konnte sie anweisen, sich weniger oder mehr zu bewegen, damit sie sich immer auf den Bewegungsumfang eines Pinguins beschränkten.?

?Das Aufnahmeverfahren bei diesem Film war verblüffend?, sagt Glover. ?Man wird sofort belohnt. Ich stand auf der Bühne, trug den Spezialanzug, übersät mit den kleinen Reflektoren, und sofort erschien Mumble auf dem Computermonitor. Man konnte mich als Mumble direkt sehen!?

Obwohl der Stepptanz Mumbles ganz persönliches Ausdrucksmittel ist, wollten die Filmemacher auch andere Tanzformen in den Film integrieren ? zu diesem Zweck engagierte Miller die Choreografin Kelley Abbey. ?Kelley kennt sich in allen Bereichen aus. Sie arbeitet in Australien als Spitzen-Choreografin für Theater und Musikvideos, tritt aber auch selbst als hervorragende Tänzerin auf. In unserem Film tanzt sie die dramatischen Bewegungen etlicher Rollen, zum Beispiel für Norma Jean, Gloria und Ramon.?

?Der Film hat mich auf sehr interessante Weise gefordert?, sagt Abbey. ?Tänzer sind es gewohnt, sich schwebend zu bewegen, doch die Pinguine sehen eher aus wie Fußbälle mit Füßen.?

Alle Darsteller des Films mußsten zunächst lernen, wie man sich als Pinguin bewegt ? sie unterlagen entsprechend der Schulpflicht in Abbeys ?Pinguinschule?. Bevor Abbey ihren Schülern die typischen Bewegungsabläufe beibringen konnte, mußste sie diese zunächst selbst einstudieren. ?Ich habe mir Dokus angeschaut, denn ich mußste zunächst begreifen, welche Eigenarten die verschiedenen Vogelspezies haben.?

Die Bewegungs- und Tanzstudien der Choreografin führten zu einem Ergebnis, das kaum jemand erwartet hatte: ?Wenn man sich Pinguine vorstellt, denkt man an auswärts zeigende Füße ? etwa so wie bei Charlie Chaplin?, berichtet Abbey. ?Tatsächlich gehen die Pinguine aber mit parallel gestellten Füßen, ja sie sind sogar fast einwärts gewandt. Sie bewegen sich nicht in der Hüfte ? ihre eigentlichen Bewegungen entstehen also aus dem Schultergürtel.?

?Pinguine haben zwar Knie, aber die befinden sich tief im Innern des Körpers. Kelley Abbey betonte also die Pinguin-Qualität der Tanzschritte, und die Tänzer ,pinguinisierten? ihre Bewegungen?, erklärt der Regisseur.

Ein weiterer wichtiger Experte ist der berühmte Dr. Gary Miller, der sich auf die Vögel und Pinguine der Antarktis spezialisiert hat. Bei den frühen Pinguin-Lektionen gab er wertvolle Tipps: Zum Beispiel bewegt sich der Schnabel des Kaiserpinguins beim Watscheln in Form der Zahl 8.

?Entscheidend für die Motion-Capture-Aufnahmen der Tanz- und der dramatischen Szenen war natürlich die Besetzung der Tänzer?, kommentiert Coleman. ?Wir bauten die Szenen zusammen, indem wir die besten Teile verschiedener Aufnahmen kombinierten. Weil die Tänzer sorgfältig darauf achteten, ihre Bewegungen aufeinander abzustimmen, funktionierte das Verfahren sehr gut. Und weil die Tänzer ihre Erfahrungen von der Musical-Bühne mitbrachten, bewegen sie sich stets sehr ausdrucksstark? immer erzählen sie eine Geschichte.?

Abbey berichtet: ?Savion erschließt dem Film eine ganz neue Dimension. Er ist einfach unvergleichlich. Er drückt sich mit seinen Füßen aus. Man merkt sofort, wenn Savion das Gebäude betritt ? man kann ihn hören!?

Die Zusammenarbeit der Tanzexperten war sehr fruchtbar. ?Kelley ist inzwischen kein Mensch mehr?, lacht Glover. ?Sie hat sich für den Film in einen Pinguin verwandelt. Die Arbeit mit ihr war eine tolle Erfahrung. Sie führte mich, packte mich am Schlafittchen? ich nannte sie schließlich ,meine rechte Pinguin-Hand?.?

