Das wilde Leben

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen • Filmplakat im Großformat: Deutschland • Homepage •

Titel Deutschland: Das wilde Leben
Titel USA: -
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2007

Kino USA: -
Kino Deutschland: 1. Februar 2007
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 114 Minuten, FSK 12


Inhalt Die wilden Sechziger: Der Münchner Teenager Uschi Obermaier verdreht den Männern den Kopf, brüskiert sie aber auch mit ihrem selbstbestimmten Auftreten. Über eine Musikgruppe lernt Uschi die freie Liebe in der legendären Berliner ?Kommune 1? kennen: Sie beginnt eine Beziehung mit dem Kommunarden Rainer Langhans. Schnell merkt sie jedoch, dass die lauthals geforderten neuen Ideale der linken Szene wenig mit der Realität zu tun haben: Der für eigene Seitensprünge immer empfängliche Langhans reagiert eifersüchtig, als sich auch Uschi diese Freiheiten nimmt.

Uschi steigt zum begehrten Top-Model auf und wird zur Ikone der jungen Generation: Sie erscheint als Cover-Girl auf dem Playboy und dem Stern, und selbst die Superstars dieser Zeit, darunter Mick Jagger und Keith Richards, liegen ihr zu Füßen. Der berühmte italienische Produzent Carlo Ponti will sie zum Filmstar machen. Doch Uschi lehnt ab: Die Freiheit ist ihr wichtiger. Selbst in der intensiven Beziehung zu Keith Richards spürt sie bald: Die Kehrseiten des Ruhms, nämlich die Isolation der Stars und die Groupie-Existenz in anonymen Hotelzimmern, lassen sich mit ihrem Lebensentwurf nicht vereinbaren.

Der Afrika-erfahrene Abenteurer Dieter Bockhorn eröffnet ihr eine neue Welt. Er herrscht als Kneipenwirt auf dem Hamburger Kiez über ein Milieu, in dem Frauen nur nach ihrem Stundenumsatz bewertet werden. Doch in Uschi verliebt Bockhorn sich unsterblich, und er gibt sein bisheriges Leben auf, um mit ihr in einem luxuriös ausgebauten Bus auf Weltreise zu gehen.

Etliche Jahre vagabundieren sie durch Asien und Amerika. Beide sind sehr verliebt ? und dennoch lässt sich die unabhängige Uschi nur widerstrebend zu einer exotischen indischen Hochzeitszeremonie überreden. Sie fanden das Paradies. Niemand vertrieb sie daraus. Sie gingen freiwillig, als sie es nicht mehr ertrugen.


Darsteller & Stab Darsteller (Rolle): Natalie Avelon (Uschi Obermaier), Matthias Schweighöfer (Rainer Langhans), Milan Peschel (Freiberg), David Scheller (Dieter Bockhorn), Victor Norén (Mick Jagger), Alexander Scheer (Keith Richards), Georg Friedrich, Friederike Kempter

Stab:Regie: Achim Bornhak • Produktion: Eberhard Junkersdorf, Dietmar Güntsche für Neue Bioskop Germany • Drehbuch: Achim Bornhak, Claus Peter Hant, Olaf Kraemer • Vorlage: Erinnerungen von Uschi Obermaier • Filmmusik: Alexander Hacke • Kamera: Benjamin Dernbecher • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Eduard Krajewski • Schnitt: Peter Przygodda • Kostüme: Petra Kray • Maske: Heike Merker • Ton: Gunnar Voigt • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Eine Frau, die Mick Jagger und Keith Richards den Kopf verdrehte und sich dann für einen St.-Pauli-König entschied - das musste ja dringend verfilmt werden! Kein politischer Film, einfach ein Film, der die damalige Zeit einzufangen versucht. Da werden Erinnerungen wach ...

film-dienst 03/2007: Der Film hakt pedantisch Lebensstation nach Lebensstation ab und präsentiert seine über weite Strecken nackte Hauptdarstellerin als hoffnungslos dümmliches Sex-Symbol sowie die Kommunarden als substanzlose Schwätzer, ohne auch nur ansatzweise die Hintergründe der politisch bewegten Zeit zu erhellen und den historischen Figuren und ihrer Bedeutung gerecht zu werden.

Filmplakat
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto

Dirk Jasper FilmLexikon

© Fotos: Warner Bros. © 1994 - 2010 Dirk Jasper