Catch A Fire

Historischer Hintergrund

Erst in der Mitte der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde das Apartheid-System in Südafrika abgeschafft ? seine Wurzeln reichen jedoch etliche Jahrhunderte zurück. Der Staat, den wir heute als Südafrika kennen, war ursprünglich die Heimat der San-Buschmänner, ein Volk von Jägern und Sammlern, die auf der Spur von Wildherden durch dieses Gebiet wanderten. Archäologische Funde belegen, dass ihre Vorfahren bereits vor 10.000 Jahren in diesem Gebiet lebten.

Aus der Zeit von vor 1.500 Jahren finden sich dann Belege für die Besiedelung durch die Bantu-Stämme, die aus Zentralafrika nach Süden gewandert waren; sie zeichneten sich besonders durch ihre Fähigkeiten als Schmiede, Viehzüchter und Bauern aus. Mitte des 17. Jahrhunderts war bereits eine Vielzahl von Stämmen mit unterschiedlichen Sprachen und Bräuche über ganz Südafrika verbreitet.

Zu dieser Zeit trafen auch die ersten weißen Siedler ein: 1652 segelte ein holländisches Schiff der Ostindien-Handelsgesellschaft zum Kap der Guten Hoffnung, um dort einen Versorgungsstützpunkt zu errichten. Im Laufe der folgenden zwei Jahrhunderte nahm die Zahl der Siedler aus Holland, Frankreich, Deutschland und England rasch zu.

Anfang des 19. Jahrhunderts war das Kap eine britische Kolonie geworden, was die Nachfahren der ursprünglich holländischen Siedler ? die ?Afrikaners? oder Buren, die ihre ganz eigene Sprache und Glaubensvorstellungen entwickelt hatten ? zutiefst missbilligten. Die frommen Buren waren wild entschlossen, unabhängig zu bleiben, und brachen 1834 zum ?Großen Treck? Richtung Nordosten auf, um sich der britischen Vorherrschaft zu entziehen. Doch während des Vordringens stießen die Burenfamilien auf den Widerstand der schwarzen Stämme.

Eine der entscheidenden Schlachten schlugen sie gegen die Zulu-Krieger an dem Ort, der heute als Blood River bekannt ist. Der niederschmetternde Sieg der Buren ? in ihren Reihen gab es kein einziges Opfer, während mehr als 3.000 Zulus ihr Leben lassen mussten ? bestärkte die weißen Siedler in der Überzeugung, sie seien von Gott auserwählt, um die sogenannten ?barbarischen? Rassen zu zivilisieren.

1910 schlossen sich die vier südafrikanischen Provinzen zu einer nationalen Union zusammen, wodurch Millionen von schwarzen Einwohnern der Herrschaft der Weißen unterworfen wurden. Umgehend konzentrierte sich die Regierung auf den Umgang mit dem sogenannten ?native problem?. 1913 folgte daraus das Gesetz ?Natives Land Act?, das 87% der Ländereien den Weißen zusprach und dabei die Heimat und Farmen von Millionen schwarzer Einwohner enteignete. Die Auflehnung der schwarzen Bevölkerung gegen diese Enteignungen blieb für die nächsten 80 Jahre die Antriebskraft der politischen Dynamik des Landes.

Die Identität der Buren war seit jeher geprägt vom Pioniergeist der Teilnehmer des ?Großen Trecks? sowie von der Farmertätigkeit ihrer Nachfahren, die während der Burenkriege von den Briten angegriffen und unterdrückt worden waren. Doch bereits Mitte des 20. Jahrhunderts hatte sich die Frage nach ihrer Identität in der kompromisslosen Überzeugung verfestigt, ihr Überleben hänge von ihrer Fähigkeit zur Selbstversorgung und Abgrenzung ab. Diese Überzeugung drückte sich durch einen in sich gekehrten, defensiven und zutiefst konservativen Nationalismus aus, in dessen Kern die Angst steckte, ihre Stellung in Südafrika werde stets gefährdet sein, da die schwarze Bevölkerung immer dramatisch in der Überzahl sein würde.

Dank einer Kampagne, die diese Ängste vor der ?swart gevaar? ? der ?schwarzen Gefahr? ? schürte, kam 1948 die rechtsnationalistische Afrikaner National Party an die Macht. Zur Parteiideologie gehörte auch die systematische Rassentrennungspolitik; durch die erlassenen Gesetze wurde jeder Aspekt des Alltagslebens in Südafrika, von der Wiege bis zur Bahre, gemäß der Rassenzugehörigkeit geregelt: das Apartheid-System entstand. Das Ziel war es, die Buren von der Vermischung der Rassen abzuschirmen, die Vorherrschaft der Weißen zu sichern und die schwarze Bevölkerung zu billigen Arbeitskräften zu machen. So wurden unmittelbar Hunderte von schwarzen Dörfern zwangsweise in die verarmten Stammesgebiete umgesiedelt. Schwarze mussten sich den berüchtigten ?Pass Laws? unterwerfen: sie waren verpflichtet, sich auf Verlangen stets ausweisen zu müssen ? bei Zuwiderhandlung drohte Gefängnis; ihre Bürgerrechte wurde immer weiter beschnitten.

