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Der
Film ist sehr stark von der Montage geprägt und versucht, das
Wesentliche ohne Erklärung der Handelnden oder der Autoren
durch die Beobachtung der Menschen und der Orte erfassbar zu
machen. Das verlangt neben einer Menge Geduld und Zeit vor allem
auch eine Sensibilität für den richtigen Abstand zu den
Gefilmten und ein starkes Rhythmusgefühl.
»Die gute alte Zeit« ist, woran sich Babooskas Familie festhält. Und gleichzeitig ist deutlich abzusehen, dass die Perspektiven für den kleinen Familienzirkus in einer Zeit, in der nur die großen Eventshows überleben, begrenzt sind. Doch eine fehlende Altersabsicherung, Veränderung, ein neuer Lebensentwurf sind Herausforderungen, denen sich diese Künstler, obwohl sich deren Leben auf Flexibilität und Improvisation geradezu gründet, nicht stellen wollen. BABOOSKA ist keine journalistische Reportage. Sondern ein Roadmovie, das seinen Zauber und seine magischen Momente ganz ohne kitschige Reisebilder entfaltet. Es beschreibt melancholisch, aber auch humorvoll die aussterbende Lebensweise von modernen Nomaden und den Zustand des Unterwegsseins, zwischen einer glorrei-chen Vergangenheit und einer unsicheren Zukunft, zwischen dem Zweifel und der Hoffnung, dass das Leben doch immer so sein möge wie ein voller ?moderner, gut geheizter Zirkus?. »Sieben Jahre nach unserer ersten Begegnung mit Babooska begannen wir mit den Dreharbeiten zu diesem Film, der scheinbar nebensächliche Geschichten aus ihrem Alltag erzählt und versucht, eine differenzierte Sicht auf das Leben eines modernen Zirkusmädchen zu ermöglichen.« Zum Weiterlesen
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