Bei der Ausarbeitung der größeren Tanzszenen verwendeten Abbey und ihre Tänzer sehr vielfältige Tanzstile. ?Im Finale des Films lassen sich alle gehen ? die Pinguine drücken sich auf unterschiedlichste Art aus, da sehen wir also ein bisschen Flamenco, auch Tango und Riverdance. Es gibt auch Zulu, afrikanischen Gummistiefeltanz, Navajo und Klatschtanz aus Samoa?, führt Abbey aus. ?Die Pinguine vereinen sich durch die Weltsprache des Tanzes ? damit formulieren wir das Grundthema des Films.?

Am Set waren sich alle Beteiligten darüber einig, dass jede Form künstlerischen Ausdrucks ihren Wert hat. ?Als Tänzer müssen wir uns bei den Musikern, den Textern und Songschreibern bedanken?, bestätigt Glover. ?Musik und Tanz gehören für mich mit zu den bedeutendsten Ausdrucksmitteln der Kultur. Auf die einzelne Person kommt es nicht an; aber jede kennt ein spezielles Lied, über das sie sagt: ,Das bin ich, so fühle ich mich.? Das bewegt sie. Egal, ob Sänger, Tänzer oder sonst wer ? Musik ist und bleibt Rhythmus, unser Herzschlag. Musik ist Leben.?

Eine Welt des Rhythmus ?Bei ,Happy Feet? geht es ja nicht nur darum, ein paar Pinguinen das Tanzen beizubringen?, sagt Produzent Doug Mitchell. ?George wollte nämlich gewaltige Musicalnummern inszenieren ? Zehntausende Pinguine bewegen sich im Takt. Und weil der Tanz eine ganz persönliche Ausdrucksform ist, bestand er darauf, dass diese Bewegungen so individuell wie nur möglich aussehen.?

?Ich mußste ganz neue Bereiche meines Gehirns aktivieren?, sagt Abbey. ?Denn beim Tanzen hat man es üblicherweise nicht mit komplexen mathematischen Gleichungen zu tun.?

Um Tausende von Pinguinen und ihre unterschiedlichen Tanzstile im Film zu zeigen, konnte man sich auf relativ wenige Tänzer beschränken, die dann technisch vervielfacht wurden. ?Bevor wir mit der Produktion von ,Happy Feet? begannen, konnte man mit Motion-Capture auf der Bühne etwa fünf Tänzer gleichzeitig aufnehmen?, sagt der für den Digitalbereich verantwortliche Brett Feeney. ?Als wir den Film abgedreht hatten, hatte sich diese Zahl verdreifacht: Bis zu 17 Tänzer bewegten sich in ihren Spezialanzügen auf der Bühne.?

Um die gewaltigen Pinguinscharen auf den der Antarktis nachgebildeten virtuellen Sets tanzen zu lassen, mußste Abbey den Boden der Studiohalle aufrastern. Jeder Sektor hatte etwa die Größe eines Tennisplatzes, und der vertrat im Computer einen Sektor im Lebensraum der Pinguine. Laut Abbey waren etwa 50 solcher ?Tennisplätze? nötig, um die virtuellen Sets für eine bestimmte Sequenz mit Tausenden von Pinguinen zu bevölkern. Jeder Sektor wurde getrennt choreografiert, und die Tänzer beschränkten sich auf den markierten Raum.

?Die Motion-Capture-Technik funktioniert so, dass die Tänzer und ich das Pinguin-Modell praktisch dirigieren?, sagt Abbey. ?Ich arrangierte also, dass die Tänzer bei einem bestimmten Musiktakt an spezifischen Markierungen ankamen, die durch Längs- und Querlinien innerhalb des Sektors festgelegt wurden ? fast wie auf einem Stadtplan. Meine Anweisung war: ,Am Ende dieses Taktes müsst ihr auf 9 und 11 landen.? In der nächsten Nummer begannen sie auf 9 und 11 und wechselten dann in den nächsten Sektor. Die Aktion fand zwar immer im selben Sektor der realen Bühne statt, aber in der Computerwelt wurde der dann irgendwo im Land der Kaiserpinguine platziert.? Die aufgenommenen Bewegungen von Abbeys Tänzern wurden dann bei Animal Logic von einer ganzen Reihe von Digital-Künstlern (Fachleuten für Bewegungen, Animatoren, Oberflächenbearbeitern und Beleuchtern) verarbeitet und aufbereitet. Das Ergebnis zeigt schließlich Tausende von Pinguinen, die gemeinsam tanzen.

