In der Ferne liegt das Meer

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken •

Titel Deutschland: In der Ferne liegt das Meer
Titel Argentinien: La deuda interna
Genre: Kriegsdrama
Farbe + Schwarzweiß, Argentinien, England, 1988

Kino Argentinien: 04. August 1988
Kino Deutschland: - (TV)
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 96 Minuten, FSK -



Inhalt In einem abgelegenen Andendorf in der argentinischen Nordprovinz Jujuy lebt der Indiojunge Veronico Cruz bei seiner Großmutter. Als sie stirbt, nimmt sich der Dorfschullehrer seiner an. Er erzählt ihm Geschichten von Schiffen und Seeleuten, und Veronico träumt davon, einmal das Meer zu sehen.

Der Militärputsch von 1976 wirft seine Schatten bis in das entlegene Andendorf. Auf der Suche nach Veronicos Vater erfährt der Lehrer, dass dieser politisch aktiv war und "verschwunden" ist. Er selbst wird in die Stadt versetzt, und Veronico bleibt allein zurück. Seine beste Freundin ist das Nachbarmädchen Juanita.

Jahre später markiert der Falklandkrieg den Anfang vom Ende der Militärdiktatur. Im Dorf hört der Lehrer, dass Veronico eingezogen worden ist - als Matrose auf dem Kreuzer "General Belgrano", der mit über 400 Mann Besatzung von den Engländern versenkt wurde.

Aber eine Hoffnung bleibt: Der Lehrer begegnet Juanita und sieht, dass sie schwanger ist ...


Darsteller & Stab Darsteller (Rolle): Juan José Camero (Dorfschullehrer), Gonzalo Morales (Veronico Cruz), Juanita Caceres (Juanita), Leopoldo Aban (-), Guillermo Delgado (-), Ana María González (-), René Olaguivel (-), Fortunato Ramos (-)

Stab: • Regie: Miguel Pereira • Produktion: Julio Lencina, Sasha Menocki • Drehbuch: Eduardo Leiva Muller, Miguel Pereira • Vorlage / Buch zum Film: Story von Fortunato Ramos • Filmmusik: Jaime Torres; Supervisor: - • Kamera: Gerry Feeny • Spezialeffekte: - • Visuelle Effekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Gerry Feeny • Kostüme: - • Maske: Make up: -; Frisuren: - • Ton: Juana Sapire • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - • Casting: -


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Unaufdringlich und in poetischen Bildern erzählt der Film eine für ganz Argentinien bezeichnende Geschichte. Menschen in der Provinz Jujuy, im Norden des Landes, weit entfernt von den politischen Entscheidungszentralen der Macht, den Möglichkeiten des ökonomischen Aufschwungs und der Bildung, sind gerade gut genug als Rekrutierungsreservoir für den Krieg. Auf diese jahrhundertelange Vernachlässigung bezieht sich auch der Originaltitel "La deuda interna", auf deutsch "Die Inlandsverschuldung", bezugnehmend auf die vieldiskutierte Auslandsverschuldung Argentiniens.
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