Dani Levy

* 17. November 1957 in Basel, Schweiz • Regisseur, Drehbuchautor, Schauspieler, Produzent • Biographie • Interviews • Filmografie •

Biographie Dani Levy ist einer der kreativen Köpfe der Produktionsgesellschaft X-Filme, mit Hauptsitz in Berlin. Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat er konsequent seine persönliche Vision von Kino verwirklicht: Ein Kino der persönlichen und authentischen Geschichten, die durch handwerkliches Können auf der Leinwand zum Leben erweckt werden.

Dani Levy stammt aus Basel. Schon 1970 bis 1971 machte er die ersten Erfahrungen im Showgeschäft, und zwar als Clown und Akrobat im 'Circus Basilisk'. Ein nach dem Abitur begonnenes Germanistikstudium beendete er nicht. In den Jahren 1977 bis 1979 arbeitete er als Schauspieler und Autor am Basler Theater, 1980 bis 1981 war er Mitglied im Theater 'Rote Grütze' in Berlin, 1982 bis 1983 bei der Theatergruppe 'Logo', ebenfalls in Berlin. 1983 trat er in dem TV-Spiel Ich bin seine Schwester auf, im folgenden Jahr spielte Dani Levy in der Fernsehserie Motel mit, für die er auch schrieb.

Neben seinen Tätigkeiten als Schauspieler und Autor von Drehbüchern und Hörspielen inszenierte Dani Levy seit Mitte der 80er Jahre auch selbst Filme. So entstand 1986 sein Regiedebüt Du mich auch, der den Preis für den besten Film auf dem Komödienfestival in Vevey erhielt. Der 1988 gedrehte RobbyKallePaul erhielt den Publikumspreis des 'Max Ophüls Festivals 1989'. I was on Mars, der 1991 entstand, wurde im gleichen Jahr in San Sebastian mit dem Kritikerpreis für den besten Film ausgezeichnet. Für seinen Kurzfilm Without Me (1993) gewann er den renommierten Regiepreis der Hypobank auf dem Münchner Filmfest. Stille Nacht lief im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele in Berlin 1996.

In intensiver Schnittarbeit setzte sich Dani Levy mit dem Film Meschugge auseinander. Die Erzählweise ist in der Tradition eines klassischen Plots montiert. Erstmals wurden bei diesem Film mit Testscreenings gearbeitet, deren Ergebnisse dann in den Schnitt eingeflossen sind. Wie in den Überlegungen zu Musik und Kameraarbeit, wurde auch hier die traditionelle Erzählstruktur mit modernen Stilmitteln gekoppelt, wie z. B. mit Jump Cuts, Achsensprüngen oder Unschärfen.


Interviews
Filmografie
  • 1983: Ich bin seine Schwester. Regie: Werner Schretzmeier. Rolle: ?.
  • 1984: Motel. Drehbuch: Dani Levy. Regie: Thomas Hohstettler, Joseph Scheidegger. Rolle: ?.
  • 1985: German Dreams. Regie: Lienhard Wawrzyn. Rolle: ?.
  • 1986: Du mich auch (Same To You). Drehbuch: Dani Levy. Regie: Dani Levy. Rolle: Romeo.
  • 1989: RobbyKallePaul. Drehbuch: Dani Levy. Produzent: Dani Levy. Regie: Dani Levy. Rolle: Robby.
  • 1991: Hausmänner. Regie: Peter Timm. Rolle: Paul.
  • 1992: I was on Mars. Drehbuch: Dani Levy. Regie: Dani Levy. Rolle: Alio.
  • 1992: Halbe Welt. Regie: Florian Flicker. Rolle: Katz
  • 1993: TV-Film: Ohne mich (Episode des Kompilationsfilms "Neues Deutschland"). Drehbuch: Dani Levy. Regie: Dani Levy. Rolle: Simon Rosenthal. Schnitt: Dani Levy.
  • 1994: Burning Life. Regie: Peter Welz. Rolle: Neuss.
  • 1994: Einer meiner ältesten Freunde. Regie: Rainer Kaufmann. Rolle: Zeto.
  • 1995: Die Mediocren. Regie: Matthias Glasner. Rolle: Jost.
  • 4. April 1996: Stille Nacht
  • 1996: Kondom des Grauens. Rolle: Freier.
  • 1996: Tempo. Regie: Stefan Ruzowitzky. Rolle: Bernd.
  • 15. August 1997: TV-Serie: Faust; Episode 4.6: "Auf den Tag genau"
  • 11. Februar 1999: Aimeé und Jaguar
  • 11. März 1999: Meschugge
  • 1999: Die Hochzeitskuh (The Wedding Cow). Rolle: ?.
  • 1999: Das Geheimnis (The Secret). Regie: Dani Levy.
  • 2001: La Répétition (Replay). Rolle: Matthias.
  • 2003: TV-Film: (De soie et de cendre). Rolle: Dimitri Zamelsky
  • 26. September 2002: Väter
  • 6. Januar 2005: Alles auf Zucker!
  • Dani Levy

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