Der lautstarke Widerstand gegen das Apartheid-Regime erreichte am 21. März 1960 in Sharpeville einen blutigen Höhepunkt: In diesem kleinen Township südlich von Johannesburg feuerte die Polizei auf Demonstranten, die gegen die ?Pass Laws? protestierten ? dabei wurden 69 Menschen getötet und 180 verletzt. Alle Demonstranten waren unbewaffnet gewesen, den meisten wurde in den Rücken geschossen. Auf dieses Massaker folgte ein Aufschrei der Empörung ? die Regierung erklärte daraufhin den Ausnahmezustand. Der Afrikanische Nationalkongress (ANC) und andere linksgerichtete politische Bewegungen wurden verboten. Innerhalb weniger Jahre waren die meisten schwarzen Führungspersönlichkeiten entweder im Exil oder im Gefängnis ? darunter auch der Anti-Apartheid-Aktivist Nelson Mandela. Die Vereinten Nationen erklärten das Apartheid-System zum Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Eine neue Generation wurde radikal, als 1976 Studentendemonstrationen zu weiteren Todesfällen führten; so schlossen sich viele Jugendliche dem bewaffneten Flügel des ANC an.

Anfang der 1980er Jahre befand sich Südafrika praktisch im Bürgerkrieg. Die Armee besetzte die Townships; jeglicher Protest wurde mit größter Heftigkeit zurückgeschlagen, Tausende starben. Das gesamte Land war fast völlig von der Welt isoliert. Südafrika war aus allen internationalen Sportgremien ausgeschlossen worden, ein Embargo war in Kraft, Investoren zogen sich zurück und die Ölsanktionen beschädigten die Volkswirtschaft.

Täglich berichteten die Medien über verübte Gräueltaten, was den internationalen Druck auf Südafrika noch verstärkte. Präsident F.W. de Klerk beugte sich dem Unabwendbaren. Im Februar 1990 zog er das Verbot des ANC und anderer politischer Parteien zurück. Nach 27 Jahren wurde Nelson Mandela aus der Haft entlassen. Viele konnten aus dem Exil zurückkehren. Das Apartheid-System war abgeschafft.

1994 brachten die ersten freien Wahlen in Südafrika den ANC an die Macht, Nelson Mandela wurde Präsident ? und die Zeit der Buren-Vorherrschaft im Land war vorbei.

Historischer Überblick zum ANC und zum Bewaffneten Flügel (MK) Der African National Congress (ANC) wurde 1912 von verschiedenen Stammes-, politischen und religiösen Gruppen gegründet als Reaktion auf die zunehmende Unterdrückung durch die Gesetze der südafrikanischen Regierung, die die schwarze Bevölkerung ihrer Rechte, ihres Landes und ihrer Freiheit beraubten.

Durch die ANC-Jugendliga, angeführt von Nelson Mandela und Walter Sisulu, schlug die Organisation ab 1949 eine radikalere Richtung ein. Im Juni 1952 startete die Jugendliga die sogenannte ?Defiance Campaign?, eine nicht gewalttätige Kampagne des zivilen Ungehorsams gegen das Apartheid-Regime. Die Regierung, kontrolliert durch die rechtsnationale Partei Afrikaner National Party, reagierte mit Massenverhaftungen ? wodurch dem ANC noch mehr Mitglieder zuströmten.

1961, nach dem Massaker von Sharpeville und dem darauffolgenden brutalen Ausnahmezustand, gab der ANC seine Politik des friedlichen Widerstandes auf und entschied sich für den bewaffneten Kampf: der bewaffnete Flügel (MK) wurde unter dem Namen ?Mkhonto we Sizwe? ? ?Der Speer der Nation? ? gegründet. Mandela wurde zum Oberbefehlshaber des MK ernannt. Nach einer Reihe von Sabotage-Akten gegen Regierungseinrichtungen wurde Mandela 1962 verhaftet und gemeinsam mit anderen ANC-Führern zu lebenslanger Haft auf Robben Island verurteilt. Innerhalb Südafrikas war der ANC somit ? zumindest vorerst ? besiegt.

