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Christina Ricci gehört fraglos zu den am meisten respektierten jungen Schauspielerinnen in Hollywood. Was nicht nur an ihrem außerordentlichen Talent liegt, sondern auch an der Gelassenheit, mit der sie dem Filmgeschäft gegenübertritt. Sowohl in Independent- als auch in Mainstream-Produktionen demonstriert sie ihre Klasse.
In den beiden Fantasy-Filmen um die "Addams Family" (Addams Family, 1991, Die Addams Family in verrückter Tradition, 1993) begeisterte Christina Ricci Kritiker und Publikum gleichermaßen mit ihrer makabren Darstellung der Wednesday Addams. Die Geistergeschichte Casper (1995), in der sie als Mädchen Kat im Titel gebenden Gespenst einen Freund findet, brachte ihr den 'NATO Show East Star of the Year' ein, der zusammen mit dem vom 'Motion Picture Booker's Club' verliehenen 'Star of Tomorrow Award' ihre Leistungen würdigte. 1996 vollzieht Christina Ricci den Wechsel hin zu reiferen Rollen. In Ang Lees Drama Der Eissturm spielt sie einen Teenager, der seine erwachende Sexualität an zwei Freunden ausprobiert. Der Part des bissigen Luders in The Opposite Of Sex bescherte ihr den Preis als beste Darstellerin auf dem Filmfestival von Seattle sowie Nominierungen für den 'Golden Globe Award', den 'American Comedy Award' und den 'Independent Spirit Award'. Von Vincent Gallo wird sie in seinem Regiedebüt Buffalo 66 unsanft entführt, in John Waters Film Pecker ist sie die Domina in einem Waschsalon. Für alle drei Filme verlieh ihr das 'National Board Of Review' den Preis als beste Darstellerin. Unvergessen auch ihr Kurzauftritt in Terry Gilliams Streifen Fear And Loathing In Las Vegas sowie die Ensemble-Produktionen "Desert Blue" (1998), Eine Nacht in New York und das Zweite-Weltkriegs-Drama "The Man Who Cried ("The Man Who Cried", 2000) von Sally Potter. Zum Genre-Kino kehrte Christina Ricci mit folgenden Kino-Projekten zurück: Als vom kopflosen Reiter verfolgte Schöne in Tim Burtons Fantasy-Abenteuer Sleepy Hollow, das ihr den 'Blockbuster Entertainment Award' bescherte. Als Pflegetochter von Kim Basinger im Gruselstreifen Die Prophezeiung. Als "Miranda" (2002), die einen Bibliothekar ins Reich der Träume entführt, und als halluzinierende Rucksacktouristin im Mystery-Film The Gathering. Neben ihrer Schauspieltätigkeit wagte Christina Ricci auch erste Gehversuche hinter den Kulissen. So produzierte sie Pumpkin sowie Adrenalynn (Regie: Tony Daniel, Alan Serboff) und fungierte als Co-Produzentin des Dramas Prozac Nation. In allen drei Filmen ist sie selbstverständlich auch vor der Kamera aktiv. Zu ihren aktuelleren Werken zählen Monster (2003, Regie: Patty Jenkins) sowie Woody Allens Film Anything Else. Unter Wes Cravens Regie stand sie zudem für Verflucht vor der Kamera und Neil Jordan hat sie für die Rolle der Lucrezia Borgia in dem Projekt Borgia vorgesehen. Nicht zuletzt befindet sie sich in Vorbereitung zu ihrem Regiedebüt, der Literaturverfilmung Speed Queen. Filmografie
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