Letters From Iwo Jima

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Titel Deutschland: Letters From Iwo Jima
Titel USA: Letters From Iwo Jima
Genre: Drama
Farbe, USA, Japan, 2006

Kino Japan: 9. Dezember 2006
Kino USA: 20. Dezember 2006
Kino Deutschland: 22. Februar 2007
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: 23. Februar 2007
Laufzeit Kino: - Minuten, FSK 16


Inhalt Vor über 60 Jahren trafen die us-amerikanischen und japanischen Truppen auf Iwo Jima aufeinander. Jahrzehnte später fand man Hunderte von Briefen in der Erde der kargen Insel. Durch diese Briefe bekommen die Männer, die dort unter Führung ihres außergewöhnlichen Generals gekämpft haben, ein Gesicht, eine Stimme.

Als die japanischen Soldaten nach Iwo Jima geschickt werden, wissen sie, dass sie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zurückkehren werden. Zu ihnen gehört der Bäcker Saigo, der nur überleben möchte, um einmal seine neugeborene Tochter zu sehen; Baron Nishi, siegreicher Reiter bei den Olympischen Spielen, der sich mit seinen Fähigkeiten und seiner Aufrichtigkeit weltweit einen Namen gemacht hat; der ehemalige Militärpolizist Shimizu, dessen Idealismus sich noch nicht in der Realität des Krieges bewähren musste; und der überzeugte Soldat Leutnant Ito, der eher Selbstmord begehen als sich ergeben würde.

Befehligt werden die Verteidiger von Generalleutnant Tadamichi Kuribayashi, der die USA bereist hat und deshalb weiß, dass sein Land keine Chance hat. Allerdings ist er dadurch strategisch versiert genug, um die auf dem Pazifik herannahende us-amerikanische Armada wirkungsvoll zu empfangen.

General Kuribayashi standen zur Verteidigung wenig mehr als sein eiserner Wille und das Vulkangestein der Insel zur Verfügung. Doch die erwartete schnelle und blutige Niederlage verwandelte sich durch seine neuartige Taktik in einen heldenhaften, unerbittlichen Kampf, der fast 40 Tage dauern sollte.

Fast 7.000 us-amerikanische Soldaten fielen auf Iwo Jima; über 20.000 Japaner kamen dort um. Der schwarze Sand von Iwo Jima ist von ihrem Blut durchtränkt. Doch ihre Opferbereitschaft, ihre Anstrengungen, ihr Mut und ihre Empfindungen leben weiter ? in den Briefen, die sie nach Hause schrieben.


Darsteller & Stab Darsteller (Rolle): Ken Watanabe (General Tadamichi Kuribayashi), Kazunari Ninomiya (Saigo), Tsuyoshi Ihara (Baron Nishi), Ryo Kase (Shimizu), Shido Nakamura (Lieutenant Ito), Hiroshi Watanabe (Lieutenant Fujita), Takumi Bando (Captain Tanida), Yuki Matsuzaki (Nozaki), Takashi Yamaguchi (Kashiwara), Eijiro Ozaki (Lieutenant Okubo)

Stab:Regie: Clint EastwoodProduktion: Clint Eastwood, Steven Spielberg, Robert Lorenz für Malpaso / Amblin • Drehbuch: Iris Yamashita • Vorlage: Story von Iris Yamashita, Paul Haggis; Buch "Picture Letters From Commander In Chief" von Tadamichi Kuribayashi • Filmmusik: Kyle Eastwood, Michael Stevens • Kamera: Tom Stern • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Henry Bumstead, James J. Murakami, Gary Fettis • Schnitt: Joel Cox, Gary D. Roach • Kostüme: Deborah Hopper • Maske: Vincent J. Guastini, (Spezialeffekte), Eryn Krueger, Tania McComas • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: Alan Robert Murray, Bub Asman • Stunts: Buddy Van Horn (Koordinator) •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Oscar-Preisträger Clint Eastwood erzählt die unbekannte Geschichte der japanischen Soldaten und ihres Generals, die die Insel Iwo Jima vor 62 Jahren gegen die us-amerikanischen Invasoren verteidigten. Bei seinen Bemühungen, ein Ereignis zu beschreiben, das beide Kulturen nach wie vor beschäftigt, fürchtete Clint Eastwood, dass ein Film allein ? Flags of Our Fathers ? nur die halbe Wahrheit berichten kann. Mit diesem beispiellosen Doppelfilm-Projekt, das unmittelbar hintereinander gedreht wurde und in zwei Teilen nacheinander ins Kino kommt, möchte Clint Eastwood die Schlacht von Iwo Jima ? und indirekt den gesamten Krieg im Pazifik ? nicht nur als militärische Auseinandersetzung, sondern als Zusammenstoß zweier Kulturen darstellen. Die Geschichten in Letters From Iwo Jima und Flags of Our Fathers sind nicht die gleichen, sie werden aus verschiedenen Blickwinkeln und in verschiedenen Sprachen erzählt, doch mit beiden erweist Clint Eastwood all jenen die Ehre, die auf beiden Seiten des Konflikts ihr Leben ließen. Der Regisseur möchte die Story aus beiden Perspektiven berichten und mit ein bisschen Glück auf diese Weise einen neuen Blickwinkel finden, aus dem man diesen erschütternden Moment unserer gemeinsamen Geschichte betrachten kann.
Oscar®
  • Oscar-Nominierung für 2006: Clint Eastwood (Beste Regie)
  • Oscar-Nominierung für 2006: Clint Eastwood, Steven Spielberg, Robert Lorenz (Bester Film)
  • Oscar-Nominierung für 2006: Alan Robert Murray, Bub Asman (Bester Ton(effekt)schnitt)
  • Oscar-Nominierung für 2006: Iris Yamashita, Paul Haggis (Bestes Originaldrehbuch)

Zum Weiterlesen Zu diesem Film liegt ein (englisches) Audio-Interview mit Clint Eastwood vor, Sie finden diese im Interview-Magazin!
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Filmplakat
Szenenfoto
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