Die ANC-Bewegung wurde jedoch im Exil und von Aktivisten am Leben gehalten; sie initiierten eine internationale Kampagne, um Südafrika politisch zu isolieren, und betätigten sich mit militärischen Angriffen aus dem Untergrund auch im Land selbst. 1978 gründete Joe Slovo als Chef des MK nach einer Reise nach Vietnam die ?Special Ops? genannte Einheit, die sich der bewaffneten Propaganda widmen sollte. Diese Spezialeinheit führte dramatische Sabotage-Akte aus, um die weiße Bevölkerung zu demoralisieren und das Renommee des ANC unter der schwarzen Bevölkerung zu steigern.

Slovos Handverlesene Elite-Truppe hatte ihr Hauptquartier in Maputo, der Hauptstadt von Mozambique. Sie griffen die staatlichen Ölraffinerien an, die Südafrika - trotz der von den Vereinten Nationen auferlegten Sanktionen ? durch die Gewinnung von Rohöl aus Kohle das Überleben ermöglichten und als Symbol der Unnachgiebigkeit der National Party galten.

Nach verschiedenen Versuchen kommandierte Motso ?Obadi? Mokgabudi eine Operation, der es am 31. Mai 1980 gelang, verschiedene Ölindustrieanlagen zu bombardieren ? ausgerechnet am Nationalfeiertag. Bei dem Angriff starb niemand, doch eines der getroffenen Ziele war eine große Raffinerie in der im Nordosten gelegenen Stadt Secunda. Die Explosionen und Brände sowie die Presseberichte dazu waren für den MK ein großer Propaganda-Coup; es war der erfolgreichste Sabotage-Akt in der Geschichte des bewaffneten Flügels des ANC. Die Sicherheitsbehörden der südafrikanischen Regierung schlugen zurück, indem sie auf illegale Weise die Staatsgrenze überschritten und auf die in Matola, einem Vorort von Maputo, lebenden ANC-Mitglieder zugriffen, von denen zwölf ? darunter auch Obadi ? getötet wurden.

Die Aktionen des MK wurden dennoch im Verlauf der folgenden zehn Jahre in Südafrika entschlossen fortgesetzt. Der bewaffnete Flügel löste sich im August 1990 formell auf, nachdem der ANC wieder zugelassen worden war. Viele der Befehlshaber des MK dienen heute in der South African Defence Force, darunter in den Streitkräften der nationalen Armee, Marine, Luftwaffe und im medizinischen Dienst.

Historischer Überblick zu Patrick Chamusso Patrick Chamusso wurde 1950 in Mozambique geboren; seine Familie lebte auf dem Land. Sein Vater war Wanderarbeiter und schuftete auf der anderen Seite der Grenze in einer südafrikanischen Mine; so durfte er lediglich ein oder zwei Mal im Jahr nach Hause zu seiner Familie zurückkehren (meist zu Ostern und/oder Weihnachten) und wurde nur gering entlohnt. Schon von Kindesbeinen an wusste Patrick, dass er einmal seine Heimat würde verlassen müssen, um sich den Lebensunterhalt zu verdienen.

Als Teenager folgte Patrick seinem Vater nach Südafrika und war Hilfsarbeiter in den Minen; später arbeitete er als Anstreicher und Straßenfotograf. Er war auch ein begabter Fußballer und spielte in der örtlichen Liga. Bereits mit Anfang 20 hatte er genug verdient, um sich ein Auto und eine Fotokamera zu kaufen ? was für einen jungen Schwarzen im damaligen Südafrika höchst ungewöhnlich war.

In den 70ern wurde er eines Tages angehalten und sein Auto von der Polizei durchsucht; Patricks Kamera wurde als verdächtig eingestuft und konfisziert. Es hatte in der Gegend Sabotage-Akte des ANC gegeben und Patrick wurde vorgeworfen, für die Organisation zu spionieren. Er wurde verhaftet und nach Mozambique deportiert. Seine Kamera und sein Auto hat er nie zurückbekommen.

Patrick organisierte sich gefälschte Papiere, um nach Südafrika zurückkehren zu können. Er ließ sich in der Stadt Secunda nieder, etliche Stunden östlich von Johannesburg gelegen, und bekam einen Job in der dortigen Ölraffinerie, eine der größten der Welt. Er war beliebt und fleißig und wurde schon bald befördert. Auch seine Fußballer-Talente machten ihn bei den Arbeitskollegen und in der Gemeinde bekannt.

Am 31. Mai 1980 bombardierte der bewaffnete Flügel des ANC, der MK, die Anlage in Secunda sowie zwei weitere Einrichtungen. Diese Anlagen unter Beschuss zu nehmen, ohne Menschenleben zu opfern, war ein großer strategischer Sieg für den ANC. Der darauffolgende Propaganda-Coup sollte den Weißen beweisen, dass das Apartheid-Regime demoralisiert werden konnte; die schwarze Bevölkerung sollte davon überzeugt werden, dass der ANC in der Lage war, effektiv gegen das Regime zu kämpfen.

