Play

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Titel Deutschland: Play
Titel USA: Play
Genre: Melodram
Farbe, Chile, 2005

Kino Chile: 8. September 2005
Kino USA: -
Kino Deutschland: 15. März 2007
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 105 Minuten, FSK -


Inhalt Santiago de Chile: Die Stadt ist im Sommer heiß und gefährlich. Das macht die Suche nach Liebe nicht eben einfacher. Cristina, ein junges Mapuche-Mädchen aus dem Süden Chiles, arbeitet in Santiago als Krankenpflegerin. In ihrer Freizeit spielt sie ?Streetfighter II? am Bildschirm oder streift durch die Stadt.

In den Grünanlagen lernt sie nicht nur den attraktiven Gärtner Manuel kennen, sondern findet auch in einer Mülltonne eine geheimnisvolle Aktentasche. Ihr Inhalt verrät ihr intime Dinge über das Leben ihres Besitzers: Tristan, ein junger Architekt aus der Oberschicht, ist gerade von seiner Geliebten verlassen worden und hat wegen eines Streiks der Bauarbeiter seine Arbeit verloren.

Ruhelos wandert auch er durch Santiago und landet schließlich in seinem alten Kinderzimmer in der mondänen Villa seiner Mutter, die mit einem etwas zweifelhaften Zauberkünstler zusammenlebt. Cristina folgt Tristan und dringt immer tiefer in sein Leben ein, folgt ihm auf Schritt und Tritt, ohne dass Tristan dies bemerken würde. Der Architekt sieht Cristina nicht, sie ist unsichtbar für ihn und die anderen Bewohner des oberen Mittelklasse-Stadtteils, wo er lebt.

Sie hat langes schwarzes Haar, dunklere Haut - eine Bedienstete, die man übersieht. Doch eines Tages treffen die beiden zusammen ...


Darsteller & Stab Darsteller (Rolle): Viviana Herrera (Cristina Llancaqueo), Andres Ulloa (Tristán Greenberg), Aline Küppenheim (Irene), Coca Guazzini (Laura), Jorge Alis (Ricardo), Francisco Copello (Milos), Juan Pablo Quezada (Manuel), Andrei Slobodianik (Ruso), María José San Martín (Amanda)

Stab:Regie: Alicia Scherson • Produktion: Macarena López • Drehbuch: Alicia Scherson • Vorlage: - • Filmmusik: Joseph Costa, Marc Hellner • Kamera: Ricardo De Angelis • Spezialeffekte: - • Visuelle Effekte:Ausstattung: - • Schnitt: Soledad Salfate • Kostüme: - • Maske: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Poetisch, bildstark und manchmal märchenhaft, ist Play eine ?wunderbar entspannt erzählte Großstadtballade? (Filmecho) über das Leben als Spiel mit offenem Ende. Über einen Mann, der sucht, und eine Frau, die findet. Eine lebendige, berührende Alltagsgeschichte von Liebe und Zuneigung, die durch ihre außergewöhnliche filmische Umsetzung fasziniert. Auf subtile Weise beschreibt der Film zugleich auch die sozialen und kulturellen Differenzen zwischen den Protagonisten. Mit Alicia Schersons überzeugendem Debüt meldet sich eine neue Generation chilenischer Filmemacher zu Wort.

film-dienst 06/2007: Der lakonisch wie poetisch erzählte verweist über das individuelle (Frauen-)Schicksal hinaus auf viele soziale Facetten der chilenischen Hauptstadt und offenbart mit skurrilem Humor eine optimistische Sicht, das Leben zu gestalten.


Zum Weiterlesen
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