Schnitzelparadies

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Titel Deutschland: Schnitzelparadies
Titel USA: Schnitzelparadies
Titel Niederlande: Het Schnitzelparadijs
Genre: Komödie
Farbe, Niederlande, 2005

Kino USA: -
Kino Niederlande: 8. September 2005
Kino Deutschland: 15. März 2007
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 85 Minuten, FSK 6


Inhalt Nordip hats geschafft und könnte Medizin studieren - denkt sein stolzer Vater. Aber Nordip jobbt lieber heimlich da, wo die Looser aller Länder schuften: in der Schmuddel-Küche des Hotels "Zum Blauen Geier". Hier kämpfen Holländer, Marokkaner, Serben und Türken mit widerspenstigen Schnitzeln, schmutzigen Pfannen und ihrem feisten Chef, einem fiesen Sklaventreiber.

Kann sich der Primus wider Willen in dieser Küchenhölle herrlich schräger Typen behaupten? Und wird er die Hand von Agnes gewinnen, der Nichte der zugeknöpften Hoteldirektorin, die ihm mit Küsschen und Kurven den Kopf verdreht?


Darsteller & Stab Darsteller (Rolle): Mounir Valentyn (Nordip), Bracha van Doesburgh (Agnes), Mimoun Oaissa (Amimoen), Yahya Gaeir (Mo), Tygo Gernandt (Goran), Mohammed Chaara (Nadir, Bruder von Nordip), Micha Hulshof (Sander), Gürkan Kücüksentürk (Ali), Sabri Saad El-Hamus (Vater von Nordip), Frank Lammers (Willem)

Stab:Regie: Martin Koolhoven • Produktion: Leontine Petit, Jost de Vries für Lemming Film • Drehbuch: Marco van Geffen • Vorlage: Roman "Lehrjahre im Schnitzelparadies" von Khalid Boudou • Filmmusik: Wiegel, Meirmans, Schnitker • Kamera: Guido van Gennep • Spezialeffekte: - • Visuelle Effekte: - • Ausstattung: Floris Vos • Schnitt: Job ter Burg • Kostüme: Maartje Wevers • Maske: - • Ton: Hermann Pieete • Ton(effekt)schnitt: Georges Bossaers • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Eine romantische "Comedy of Cultures", schneller als das schnellste Fast Food, aufgetischt mit köstlicher Selbstironie!

Ulrike Geist (Rhein-Zeitung 15. März 2007): Martin Koolhovens Film, in den Niederlanden 005 ein Kassenschlager, besticht durch sein Tempo, die frechen Dialoge, die eigene Sprache, die sich im Schmelztiegel Küche entwickelt hat, und die Situationskomik. Erfrischend ist der unbeschwerte Umgang mit dem Thema multi-kulturelle Gesellschaft ohne den ängstlichen Blick auf die Political Correctness. Der romantische Schlenker scheint nur auf den ersten Blick nicht ins Gesamtkonzept der Überzeichnung zu passen. Am Ende haben jedenfalls alle ihr Fett weg bekommen - nicht nur die Schnitzel.

Der Spiegel: Während ein serbischer Schlachter und marokkanische Kistenschlepper um eine gemeinsame Sprache ringen, arbeitet sich der bewundernswert gutgelaunte Muslim Nordip vom Tellerwäscher zum Fleischwender hoch und verliebt sich dabei in die hübsche, blonde Nichte der Hoteldirektorin. Ohne je in trüben Spülsteinrealismus zu verfallen, dafür mit eigensinnigem Humor, erzählt Regisseur Martin Koolhoven vom harten Leben der Emigranten in der Mitte Europas.

Die Zeit: Einer der skurrilsten und liebenswertesten Filme, die mir in der letzten Zeit untergekommen sind! Ein enorm abwechslungsreicher Stall junger, unverbrauchter Darsteller aus allen Kulturkreisen agiert mit aberwitziger Komik und unglaublichem Tempo. Vollgepackt mit Dialogwitz, böser Satire und wunderbaren Pointen. Die Hauptdarsteller sind schlichtweg grandios. Wenn sich für diesen Film kein deutscher Verleih findet, werde ich richtig sauer!

film-dienst 06/2007: Die sympathische Komödie leidet zwar unter einigen Redundanzen, was aber durch ein irrwitziges Tempo, pointierte Dialoge und die ansteckende Spielfreude des Ensembles jederzeit wettgemacht wird.

Cinema: Flott inszenierter Multikulti-Spass aus Holland - serviert schrille Kalauerkost!

epd Film: Spielt turbulent mit den Stereotypen einer multiethnischen Gesellschaft!


Zum Weiterlesen
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    Filmplakat
    Szenenfoto. Foto: Victor Arnolds
    Szenenfoto. Foto: Victor Arnolds
    Szenenfoto. Foto: Victor Arnolds
    Szenenfoto. Foto: Victor Arnolds
    Szenenfoto. Foto: Victor Arnolds

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