?Obwohl die Zahl der Statisten in diesen großen Tanzsequenzen so gewaltig ist, mußs es so aussehen, als ob sie sich individuell bewegen?, sagt Executive Producer und Geschäftsführer Zareh Nalbandian von Animal Logic. ?Und weil es unrealistisch wäre, innerhalb des begrenzten Drehplans Tausende von einzelnen Tanzsequenzen zu filmen, entwickelten wir ein System, das wir ,Horde? nennen.?

?Bei dieser Technik verwenden wir die Bewegungsinformationen der kleinen Tanzgruppen, die Kelley choreografierte, und verändern ihre Bewegungen nach dem Zufallsprinzip?, erklärt Feeney. ?Der Trick besteht darin, die Bewegungen etwas zeitversetzt darzustellen und damit die Bewegungen der Gruppe als Ganzes organischer zu gestalten. Mit einem solchen Software-Schlüsselelement kann man 30 oder 40 Motion-Capture-Einheiten so vervielfachen, dass sie über eine halbe Million Einheiten ergeben. Das sieht dann so aus, als ob die Pinguine zwar alle dieselben Tanzschritte ausführen, aber jeder in seinem individuellen Stil. Anfangs waren wir schon stolz, wenn wir um die 10.000 Pinguine produzierten. Doch als George sich die Sequenz anschaute, bat er uns, die Zahl zu verdoppeln. Beim nächsten Mal wollte er die Anzahl wieder verdoppeln, und dann nochmal? Kurz gesagt: Je mehr Pinguine George sah, desto mehr verlangte er.?

Die Besetzung von ?Happy Feet? wird aber nicht nur nach Zehntausenden gezählt, sie besteht auch ?praktisch nur aus schwarzweißen Vögeln, die sich sehr ähnlich sehen?, stellt Miller fest.

Dazu der für die Figuren zuständige Aidan Sarsfield: ?Gleich zu Anfang standen wir vor der Frage, wie wir die Figuren voneinander absetzen und eigene Persönlichkeiten für sie entwickeln. Denn wenn wir uns die richtigen Pinguine zum Vorbild nehmen, dann sehen sie praktisch alle gleich aus. In diesem Moment begann die Figurenentwicklung der Pinguine.?

Greg Van Borssum, Regisseur der Massenszenen, fügt hinzu: ?Bei den Hintergrund-Pinguinen variierten wir das Aussehen nur wenig. Ihr körperliches Aussehen, ihr Verhalten belassen wir in dem Umfang, den uns die Natur vorgibt. Echte Unterschiede entstehen erst durch die Animation der Gesichter, durch die Großaufnahmen unserer Helden.?

Viele Figuren werden durch subtile Unterschiede charakterisiert, Mumble trägt zum Beispiel eine angedeutete Fliege um den Hals, er hat blaue Augen, Ramon trägt Federn auf dem Kopf. Bei der Feinanimation entstehen dann die nuancierten Charaktereigenschaften und der Gesichtsausdruck. Miller legt auch auf das kleinste Detail Wert, damit die Zuschauer die einzelnen Figuren selbst in der großen Menge der Mitwirkenden verfolgen können.

Aber auch auf andere Weise stellte man sicher, dass die ?Stars? des Films in der Menge nicht verloren gingen ? und zwar mithilfe der Kamerabewegungen. ?Unser Kamerastil unterscheidet sich von den meisten anderen Animationsfilmen, weil wir relativ lange Einstellungen verwenden?, berichtet Animationsregisseur Daniel Jeannette.

Der für Layout und Kamera verantwortliche David Peers präzisiert: ?Ein normaler Spielfilm enthält etwa 2000 Einstellungen, wir haben etwa 800. Unser Film spielt mit längeren Einstellungen, damit der Zuschauer die Story mit den Figuren erleben kann ? so fällt es ihm leichter, sie im Auge zu behalten, wenn sie sich unter die letztlich gleichförmige Menge mischen.?

Animal Logic entwickelte ein weiteres Motion-Capture-Tool namens ?lattice terrain adaptation? (Gitterwerk-Terrain-Anpassung), mit dessen Hilfe Miller die Reaktion der Figuren auf ihre Umgebung in Echtzeit inszenieren konnte.

