Kinder, Mütter und ein General

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken •

Titel Deutschland: Kinder, Mütter und ein General
Titel USA: Children, Mother, And The General
Genre: Antikriegsfilm
Farbe, Deutschland, 1954

Kino USA: -
Kino Deutschland: 4. März 1955
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 110 Minuten, FSK 12



Inhalt Es ist März 1945 - und die Front rückt immer näher. Auf einem kleinen Bahnhof östlich von Stettin suchen verzweifelte Menschen die letzte Fahrgelegenheit nach Westen. Einige Frauen aber sind soeben aus Stettin gekommen, um ihre Söhne zu holen, die mit einer Schule hierher evakuiert worden sind.

Im Schulheim packen die Jungen ihre Sachen. Der Lehrer gesteht den wartenden Müttern, daß mehrere Schüler in der vergangenen Nacht ausgerückt seien, um an der Front mitzukämpfen.

Sechs Frauen schlagen sich nun zum Divisionsgefechtsstand durch und verlangen von einem verblüfften General die 14- und 15jährigen Kinder zurück. Aber der Kommandeur kann nicht helfen. Die Verbindung zu dem Bataillon, bei dem die Jungen kämpfen, ist abgebrochen.

Die Mütter lassen von ihrer Suche nicht ab und treffen schließlich ihre Söhne in der vordersten Linie der Front. Doch ihre Söhne wollen nicht zurück. Verzweifelt appellieren Frau Asmussen und Mutter Bergmann an Hauptmann Dornberg, die jungen Soldaten aus dem Kampf zu nehmen, den die alten längst verloren geben.

Obwohl sich Dornberg gegen die Anwesenheit der Frauen wehrt, bestimmen ihre Argumente doch sein Handeln. Nach einem Angriff entschließt er sich, mit seinen Leuten gegen ausdrücklichen Befehl zurückzugehen, um die Überlebenden zu retten. Aber der Krieg ist noch nicht zu Ende.


Darsteller & Stab Darsteller (Rolle): Hilde Krahl (Helene Asmussen), Ewald Balser (General), Therese Giehse (Elfriede Bergmann), Ursula Herking (Dr. Behrens, Ärztin), Alice Treff (Pastorin), Beate Koepnick (Inge), Marianne Sinclair (Näherin), Adi Lödel (Harald Asmussen), Dieter Straub (Leo Bergmann), Holger HildmannKarl-Michael KuntzWalter Lehfeld (Werner, Sohn der Näherin), Peter Burger (Robert, Inges Bruder), Bernhard Wicki (Hauptmann Dornberg), Claus Biederstaedt (Gefreiter), Rudolf Fernau (Stabsarzt), Hans Christian Blech (Feldwebel mit Orden), Klaus Kinski (Leutnant), Maximilian Schell (Deserteur)

Stab: • Regie: Laszlo Benedek • Produktion: Erich Pommer • Drehbuch: Herbert Reinecker • Vorlage / Buch zum Film: Herbert Reinecker: Hauen Sie ab mit Heldentum • Filmmusik: Werner Eisbrenner; Supervisor: - • Kamera: Günther Rittau • Spezialeffekte: - • Visuelle Effekte: - • Ausstattung: Erich Kettelhut, Johannes Ott • Schnitt: Anneliese Artelt • Kostüme: F. W. Burmeister • Maske: Make up: Herbert Grieser, Charlotte Kersten, Gertrud Schäfer; Frisuren: - • Ton: Werner Pohl • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - • Casting: -


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Mit einem hochkarätigen Darstellerensemble in Szene gesetzter Antikriegsfilm vor dem Hintergrund der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs. Das Drehbuch schrieb Herbert Reinecker, Autor erfolgreicher TV-Serien ("Der Kommissar", "Derrick"), nach seinem Roman "Hauen Sie ab mit Heldentum". Regisseur Laszlo Benedek ("Der Wilde", 1953) realisierte den Stoff mit viel Gefühl und "human touch".
Wenn zu diesem Film Interviews vorliegen, finden Sie die Gespräche in unserem Interview-Magazin!
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