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Biographie
Geboren in Parma, lernte Bernardo
Bertolucci während seines Studiums der
Literaturwissenschaften an der Philosophischen Fakultät Rom
Pier Paolo Pasolini kennen. Der Student Bernardo Bertolucci
assistierte dem Regie-enfant-terrible Pier Paolo Pasolini bei
Accatone - Wer nie sein Brot mit Tränen aß (1961),
nur um kurz darauf selbst in die Zelluloid-Offensive zu starten. Im
selben Jahr, in dem sein Gedichtband Auf der Suche nach dem
Mysterium (1962) erschien, brach er sein Studium ab und drehte
sein Debüt La Commare Secca - Gevatterin Tod.
Im folgenden verfestigte er seinen Ruf als Spezialist für anspruchsvolles Kino mit dem Jahrhundert-Epos 1900, mit La Luna und mit seinem vorerst letzten "italienischen" Film, Die Tragödie eines lächerlichen Mannes (1981). Bernardo Bertolucci, dem nach dem Skandal um den Letzten Tango zeitweise das Wahlrecht entzogen worden war, verließ Italien um seine Kreativität an anderen Schauplätzen der Erde auszuleben. 1985 drehte er das mit neun Oscars ausgezeichnete Film-Monument Der letzte Kaiser, die Biographie des letzten chinesischen Monarchen. In des ockerfarbenen Weiten der Sahara entstand dann 1990 Himmel über der Wüste, eine Adaption des gleichnamigen Romans von Paul Bowles, mit Debra Winger und John Malkovich in den Hauptrollen. Und 1993 inszenierte er, als vorerst letzten exotischen Beitrag seines Schaffens, Little Buddha - die Geschichte des Buddhismus-Begründers Gautama Buddha, die Bernardo Bertolucci im Mini-Königreich Bhutan inmitten des Himalaya-Gebirges inszenierte. Nach 15 Jahren filmischen Entdeckungsreisen in China, in der Sahara und in Bhutan kehrte einer der größten Regisseure Italiens, Bernardo Bertolucci, mit Gefühl und Verführung in seine Heimat zurück. Zu dieser Rückkehr nach Vollendung seiner fernöstlichen Trilogie Der letzte Kaiser, Himmel über der Wüste, Little Buddha sagt Bernardo Bertolucci: "Ich versuche, die Toskana so zu sehen, als ob sie Bhutan wäre, als ob ich sie ganz neu entdecken müßte. Der Titel sagt alles über meinen Film - es geht der Toskana gibt. Und natürlich um jene Ästheten, die Schönheit sammeln und sie anderen stehlen. Interviews Oscars
Filmografie |
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