Lichter der Vorstadt

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakat im Großformat: Deutschland • Trailer •

Titel Deutschland: Lichter der Vorstadt
Titel USA: Lights in the Dusk
Titel Finnland: Laitakaupungin valot
Genre: Drama
Farbe, Finnland, Deutschland, 2006

Kino Finnland: 3. Februar 2006
Kino USA: -
Kino Deutschland: 21. Dezember 2006
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 77 Minuten, FSK 6



Inhalt Koistinen ist ein einsamer Wachmann in einer modernen Shopping Mall. Eines Tages begegnet er Mirja. Die begehrenswerte Frau spielt ihm Liebe vor, und Koistinen glaubt daran. Doch sie ist nur der Lockvogel eines Gangsters. Eines Nachts nimmt Mirja den Schlüsselbund des Wachmanns an sich, und der Gangster raubt einen Juwelier aus.

Jeder glaubt, Koistinen habe mit den Gangstern gemeinsame Sache gemacht. Er landet im Gefängnis. Zerstört seine Hoffnung, zerbrochen seine Sehnsucht. Trost, wenigstens ein bisschen, verspricht nur Aila, die eine Imbissbude unter den Lichtern der Vorstadt betreibt ...


Trailer Deutschland
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Darsteller & Stab Darsteller: Janne Hyytiäinen (Koistinen), Maria Heiskanen (Aila), Maria Järvenhelmi (Mirja), Ilkka Koivula (Lindström), Sergeu Doudko (Russe), Andrej Gennadiev (Russe), Arturas Pozdniakovas (Russe), Joonas Tapola (Junge)

Stab:Regie: Aki Kaurismäki • Produktion: Aki Kaurismäki • Drehbuch: Aki Kaurismäki • Vorlage: - • Filmmusik: Melrose • Kamera: Timo Salminen • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Markku Pätilä • Schnitt: Aki Kaurismäki • Kostüme: Outi Harjupatana • Maske: - • Ton: Jouko Lumme, Tero Malmberg • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Mit Lichter der Vorstadt beschließt Aki Kaurismäki seine ?Trilogie der Verlierer?, die er mit Wolken ziehen vorüber und "Der Mann ohne Vergangenheit" begonnen hat. Stilisiert, melancholisch und wortkarg wie immer, gleichzeitig aber voller Mitgefühl mit der Hauptfigur, ist Lichter der Vorstadt sowohl ein grimmig-realistisches Märchen um einen Verdammten dieser Erde als auch eine hemmungslos romantische Variation auf den Hausheiligen Charlie Chaplin und seinen kleinen Tramp. Wer Aki Kaurismäkis Humor trocken nennt, untertreibt maßlos. Er ist extra-dry.

Christina Denz (Rhein-Zeitung 21. Dezember 2006): Aki Kaurismäki behandelt das Thema Einsamkeit wie einst Raymond Chandler, der seinen Helden in die Wüste des Lebens schickte. Doch wo die Stilisierung seinerzeit ein ganzes Genre begründete, da zersetzt Aki Kaurismäki alle Hoffnungen. Der Film ist kein Kinogenuss. Aber großartig radikal.

film-dienst 18/2006: Abschließender Teil der ?Verlierer?-Trilogie von Aki Kaurismäki, der die triste Geschichte ohne viele Worte, mit starren Kameraeinstellungen und einer durchkomponierten Ästhetik erzählt. Der tieftraurige und zugleich sehr schöne Film bietet mit seiner kleinen Geschichte großes Gefühlskino.

Filmplakat
Szenenfoto
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