Dirk Jasper FilmLexikon

Der Untergang der Titanic

Am 10. April 1912 sticht das Luxuspassagierschiff "Titanic" zu ihrer Jungfernfahrt von Southhampton, England, aus in See. Sieben Tage soll die Überfahrt nach New York dauern, doch für 1.571 Passagiere wird es eine Reise in den Tod.

Unter dem Kommando von Kapitän Edward Jay Smith fährt die Titanic nach Cherbourg in Frankreich, wo die meisten Passagiere der ersten Klasse zusteigen. Der letzte Stop vor der Atlantik-Überkreuzung ist Queenstown in Irland - hier begeben sich viele Emigranten an Bord, unter ihnen die 16-jährige Kate Gilnagh.

Während so illustre Passagiere wie Ben Guggenheim und Colonel John Jacob Astor in den fürstlich mit Antiquitäten ausgestatteten oberen Decks residieren, müssen sich die Passagiere der 3. Klasse winzige Kabinen teilen, die sich vier Decks unter den Luxuskabinen von Europas und Amerikas High Society befinden.

Die ersten Tage verlaufen ruhig. Die wohlhabenden Passagiere besuchen Schwimmbecken und Gymnastikraum, lassen sich von der Haute Cuisine verwöhnen und spielen Karten. Doch dann, in den Morgenstunden des 14. Aprils 1912, erreicht Neufundlands Küste ein Notruf der Titanic.

Noch kann zu diesem Zeitpunkt keiner ermessen, wie groß das Ausmaß der Katastrophe ist. Die schrecklichen Tatsachen werden erst bekannt, als die Capathia, die zum Zeitpunkt des Unglücks 60 Meilen von der Titanic entfernt ist, nach vier Stunden den Ort des Geschehens erreicht.

Die Titanic kollidierte mit einem Eisberg und sank innerhalb weniger Stunden. 16 Rettungsboote, die lediglich für die Hälfte der Menschen auf der Titanic Platz bieten, treiben zum Teil nur halb besetzt im nordischen Eismeer.

657 Menschen überleben. Nur wenige Reisende der dritten Klasse, darunter Kate Gilnagh, hatten eine Chance die rettenden Boote zu erreichen. Ben Guggenheim ging mit der Titanic unter, auch Colonel John Jacob Astor, der eine schwangere Frau hinterließ, starb auf der Titanic, während die Band unaufhörlich weiter spielte ...

Titanic
Titanic
Titanic von hinten
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