David Niven ?
* 1. März 1910 in Kirriemuir, Angus, Schottland, als James David Graham Niven • ? 29. Juli 1983 in Chateau-D'Oex, Schweiz • Schauspieler • Biographie • Oscars • Filmografie •
David Niven Biographie David Niven wurde im schottischen Hochland als Sohn einer französischen Mutter und eines britischen Berufsoffiziers geboren. Sein Vater fiel im Krieg, als er 6 Jahre alt war.

Niven war ein schwererziehbares Kind und flog von mehreren Schulen, bis er letztlich auf die Militärakademie Sandhurst kam. Als Soldat diente er in Dover und auf Malta, nahm seinen Abschied und verdingte sich in Kanada als Holzfäller.

Mit einer in New York gegründeten Rennpferde-Vermittlung scheiterte er, ging daraufhin nach Kuba und landete 1934 in Kalifornien. Dort arbeitete er als Komparse bei einer Reihe von Filmen und hatte 1936 eine kleine Hauptrolle in dem B-Picture Thank You, Jeeves. Zu ersten Ruhm kam er allerdings erst 1939 mit Stürmische Höhen.

Während des Zweiten Weltkrieges kämpfte er für die britische Armee und brachte es zum Rang eines Oberst. Nach dem Zweiten Weltkrieg pendelte er zwischen US- und Londoner Studios hin und her und drehte zahlreiche Filme.

1952 gründete er mit dem Kollegen Charles Boyer und anderen Kollegen die Fernsehproduktion Four Star TV und trat in den eigenen TV-Serien The David Niven Show (1959) und Gauner gegen Gauner (1964 bis 1965) auf.

1958 bekam er einen Oscar für Getrennt von Tisch und Bett. Seine glanzvollste Filmrolle jedoch spielte er in der Jules-Verne-Verfilmung als Phileas Fogg in In 80 Tagen um die Welt.

Insgesamt wirkte er in über 100 Filmen mit. Seine Romane und seine Memoiren (1971/75) wurden Bestseller.

1940 heiratete er Primula Rollo, mit der er zwei Kinder hatte, die 1942 und 1946 geboren wurden. Die Ehe dauerte bis zum unglücklichen Tod seiner Frau 1946. 1948 heiratete er Hjordis Tersmeden, aus dieser Ehe stammen zwei Töchter.

In seinen letzten Jahren lebte er an der Cote d'Azur und in der Schweiz. 1982 erkrankte er an einer Nervenkrankheit, die zu Muskelschwund führte und der er am 1983 in der Schweiz erlag. Einen Teil seines Geldes vermachte er der Forschung.


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