The Wind That Shakes The Barley

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Titel Deutschland: The Wind That Shakes The Barley
Titel USA: The Wind That Shakes The Barley
Genre: drama
Farbe, Irland, Großbritannien, Deutschland, Italien, Spanien, 2006

Kino UK: 23. Juni 2006
Kino USA: 14. März 2007
Kino Deutschland: 28. Dezember 2006
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 127 Minuten, FSK 12


Inhalt Der junge Damien gibt seine Arztkarriere auf, um für die irische Unabhängigkeit zu kämpfen. Er schließt sich den Verbündeten seines Bruders Teddy an, die nach dem irischen Oster-Aufstand 1916 und der international nicht anerkannten irischen Unabhängigkeit gegen die übermächtige britische Krone ins Feld ziehen.

Bewaffnet und doch wehrlos, zahlreich und doch zu wenige, leidenschaftlich und doch verwundbar, bündeln sie ihre Kräfte und treiben ihre einzige Chance, den Guerilla-Krieg gegen die Weltmacht, bis ins Inferno. Doch die Waffen, die gestern noch ihr Ziel trafen, sind am nächsten Tag schon verbraucht.

Der zweifelhafte Friedensvertrag mit den Briten zerbricht nicht nur die Widerstandsbewegung, sondern sprengt auch die Brüder Damien und Teddy auseinander. Viel zu spät verstehen sie, dass der Gegner längst erkannt hat, wie er sich die individuellen Interessen der Aufständischen zu Nutze machen kann.

Die radikale Konfrontation hat sich in innere und äußere Zerrissenheit aufgelöst ? Damien und Teddy stehen sich im nun folgenden Bürgerkrieg als Todfeinde gegenüber und nur die Liebe zu Sinead scheint für Damien nichts an Reinheit eingebüßt zu haben ...


Darsteller & Stab Darsteller: Cillian Murphy (Damien), Pádraic Delaney (Teddy), Liam Cunningham (Dan), Orla Fitzgerald (Sinead), Mary Riordan (Peggy), Mary Murphy (Bernadette), Laurence Barry (Micheail)

Stab:Regie: Ken Loach • Produktion: Rebecca O'Brien • Drehbuch: Paul Laverty • Vorlage: - • Filmmusik: George Fenton • Kamera: Barry Ackroyd • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Fergus Clegg • Schnitt: Jonathan Morris • Kostüme: Eimer Ní Mhaoldomhnaigh • Maske: - • Ton: Ray Beckett, Kevin Brazier • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Einen bildgewaltigen Film voll emotionaler Intensität hat Ken Loach mit seinem historischen Drama The Wind That Shakes the Barley geschaffen. Zwischen poetischer Verklärung und realistischer Härte zeigt er die menschlichen Dramen, die aus Widerstand und Umsturz entstehen können, in einer Zeit, in der Revolte und Unabhängigkeit nur scheinbar unmöglich sind.

film-dienst 26/2006: Ken Loach differenziert das zunächst aufgebaute Gut-Böse-Paradigma und entwirft ein zunehmend komplexes Geschichtsbild. Dabei verpasst er die Chance, Gewalt als Mittel von Politik deutlich genug in Frage zu stellen, sodass sich der aufwändig inszenierten Film auch als blut-romantische Heldenverehrung lesen lässt.

Bert Rebhandl (Spiegel Online): Der englische Filmemacher Ken Loach erinnert in The Wind That Shakes the Barley an den irischen Freiheitskampf nach 1916 - und entdeckt dabei eine Modellsituation für die asymmetrische Kriegsführung der Gegenwart.

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Voller Heiterkeit und Leidenschaft ist The Wind That Shakes the Barley einer der bewegendsten von Ken Loachs Filmen.

Filmplakat
Szenenfoto
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