Ach Egon!

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken •

Titel Deutschland: Ach Egon!
Titel USA: -
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 1961

Kino USA: -
Kino Deutschland: 07. April 1961
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 90 Minuten, FSK 12



Inhalt Rechtsanwalt Dr. Waldemar Weber ist bereits seit einem Jahr glücklich mit seiner jungen Frau Henny verheiratet. Dem ersten Hochzeitstag sieht er dennoch mit sehr gemischten Gefühlen entgegen, denn seine Schwiegereltern, Mathilde und Theodor Nathusius, wollen endlich Oma und Opa werden - peinliche Fragen drohen.

Doch das sind nicht Waldemars einzige Sorgen. Ein Erlebnis aus der Studentenzeit holt ihn ein: Er ist Vater eines unehelichen Kindes! Zwar nicht direkt, jedoch auf dem Papier, denn aus Gutmütigkeit hatte er vor Jahren seine Zimmerwirtin geehelicht, die schwer erkrankt war und bald darauf starb und nur einen Wunsch hatte - ihrem unehelichen Sohn eine eheliche Herkunft zu verschaffen.

Dieser letzte Wunsch wurde von Waldemar erfüllt. Von "seinem Sohn", Egon Kummer, hatte er jedoch nie etwas gehört. Aber Rechtsanwalt Wehling hat ihn auf der Reeperbahn ausfindig gemacht, wo er in einem Kellerlokal mit drei dressierten Affen auftritt. Egon brennt darauf, "seinen Papi" ans Herz zu drücken.

Um Henny in Unwissenheit zu lassen, will Waldemar unter einem Vorwand nach Hamburg reisen, und Henny gegenüber gibt er vor, an einem Empfang für den berühmten Schriftsteller Erik Helgers teilzunehmen. Der Name ist jedoch ein Pseudonym für Helga Lüders, die ausgerechnet zu Hennys Freundinnen zählt.

Es kommt, wie es kommen muss: Henny verdächtigt Waldemar der Untreue. Die Hamburg-Reise erübrigt sich dann, weil alle Beteiligten zur selben Zeit in Waldemars Haus eintreffen, auch Egon. Der sorgt für erheblichen Wirbel, als er - um "seinem Papi" zu helfen - in Frauenkleidern auftritt und sich als die vielgesuchte Schriftstellerin ausgibt.

Doch schließlich kann Rechtsanwalt Wehling den Frieden wieder herstellen und Egons Herkunft klarstellen. Egon wird daraufhin mit gebührender Herzlichkeit in den Kreis der Familie aufgenommen, und auch die Schwiegereltern dürfen mit freudigen Nachrichten rechnen.


Darsteller & Stab Darsteller (Rolle): Heinz Erhardt (Egon Kummer), Gunther Philipp (Dr. Waldemar Weber), Corny Collins (Henny Weber), Grethe Weiser (Mathilde Nathusius), Rudolf Vogel (Theodor Nathusius), Adrian Hoven (Rechtsanwalt Wehling), Carmela Künzel (Helga Lüders), Ruth Stephan (Anna), Hans Richter (Behnke)

Stab: • Regie: Wolfgang Schleif • Produktion: Kurt Ulrich Filmproduktion • Drehbuch: Gustav Kampendonk • Vorlage / Buch zum Film: Bühnenstück "Hurra, ein Junge" von Franz Arnold, Ernst Bach • Filmmusik: Heino Gaze; Supervisor: - • Kamera: Erich Claunigk • Spezialeffekte: - • Visuelle Effekte: - • Ausstattung: Albrecht Becker, Hanns H. Kuhnert • Schnitt: Alice Ludwig-Rasch • Kostüme: Walter Salemann • Maske: Make up: Fredy Arnold, Ruth Mohr; Frisuren: Fredy Arnold, Ruth Mohr • Ton: Hans Ebel • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - • Casting: -


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Volkstümlich-populäres Lustspiel nach einem Schwank des vielfach bewährten Autorenduos Franz Arnold und Ernst Bach. Nicht zuletzt durch die Besetzung mit beliebten deutschen Komödienstars ist der nach erprobtem Muster gestrickte Film nach wie vor ein kurzweiliges Vergnügen.
Wenn zu diesem Film Interviews vorliegen, finden Sie die Gespräche in unserem Interview-Magazin!
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