Patrick wurde im Juni 1980 als Verdächtiger festgenommen. Obwohl er vollkommen unschuldig war, mutmaßte die Polizei, er habe dem ANC geholfen, Zugang zu der Anlage zu bekommen. Damals konnte die südafrikanische Polizei mutmaßliche Verdächtige auf unbestimmte Zeit festhalten, ohne dass den Verhafteten Kontakt zu einem Rechtsanwalt oder zu ihrer Familie gewährt wurde. Patrick wurde so brutal gefoltert, dass er nach seiner Freilassung ein völlig anderer Mensch war. Nachdem er sein Leben lang vermieden hatte, sich politisch zu engagieren, beschloss er nun, dass es einen Grund für seine schrecklich traumatische Erfahrung gegeben haben musste ? nun wollte er handeln.

Er verließ seine Familie, ging illegal über die Grenze nach Mozambique in die Hauptstadt Maputo, wo der ANC sein regionales Hauptquartier aufgeschlagen hatte. Dort wurde er anfänglich in einem Lager inhaftiert, während der ANC seine Vorgeschichte überprüfte, um sicherzustellen, dass er kein Maulwurf der südafrikanischen Polizei war. Patrick wurde dann Mitglied des ANC und lernte MK-Kommandant Joe Slovo, einen der wenigen weißen Gründer des ANC, kennen, der ihn auch ausbildete. Joe war Befehlshaber der ?Special Ops?, einer militärischen Einheit, die auf südafrikanischem Boden ? ohne Blutvergießen - spektakuläre bewaffnete Aktionen durchführen sollte. Joe war für die Planung der ersten Attacken auf Ölraffinerien verantwortlich gewesen und wollte nun einen Großangriff starten.

Patrick überzeugte Joe davon, dass sie mit seinem Insider-Wissen über die Anlage in Secunda dafür sorgen konnten, die Raffinerie zum Stillstand zu bringen und sie für Tage in Flammen aufgehen zu lassen. Joe gab der Operation grünes Licht, und der ANC stimmte zu, Patrick zurück nach Südafrika zu schicken, um das ? wie von ihm selbst gewünscht ? Ein-Mann-Kommando durchzuführen. Dafür wurde er vorab in Angola ausgebildet und kehrte dann nach Maputo zurück, bevor er sich auf seine Mission begab: mit falscher Identität reiste er per Auto über Swaziland zurück nach Secunda in Südafrika.

Am Einsatztag, den 21. Oktober 1981, band sich Patrick Landminen um den Körper und verbarg sich auf einem Förderband der Anlage. Auf diesem Förderband wurde Kohle aus der benachbarten Mine in die Raffinerie hinein transportiert ? genau wie es nun mit Patrick selbst geschah. Sein ausgefeilter Plan bestand darin, eine Bombe an der Wasserpumpe anzubringen, dann eine weitere auf einem Reaktor in einer der Hauptanlagen. Die erste, heftige Explosion sollte als Warnung für die Tausenden von Arbeitern im Reaktor dienen - denn die Richtlinien des ANC besagten, die Operationen sollten keine Menschenleben fordern ? und es den Behörden erschweren, die Brände zu bekämpfen. Die Bombe am Reaktor sollte 15 Minuten nach der an der Wasserpumpe hochgehen.

Nach der ersten Explosion verließ Patrick die Anlage; das Werk wurde wie geplant evakuiert. Die eintreffende Polizei zog den Schluss, es gebe noch eine Bombe ? die dann aufgespürt und vor der Explosion entschärft werden konnte.

Sechs Tage später, am 27. Oktober, wurde Patrick nach intensiver Fahndung verhaftet. Neun Monate lang wurde er ohne Gerichtsverfahren festgehalten und brutal gefoltert.

Im August 1982 stand er in Pretoria vor dem Obersten Gericht; er wurde für schuldig befunden, die Anti-Terror-Gesetze in drei Fällen gebrochen zu haben (Ausbildung in Mozambique und Zugehörigkeit zu einer illegalen Organisation; Sabotage-Akte; unrechtmäßiger Besitz von Waffen und Sprengstoff) ? das Urteil: 24 Jahre Gefängnis. Fast zehn Jahre seiner Strafe saß Patrick auf Robben Island ab, bevor er Ende 1991 gemeinsam mit allen anderen politischen Gefangenen amnestiert und freigelassen wurde.

Heute lebt Patrick im Nordosten von Südafrika mit seiner Ehefrau Conney, die er nach seiner Haftentlassung heiratete. Patrick und Conney haben drei gemeinsame Kinder, außerdem 80 weitere Waisen als Pflegekinder aufgenommen. Ihr Waisenhaus heißt ?Two Sisters? (www.twosisters.org.za).

Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto

Dirk Jasper FilmLexikon

© Fotos: UIP © 1994 - 2010 Dirk Jasper