Yes I Am!

Produktionsnotizen: Die Protagonisten: D-Flame

Nordweststadt. Ein Sozialer Brennpunkt am Stadtrand von Frankfurt am Main. Alle erdenklichen Kulturen auf engstem Raum, die Arbeitslosen- und Kriminalitätsrate bedenklich hoch.


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D-Flame alias Danny Kretschmar wurde 1971 hier geboren. Seinem Vater, einem us-amerikanischem GI, wurde das Drogengeschäft zum Verhängnis: kurz vor D-Flames Geburt wurde er verhaftet und ausgewiesen. Inzwischen ist D-Flame selber Vater von vier Kindern. Mit seinem jüngsten Sohn und seiner Frau lebt er in einer Vierzimmer-Wohnung, mit Blick auf die Wohnsilos und das Einkaufszentrum, in dem er seine Jugend verbrachte.

Der kleine Danny wurde zum Sorgenkind. Jugendamt, Kinderpsychologe, Jugendarbeiter scheiterten. In der sechsten Klasse wurde er von der Schule geschmissen. Die Streitereien mit der Mutter nahmen zu, immer öfter versuchte sie ihre Probleme durch Alkohol zu lösen. Die beiden durchlebten harte Zeiten. Er hing nur noch mit seiner Clique herum, Schule interessierte ihn nicht mehr.

Er sah sich als Robin Hood und beklaute "die Reichen", um sich selbst über Wasser zu halten. Seiner Mutter ging das alles über die Kräfte, D-Flame ging in ein Heim, doch alle Versuche, ein solides Leben zu führen, scheiterten. Seine kriminelle Laufbahn endete im Knast, in dem gleichen Gefängnis, in dem sich sein bester Freund umgebracht hatte.

Als er Vater wurde, fing er noch mal von vorne an. In seinen Kindern sah er seine eigene Kindheit und Schulzeit gespiegelt.

Er konzentrierte sich auf seine Musik und fühlte sich jetzt immer mehr mit dem Islam verbunden. D-Flame wurde zu einem der angesagtesten Musiker Deutschlands. Mit vielen Musikern verband ihn eine jahrelange fruchtbare Freundschaft und daher war er zum Beispiel auch auf den Soloalben von Jan Delay, Samy Deluxe und Denyo 77 zu hören. Auf seinem Album „Daniel X -eine deutsche schwarze Geschichte“ verarbeitete er ein Teil seiner Biografie.

Ende September 2006 erschien sein viertes Album FFM. Dazu arbeitete er mit verschiedenen jamaikanischen Reggae/Dancehall-Koryphäen sowie HipHop Legenden aus den U.S.A. zusammen. Mit dem unverwechselbaren Xavier Naidoo, mit dem D-Flame seit den Anfängen von Brothers Keepers eine Freundschaft verbindet, ist ihm sein vielleicht bis dato spirituellster Song gelungen: „Du gehst mit mir“ ist ein Soulfull Hip Hop Oratorium samt Gospel-Sahnehäubchen von Xavier Naidoo.

Die Single Auskopplung „MOM SONG“ wird am 26.01.2007 erscheinen und mit ihr wird D-Flame am 10. Februar 2007 als Beitrag für Hessen an Stefan Raabs „Bundesvision Song Contest 2007“ in Berlin teilnehmen. Die HipHop-Ballade „Mom Song“ mit ihren sphärische Chören und wogenden Beats, die im Gospel wurzeln, ist nicht nur der eigenen „Mom“, sondern allen alleinerziehenden Müttern gewidmet.

Veröffentlichte Alben: 2000: Bassstard; 2002: Daniel X Eine Schwarze Deutsche Geschichte; 2003: Unaufhaltsam; 2006: FFM.


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Szenenfoto
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