Dirk Jasper FilmLexikon

Außerirdische in Hollywood

Seit Anbeginn aller Zeiten beflügelt eine mögliche Invasion von Aliens die menschliche Phantasie. Wie werden die extraterrestrischen Zeitgenossen aussehen, werden sie freundlich oder feindlich gesinnt sein, wo kommen sie her? Fragen, die nicht nur Wissenschaftler, Astronomen und Militärs beschäftigen, sondern auch Hollywoods Filmspezialisten.

Unterschiedliche Quellen dienen den berühmten Science-Fiction-Regisseuren als Inspiration. Roland Emmerich griff in seinem Independence Day auf die geheimnisumwobene 'Area 51' zurück. Die verbotene militärische Anlage 90 Meilen nördlich von Nevada dient der US-Army als Testgelände für ihre neuen Flugzeuge.

Gerüchten zufolge sollen in einem unterirdischen Bunker Reste von UFOs und Aliens aubewahrt werden, darunter angeblich ein UFO, das 1947 in der Region Roswell, New Mexico, für Furore sorgte. Laut Auskunft offizieller Stellen handelte es sich hierbei allerdings um einen Wetterballon.

Doch nicht nur das mysteriöse US-Testgelände liefert Hollywood Stoff. Die wissenschaftliche Arbeit von US-Astronomen, die mit riesigen Teleskopen den Himmel erforschen, sowie die Tierwelt, insbesondere die der Reptilien und Insekten, als auch frühe Science-fiction-Filme wie Der Tag an dem die Erde stillstand (1951), Fliegende Untertassen greifen an (1956) und Kampf der Welten (1953) liefern Ideen und Konzepte für aktuelle Kinospektakel.

Erlebnisberichte von Augenzeugen, die in Kontakt mit Aliens traten, wurden ebenfalls verfilmt. In dem spektakulären Science-Fiction-Film Feuer am Himmel wird die Geschichte von Travis Walton erzählt, der in den 70er Jahren laut eigener Aussage von einem UFO entführt wurde.

Regisseure wie George Lucas, die Schauspieler Danny DeVito, Robert Loggia oder Sigourney Weaver, der Filmkritiker Leonard Maltin und Wissenschaftler wie der Astro-Physiker Stanton Friedman hatten angeblich auch diverse Erfahrungen mit den 'Dimensionen der dritten Art' ...

Filmplakat
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