Dirk Jasper FilmLexikon

Kriegsfilme aus der Traumfabrik

Hollywoods Leinwandkriege mündeten oft in erfolgreichen, Oscar gekrönten Spielfilmen, die das Kriegsgeschehen mit detailgetreuen Special Effects und waghalsigen Schauspieler- und Stunteinlagen wiedergeben.

Das Kriegsfilm-Genre machte besonders durch die Verfilmung von historischen Ereignissen wie z. B. die Invasion der Normandie oder den Kampf um Pearl Harbor von sich reden.

1961 verfilmten die vier Regisseure Ken Annakin, Bernhard Wicki, Andrew Marton und Gerd Oswald die Darryl F. Zanuck-Produktion Der längste Tag. Unter großem Staraufgebot (John Wayne, Robert Mitchum, Henry Fonda, Richard Burton) wurde beeindruckend aufwändig und historisch detailgetreu die alliierte Invasion am 6. Juni 1944 auf Zelluloid gebannt.

Einige Jahre vorher schlug ein anderer Kriegsfilm, Die Brücke am Kwai (1957), durch seine damals bahnbrechenden Special Effects wie eine Bombe ein. David Lean verfilmte das Drama um eine in Burma strategisch wichtige Brücke mit Alec Guiness in der Hauptrolle.

In den 70er und 80er Jahren entstanden Meilensteine wie Apocalypse Now (1979) und Platoon (1986). Francis Ford Coppola und Oliver Stone verstanden es meisterhaft, das Grauen des Vietnamkrieges mit neuester Technik optisch aufzubereiten.

In den 90ern war es das Golfkriegs-Drama Mut zur Wahrheit von Edward Zwick mit Meg Ryan, das durch digitale Special Effects eine realistische Einsicht in den Computer-Krieg am Golf lieferte.

DVD-Cover
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