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Alan
Rickman gehört zu den bedeutendsten britischen Film-,
Fernseh- und Theaterdarstellern; er hat sich mit höchst
unterschiedlichen Rollen in aller Welt einen guten Namen gemacht:
Tatsächlich ... Liebe, Stirb
langsam; Eine sachliche Romanze; Dogma,
Bob Roberts; Wie verrückt & aus tiefstem
Herzen; Schließe meine Augen - Begehre oder töte
mich; Im Zeichen der Jungfrau und Galaxy
Quest - Planlos durchs Weltall.
Aktuelle Filme: Harry Potter und der Stein der Weisen und die nachfolgenen Harry Potter-Filme; Über kurz oder lang; The Search for John Gissing und Play (den Anthony Minghella für das Großprojekt ?Beckett on Film? inszenierte). Als rätselhafter russischer Mönch und Titelheld in dem HBO-Film Rasputin gewann Rickman 1996 den "Emmy", den "Golden Globe" und als Hervorragender Hauptdarsteller den Preis der "Screen Actors Guild" (Gewerkschaft der Filmschauspieler). Weitere Fernsehrollen übernahm er in Something the Lord Made (Emmy-Nominierung in der Kategorie Bester Darsteller), Benefactors; Revolutionary Witness; Spirit of Man; Pity in History; Barchester Chronicles; Busted; Thérèse Raquin und Romeo & Julia. Als Regisseur inszenierte Rickman Wax Acts mit Ruby Wax im Londoner West End und Sharman MacDonalds Stück The Winter Guest sowohl am West Yorkshire Playhouse als auch am Almeida Theatre in London. Mit MacDonald schrieb er dann auch das Drehbuch der Filmversion, die er selbst mit Emma Thompson in der Hauptrolle inszenierte. Der Film lief im Wettbewerb in Venedig und gewann drei Preise. Auf dem Chicago Film Festival wurde er als Bester Film ausgezeichnet. Als Mitglied der Royal Shakespeare Company spielte er die Hauptrolle in Gefährliche Liebschaften im West End und auch am Broadway, wo er für den "Tony" nominiert wurde. Weitere Rollen mit der RSC: Mephisto; Troilus und Cressida; Wie es euch gefällt; Verlorene Liebesmüh?; Antonius und Kleopatra; Captain Swing; und Der Sturm. Er hat sich aber vorwiegend auf zeitgenössisches Theater konzentriert: Fears and Miseries of the Third Reich am Glasgow Citizens Theatre; The Carnation Game und The Summer Party am Crucible in Sheffield; Commitments und The Last Elephant am Bush Theatre; Bad Language im Hampstead Theatre Club; The Grass Widow, The Lucky Chance und Die Möwe am Royal Court. Am National Theatre übernahm Rickman die Hauptrolle in Antonius und Cleopatra, und in den Riverside Studios er spielte die Titelrolle in Hamlet unter der Regie von Robert Sturua, dem gefeierten Regisseur des georgischen Rustaveli-Theaters. Dreimal ist Rickman auf dem Edinburgh Festival aufgetreten: in dem Doppelprogramm The Devil Is an Ass und Maß für Maß, mit dem er auch auf Europatournee ging; in Die Brüder Karamasow mit anschließender Tournee durch die UdSSR, und in Yukio Ninagawas Tango at the End of Winter, das später im Londoner West End lief und Rickman den Darstellerpreis der Zeitschrift Time Out einbrachte. Aktuell trat Rickman in der gefeierten West-End-Inszenierung von Noel Cowards Hochzeitsreise auf. Er gewann den "Variety Club Award" und den "Theatre Goers Award" (Preis der Theaterbesucher), und er war für den "Olivier Award" und den Preis der Tageszeitung Evening Standard nominiert. Die gesamte Spielzeit am Albery Theatre war ausverkauft ? dann wechselte das Ensemble an den Broadway, wo Rickman in der Kategorie Bester Darsteller für den "Tony" nominiert wurde. Alan Rickman war schon von Kindesbeinen an von der Schauspielerei begeistert. Doch bevor er sich der Schauspielerei völlig hingab, begann er nach seiner Schulzeit erst ein Studium an dem Royal College of Art zum Grafikdesigner und öffnete danach ein eigenes Studio in SoHo. Mitte 20 zog es ihn dann zurück zur Schauspielerei und Rickman ließ sich an der Royal Academy of Art ausbilden. Zuerst hielt er sich einige Jahre als Ausstatter über Wasser, bis er dann Rollenangebote am Theater und in der Film-Branche erhielt und eine glanzvolle Karriere seinen Lauf nahm. Filmografie |
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