|
Biographie
Dani Levy ist einer der
kreativen Köpfe der Produktionsgesellschaft X-Filme, mit
Hauptsitz in Berlin. Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat er
konsequent seine persönliche Vision von Kino verwirklicht: Ein
Kino der persönlichen und authentischen Geschichten, die durch
handwerkliches Können auf der Leinwand zum Leben erweckt
werden.
Dani Levy stammt aus Basel.
Schon 1970 bis 1971 machte er die ersten Erfahrungen im
Showgeschäft, und zwar als Clown und Akrobat im 'Circus
Basilisk'. Ein nach dem Abitur begonnenes Germanistikstudium
beendete er nicht. In den Jahren 1977 bis 1979 arbeitete er als
Schauspieler und Autor am Basler Theater, 1980 bis 1981 war er
Mitglied im Theater 'Rote Grütze' in Berlin, 1982 bis 1983 bei
der Theatergruppe 'Logo', ebenfalls in Berlin. 1983 trat er in dem
TV-Spiel Ich bin seine Schwester auf, im folgenden Jahr
spielte Dani Levy in der Fernsehserie Motel mit,
für die er auch schrieb.
Neben seinen Tätigkeiten als
Schauspieler und Autor von Drehbüchern und Hörspielen
inszenierte Dani Levy seit Mitte der 80er Jahre auch selbst
Filme. So entstand 1986 sein Regiedebüt Du mich auch,
der den Preis für den besten Film auf dem
Komödienfestival in Vevey erhielt. Der 1988 gedrehte
RobbyKallePaul erhielt den Publikumspreis des 'Max
Ophüls Festivals 1989'. I was on Mars, der 1991
entstand, wurde im gleichen Jahr in San Sebastian mit dem
Kritikerpreis für den besten Film ausgezeichnet. Für
seinen Kurzfilm Without Me (1993) gewann er den renommierten
Regiepreis der Hypobank auf dem Münchner Filmfest. Stille
Nacht lief im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele
in Berlin 1996.
In intensiver Schnittarbeit setzte
sich Dani Levy mit dem Film Meschugge
auseinander. Die Erzählweise ist in der Tradition eines
klassischen Plots montiert. Erstmals wurden bei diesem Film mit
Testscreenings gearbeitet, deren Ergebnisse dann in den Schnitt
eingeflossen sind. Wie in den Überlegungen zu Musik und
Kameraarbeit, wurde auch hier die traditionelle Erzählstruktur
mit modernen Stilmitteln gekoppelt, wie z. B. mit Jump Cuts,
Achsensprüngen oder Unschärfen.
Interviews
Filmografie
1983: Ich bin seine Schwester.
Regie: Werner Schretzmeier. Rolle: ?.
1984: Motel. Drehbuch: Dani Levy.
Regie: Thomas Hohstettler, Joseph Scheidegger. Rolle:
?.
1985: German Dreams. Regie:
Lienhard Wawrzyn. Rolle: ?.
1986: Du mich auch (Same To You).
Drehbuch: Dani Levy. Regie: Dani Levy. Rolle: Romeo.
1989: RobbyKallePaul. Drehbuch:
Dani Levy. Produzent: Dani Levy. Regie: Dani Levy. Rolle:
Robby.
1991: Hausmänner. Regie: Peter
Timm. Rolle: Paul.
1992: I was on Mars. Drehbuch: Dani
Levy. Regie: Dani Levy. Rolle: Alio.
1992: Halbe Welt. Regie: Florian
Flicker. Rolle: Katz
1993: TV-Film: Ohne mich (Episode
des Kompilationsfilms "Neues Deutschland"). Drehbuch: Dani Levy.
Regie: Dani Levy. Rolle: Simon Rosenthal. Schnitt: Dani
Levy.
1994: Burning Life. Regie: Peter
Welz. Rolle: Neuss.
1994: Einer meiner ältesten
Freunde. Regie: Rainer Kaufmann. Rolle: Zeto.
1995: Die Mediocren. Regie:
Matthias Glasner. Rolle: Jost.
4. April 1996: Stille
Nacht
1996: Kondom des Grauens. Rolle:
Freier.
1996: Tempo. Regie: Stefan
Ruzowitzky. Rolle: Bernd.
15. August 1997: TV-Serie: Faust;
Episode 4.6: "Auf den Tag genau"
11. Februar 1999: Aimeé
und Jaguar
11. März 1999: Meschugge
1999: Die Hochzeitskuh (The Wedding
Cow). Rolle: ?.
1999: Das Geheimnis (The Secret).
Regie: Dani Levy.
2001: La Répétition
(Replay). Rolle: Matthias.
2003: TV-Film: (De soie et de
cendre). Rolle: Dimitri Zamelsky
26. September 2002: Väter
6. Januar 2005: Alles auf
Zucker!
|
|