?Dieses Tool ermöglicht es mir, die Darsteller auf der flachen schwarzen Bühne zu beobachten, während sie auf dem Computerbildschirm gleichzeitig auf dem Eis im Kaiserland oder im Adelie-Land zu sehen sind?, berichtet Miller. ?Der Computer baute die virtuellen Hügel und Täler des Sets auf, so dass ich die Darstellungen innerhalb einer spezifischen Landschaft optimieren konnte. Ich konnte beobachten, wie die Figuren auf dem Monitor einen Berghang hinaufgehen oder sogar hinunterfallen.?

?Als wir mit der Produktion begannen, konnte niemand voraussehen, wie sprunghaft sich die Technologie weiterentwickeln würde?, fügt Feeney hinzu. ?Jeden Tag hatten wir es mit Innovationen und neuen Ideen zu tun. Wir stellten uns der Aufgabe, Georges Ansprüchen gerecht zu werden und seine Vision zu realisieren.?

?Für mich als Regisseur ist das eine außergewöhnliche Erfahrung?, sagt Miller begeistert. ?Ich sehe die reale Welt vor mir ? und daneben die virtuelle Welt: Alles passiert gleichzeitig. Ich kann sie in jeder gewünschten Weise manipulieren. Ich habe wirklich großes Glück, dass ich als Filmemacher erleben darf, dass uns diese Technik jetzt zur Verfügung steht. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ich den Film sonst hätte machen sollen.?

Fotorealistische Bilder für ?Happy Feet? Wie bei der Gestaltung der Figuren setzten die Filmemacher Technik und künstlerische Genialität ein, um in der computeranimierten Welt von ?Happy Feet? das zu kreieren, was Miller ?Fotorealität? nennt.

?Mir war die Antarktis immer nahe ? weil wir nun mal in der südlichen Hemisphäre leben?, sagt Miller. ?Als ich damals ,The Road Warrior? (Mad Max II ? Der Vollstrecker) in der australischen Wüste drehte, saß ich eines Tages mit einem angegrauten alten Kameramann in einer Bar, und er sagte: ,Antarctica! Du mußst unbedingt mal einen Film in der Antarktis drehen.? Tja, und 20 Jahre später drehe ich tatsächlich einen Film in der digitalen Antarktis.?

Und er fährt fort: ?Seit zehn oder 15 Jahren wagen sich immer mehr Dokumentarfilmer auf den ,weißen Kontinent?. Die Logistik macht Fortschritte, Ausrüstung und Kameras sind trotz der extremen Bedingungen einsetzbar. So bekamen wir erstmals fantastische Bilder von den Kaiserpinguinen in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. Bei unserem Film beschlossen wir von vornherein, den Film so fotorealistisch wie nur möglich zu gestalten, weil die Landschaft der Antarktis so majestätisch, die Pinguine selbst so großartig sind.?

Über sein Vorgehen sagt Miller: ?Wir berieten uns mit Dr. Gary Miller und schickten mithilfe der Neuseeländer zwei Expeditionen in die Antarktis. Die Kamerateams und die Experten für visuelle Effekte fingen die Strukturen, das Licht, die Landschaften ein, um mit diesen Informationen unsere Computer zu füttern und so die Welt unserer Story zu erschaffen. Ich habe den Look unseres Films mit allen unseren Digital-Künstlern ausführlich diskutiert. Ich wollte sie so real gestalten, dass ich von der Leinwand angezogen werde, sie berühren will. Wenn wir es schaffen, diesen Impuls auszulösen, wenn ich wirklich den Wunsch verspüre, den Computerbildschirm anzufassen, um den wuscheligen Bauch eines Baby-Pinguins zu streicheln, dann haben wir unser Ziel erreicht. Jetzt bin ich in der glücklichen Lage zu sagen, dass ich seit Produktionsbeginn oft genug versucht habe, virtuelle Pinguinbäuche zu kraulen.?

Fast vier Jahre dauerte die Produktion von ?Happy Feet?. Dazu Miller: ?Mehr als die Hälfte dieser Zeit war für den digitalen Fertigungsprozess nötig.? Dann verrät er, dass Doug Mitchell und sein Team von der Produktionsfirma Kennedy-Miller bei Animal Logic buchstäblich eingezogen sind. In Zusammenarbeit mit Zareh Nalbandian und seinem fähigen Team aus Technikern und Kreativen bei Animal Logic verantwortete ?Doug die ehrgeizige Weiterentwicklung der Firma vom konventionellen Studio für visuelle Effekte zu einem Studio für Computeranimation, das einen abendfüllenden Animationfilm herstellen kann.?

