Unser täglich Brot

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher InhaltHintergrund • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Unser täglich Brot
Titel USA: -
Genre: Dokumentarfilm
Farbe, Deutschland, Österreich, 2005

Kino USA: 23. November 2006
Kino Deutschland: 18. Januar 2007
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: 21. April 2006
Laufzeit Kino: 92 Minuten, FSK 12


Inhalt Brot ist weit mehr als nur Brot. Es ist seit Jahrtausenden Sinnbild von Nahrung, körperlicher und seelischer Kraft, Lebenskraft ?Unser täglich Brot gib uns heute? heißt es in einem Gebet nach Matthäus 6.11, das Millionen von Christen täglich beten. Bewusst hat Regisseur Nikolaus Geyrhalter für seinen Film diesen Titel gewählt, denn er lässt den Kinobesucher Zeuge einer ganz eigenen Schöpfungsgeschichte werden.

Unser täglich Brot ist eine filmische Meditation über die Welt der industriellen Nahrungsmittelproduktion. Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen zeigt der Film Orte, an denen Nahrungsmittel produziert werden: Für Fahrzeuge optimierte, surreale Landschaften; sterile Räume in funktioneller, industrieller Architektur, für logistischeffiziente Abläufe entwickelt. Eine kühle, industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt.


Darsteller & Stab Darsteller:

Stab:Regie: Nikolaus Geyrhalter • Produktion: Nikolaus Geyrhalter, Markus Glaser, Michael Kitzberger, Wolfgang Widerhofer für Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion GmbH / ZDF / 3sat • Drehbuch: Wolfgang Widerhofer, Nikolaus Geyrhalter • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Nikolaus Geyrhalter • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Wolfgang Widerhofer • Kostüme: - • Maske: - • Ton: Stefan Holzer, Andreas Hamza, Hjalti Bager-Jonathansson, Ludwig Löckinger, Heimo Korak, Nicole Scherg • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Indem Nikolaus Geyrhalter der Frage ?Woher kommt unsere Nahrung?? schonungslos nachgeht, stellt er gleichzeitig die Seinsfrage. Wo steht der Mensch in einer Welt, die sich in ganz elementaren Dingen verselbständigt hat? Und er zeigt die industrielle Nahrungsmittelproduktion als Spiegelbild unseres Wertkanons: viel, einfach, schnell, wenige produzieren für uns alle. Unser täglich Brot gibt dem Kinobesucher Einsicht in die Orte, die sich unserem Alltag verschließen. Er liefert Einblicke, dort, wo Verdrängung die Regel ist und liefert Erkenntnis ? 92 Minuten, ohne Kommentar.
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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