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Alberto Adriano hatte in Dessau eine Heimat gefunden. Seit über zwanzig Jahren lebte er in Deutschland, hatte eine feste Arbeit als Fleischer im Schlachthof, einen großen Freundeskreis und war seit 10 Jahren mit der Deutschen Angelika Adriano verheiratet. Hier in Dessau führte er mit ihr und seinen drei Kindern ein gutes Familienleben.
Als er sich spät in der Nacht auf den Heimweg macht und sich für den kürzeren Weg durch den Park entschied, versperrten ihm drei junge Männer den Weg. Zu dritt schlugen sie wahllos gegen seinen Kopf und traten in seinen Bauch. Als Adriano benommen zu Boden fiel, traten sie wie im Rausch abwechselnd auf ihn ein, zogen ihn aus, hingen seine Kleider an die Äste der umliegenden Bäume, schleiften ihn 40 Meter nackt durch den Park und aßen, während Adriano begann, seinen schweren Verletzungen zu erliegen, die Lebensmittel, die sie in seiner Tasche fanden. Die Quälerei endete, als ein Autofahrer die Polizei benachrichtigte. Der 39-Jährige starb trotzdem drei Tage später, am Morgen des 14. Juni 2000, im Krankenhaus von Dessau. Zurück blieben seine Familie, die erwog, ihre deutsche Heimat zu verlassen und einen neuen Anfang in Mosambik zu suchen. Zum Weiterlesen
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