?Die Arbeit in diesem digitalen Reich ist eine Offenbarung?, sagt Miller. ?Hunderte bestens ausgebildete, talentierte Leute kamen aus aller Welt zusammen, um sich mit aller Kraft für diesen Film einzusetzen. Sie sind durchschnittlich 26 Jahre alt: Künstler aus allen Teilen Amerikas ? Kalifornien, Alabama, Texas, Quebec, Paraguay, Mexiko und vielen anderen Ländern. Da arbeiteten Franzosen, Italiener, Neuseeländer, Deutsche, Briten, Afrikaner, Chinesen, Iraner, Esten, Inder, Israelis und Spanier. Ich kam mir vor wie bei den Vereinten Nationen.?

?Ein Großteil der Mitarbeiter sind Mathematik-Experten und gleichzeitig Künstler?, berichtet Miller. ?Überraschend fand ich, dass nur wenige dem Klischeebild des Computerfreaks entsprechen. Sie sind Bodybuilder, Martial-Arts-Kämpfer, sie fahren Motorradrennen, reiten auf Bullen, sind ernsthaft klassische oder Rock-Musiker und so weiter. Einer turnte sogar auf olympischem Niveau.?

Der Ehrgeiz, fotorealistische Bilder zu schaffen, bezog sich auf alle Bereiche der Produktion. ?Wir haben jede verfügbare Technik angewendet, oft auf unorthodoxe Weise oder in neuen Kombinationen?, berichtet Nalbandian. ?Wir mußsten ein Verfahren entwickeln, um Fell und Federn darzustellen, und darauf dann die Feuchtigkeit, die das Licht auf besondere Art reflektiert. Uns war klar, dass die Pinguine unter Wasser nass aussehen, und wenn sie dann an Land kommen, trocknen sie im Laufe einer Szene. Außerdem reagieren unsere Helden auf ihre Umgebung. Wir entwickelten Interaktions-Tools, mit denen die Pinguine beim Gehen Fußspuren im Schnee hinterlassen oder beim Tanzen Pulverschnee aufwirbeln. Jedes Detail der Ausstattung haben wir bedacht, denn George verlangte, dass absolut nichts die Illusion zerstören darf.?

Doug Mitchell erklärt: ?Der kleine, wuschelige Pinguin Mumble trägt sechs Millionen Federn auf der Haut. Bei unserem Projekt waren wir also auf eine Rechnerleistung angewiesen, die vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Wir haben die Computer bis zum Äußersten beansprucht. Wir leisten hier wirklich Pionierarbeit.?

Sein Produzentenkollege Bill Miller fügt hinzu: ?Wenn ich nach der Hauptfigur gefragt werde, versuche ich das zu erklären: Das sind Elijahs Stimme, Savions Steppschritte und Matt Lees Darstellung auf der Motion-Capture-Bühne, aber auch der Einsatz einer kleinen Armee von Dialog- und Bewegungsbearbeitern, Layout- und Animationskünstlern, Oberflächenexperten, Beleuchtern und technischen Mitarbeitern. Das mußs man dann mit den vielen anderen Filmfiguren und Hintergründen multiplizieren, aus denen ein 90-minütiger Film besteht. Kein Wunder, dass im Abspann über 1000 Namen genannt sind.?

?Was mir am Kino so besonders gefällt: Ich werde in eine andere Welt versetzt. Ich möchte etwas zum allerersten Mal erleben?, sagt der Regisseur. ?Die Antarktis selbst ist schon wunderschön, voll unglaublicher Farben, fantastischer Eisformationen ? sie ist Teil unserer Erde, erscheint aber doch als ganz eigene Welt.?

Vor dem Beginn der Produktion von ?Happy Feet? nahm Produzent Bill Miller auf einem massiven russischen Eisbrecher an einer sechswöchigen Expedition in die östliche Antarktis teil. ?Als ich mit eigenen Augen und Ohren erlebte, wie es dort wirklich aussieht und sich anhört, ergab sich daraus ein Maßstab für den Look und die Atmosphäre unseres Films. Und als der Computer dann die letzten Bilder berechnet hatte, stellte ich begeistert fest, dass wir diesem Maßstab durchaus gerecht werden.?

Um die überwältigende Optik dieser unzugänglichen Eiswelt einzufangen, organisierten Miller und das Produktionsteam sogar zwei Expeditionen zum antarktischen Kontinent: Eine per Schiff zur antarktischen Halbinsel mit ihren gewaltigen Eisbergen; die andere mit Unterstützung von Antarctica New Zealand per Flugzeug auf die Eisschollen des Rossmeeres.

?Die Antarktis ist zwar traumhaft, aber auch eine der lebensfeindlichsten Gegenden der Welt?, sagt Produktionsdesigner Mark Sexton. ?Sie besteht praktisch nur aus Eis und Felsen. Uns war klar, dass wir eine unberührte, saubere, unwegsame Natur darstellten. Um der Schönheit dieser Landschaft gerecht zu werden, mußsten wir uns die bestmöglichen Referenzdaten besorgen.?

Als Brett Feeney erfuhr, dass ein Trip in die Antarktis organisiert wurde, um möglichst exakte Vorlagen von der komplexen Landschaft zu erhalten, meldete er sich sofort freiwillig. ?Ursprünglich haben wir Tests in Neuseeland gemacht, um zu erkunden, wie das Licht vom Gletschereis reflektiert wird. Aber dann beschloss George, dass er authentische Bilder aus der Antarktis brauchte. Auf zwei Trips haben wir eine Bibel aus Anschauungsmaterial zusammengestellt. Auf den Expeditionen kamen über 80.000 Bilder zusammen.?

Nach etlichen Monaten vor Ort brachte Feeney jene Bilder nach Hause mit, aus denen die Welt der ?Happy Feet? entstand. ?Das fotografische Anschauungsmaterial war besonders beim Erstellen der Hintergründe sehr wichtig?, fügt Sexton hinzu. ?Wir waren ganz begeistert von den unglaublichen Eisskulpturen und Formationen, die Brett und das Expeditionsteam aufgenommen hatten. All diese fantastischen Elemente fügten wir so zusammen, dass sie sich nahtlos mit den von uns geschaffenen Strukturen verbanden.?

Das Ergebnis ist die sorgfältige Reproduktion einer Welt, die Feeney schon ab dem ersten Schritt auf dem Eis tief beeindruckte: ?Wenn man am unteren Ende der Welt aus dem Flugzeug steigt, strömen die Tränen. Es ist einfach überwältigend? und ein wunderbarer Arbeitsplatz.?

Indem Miller die Naturschönheiten der Antarktis in ?Happy Feet? auf die Leinwand bringt, möchte er die Zuschauer anregen, darüber nachzudenken, wie man diese Welt schützen kann. Er möchte dem Publikum klarmachen, wie wir unsere Umwelt in unserer unmittelbaren Umgebung und auch im globalen Maßstab behandeln und wie sich das auf das Leben der Tiere auswirkt.

Dieses Anliegen fiel bei den Sprechern auf fruchtbaren Boden. ?Die Menschheit kann ihren Müll nicht einfach ins Meer kippen, weil es damit einfach überfordert ist?, kommentiert Robin Williams. ?Der Dreck verschwindet nicht. Wenn man aufs offene Meer hinausfährt, schwimmt überall Abfall herum. Wir vergiften die Nahrungskette ? das ist ein riesiges Problem.?

?Wir müssen uns mit einigen sehr ernsten Problemen auseinandersetzen?, fügt Elijah Wood hinzu. ?Die Welt ist wunderschön, und eigentlich sollten wir harmonisch mit den Tieren und der Natur zusammenleben. Es ist also äußerst wichtig, dass wir alle Lebensformen berücksichtigen, mit denen wir uns die Erde teilen.?

Brittany Murphy empfindet das ganz ähnlich: ?Ich schätze George Millers Film aus vielen Gründen, und dazu gehört auch, dass es ihm hervorragend gelingt, den sehr wichtigen Umweltaspekt in ,Happy Feet? durchgängig einzuflechten. Das Thema ist wirklich wichtig, und der Film formuliert es sehr überzeugend, wobei der Schwerpunkt auf der Unterhaltung der Zuschauer liegt.?

?Sehr viele Menschen haben sehr lange an diesem Film gearbeitet. Dabei ließen wir uns von den Figuren und der Story leiten, aber wir wollten auch etwas ganz Besonderes schaffen. Auf die Frage, worum es in diesem Film geht, antworte ich: Das mußs jeder Zuschauer für sich selbst herausfinden. Für mich persönlich geht es in ,Happy Feet? um Geborgenheit.?

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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