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Denzel
Washington ist stets bestrebt, innovativ zu bleiben. Da er sich
niemals auf seinem Erfolg ausruhen will, sucht er stets neue
Herausforderungen ? und seine zahlreichen und
unterschiedlichen Rollen im Kino und Theater zeigen diese Ambition.
Von Trip, einem verbitterten entlaufenen Sklaven in "Glory" (1989)
bis hin zum Frauen verführenden Trompetenspieler Bleek Gilliam
in Spike Lees "Mo' Better Blues" (1990). Er beeindruckt und
unterhält uns mit einer reichen Palette an Figuren, denen er
allen seinen ganz eigenen Stempel aufdrücken
kann.
Nach dem Abschluss in Fordham in den Fächern Journalismus und Theater erhielt Denzel Washington am angesehenen "American Conservatory Theater" in San Francisco einen Studienplatz. Nach einem intensiven Studienjahr der Theaterkunst kehrte er ? nach einem kurzen Zwischenstopp in Los Angeles ? nach New York zurück und wurde von Joseph Papp für das Stück Shakespeare In The Park engagiert. Danach spielte er in Off-Broadway-Inszenierungen, wie Ceremonies in Dark Old Men, When the Chickens Came Home to Roost (in dem er Malcolm X verkörperte), One Tiger to a Hill, Man and Superman und Othello, aber auch A Soldiers Play. Seine Darstellung des 'Private Peterson' wurde mit einem "Obie" belohnt. Durch sein Preis gekröntes schauspielerisches Können auf der Bühne zog er die Aufmerksamkeit der Produzenten der Emmy prämierten Krankenhausserie St. Elsewhere auf sich. Denzel Washington spielte in mehreren Folgen den umgänglichen und hilfsbereiten Dr. Chandler. Ebenso spielte Denzel Washington später in den Broadway-Produktionen Checkmates und Richard III. Letztgenannte Inszenierung wurde 1990 als Teil der ?Free Shakespeare in the Park?-Serie von Joseph Papps "Public Theatre" in New York City produziert. Denzel Washington wurde von Hollywood entdeckt, als er 1979 in dem Fernsehfilm Flesh and Blood eine Rolle erhielt. Weitere Fernsehrollen hatte er in The George McKenna Story, License to Kill und Wilma. 1981 gab er sein Filmdebüt in Michael Schultz' Komödie Schöne Bescherung. 1982 erschuf er seine Rolle in A Soldier's Play in Norman Jewisons Filmversion neu. Unter dem Titel Sergeant Waters ? Eine Soldatengeschichte (1984) wurde Denzel Washingtons Verkörperung von 'Private Peterson' von der Kritik sehr gut aufgenommen. 1987 fiel er in Richard Attenboroughs Südafrika-Epos Schrei nach Freiheit erstmals international auf, als er ein bewegendes Porträt des Freiheitskämpfers 'Steven Biko' zeichnete. Hierfür wurde ihm auch seine erste Oscar-Nominierung zuteil. Nur zwei Jahre später erhielt er dann den Oscar als bester Nebendarsteller in Edward Zwicks Film Glory. Denzel Washington hat ein beeindruckend breit gefächertes Rollenspektrum vorzuweisen. Eine weitere von der Kritik hochgelobte Darstellung war seine Verkörperung von Malcom X, dem komplexen und kontroversen afroamerikanischen Aktivisten, in Spike Lees Biopic Malcom X (1992). Malcolm X, ein Epos von monumentaler Größe und über sechs Monate in den USA und Afrika gedreht, wurde gleichermaßen von den Kritikern und vom Kinopublikum als einer der besten Filme des Jahres 1992 gefeiert. Für seine darstellerische Leistung erhielt Denzel Washington eine Reihe an Ehrungen, unter anderem wurde er als bester Schauspieler für einen Oscar® vorgeschlagen. Seine bis dahin von Kritikern meistgelobte Darstellung ist die mit einem Oscar gekrönte Performance in Training Day von Antoine Fuqua. Die Geschichte handelt von einem altgedienten LAPD-Polizisten, der einem ehrgeizigen Jungpolizisten, gespielt von Ethan Hawke, an dessen erstem Tag zeigt, wie man im Großstadtdschungel überlebt. Der Film hielt sich 2001 als einer von nur zwei Filmen zwei Wochen lang auf Platz Nummer eins des US-Box-Office'. Der zweimalige Oscar-Gewinner Denzel Washington begeisterte in seiner herausragenden Karriere als Schauspieler das Publikum mit facettenreichen und kraftvollen Charakterstudien. Aber als er 1999 das Skript zu Antwone Fisher erhielt, bat er die Produzenten, endlich selbst Regie zu führen ? natürlich war auch das erfolgreich. Der Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht und an die erfolgreiche Autobiografie ?Finding Fish? angelehnt ist, erzählt von Antwone Fisher, einem bei der Konfrontation mit seiner Vergangenheit in Schwierigkeiten geratenen jungen Seemann, gespielt von Newcomer Derek Luke. Der Film erntete gute Kritiken und wurde mit dem "Stanley Kramer Award" der "Producers Guild of America" sowie mit dem "NAACP Award" als ?Outstanding Motion Picture? und mit einer Auszeichnung für den ?Outstanding Supporting Actor? für Denzel Washington geehrt. Ebenfalls 2002 hatte Denzel Washington eine Rolle in John Q ? Verzweifelte Wut, einer Geschichte über einen vom Pech verfolgten Vater, dessen Sohn eine Herztransplantation benötigt. Mit 24,1 Millionen Dollar verbuchte der Film das beste Ergebnis an einem President's-Day-Wochenende sowie das zweitbeste Wochenendergebnis in Denzel Washingtons beeindruckender Karriere. Mit dem Film gewann Denzel Washington einen "NAACP Image Award" als ?Outstanding Actor in a Motion Picture?. Neben seinen Leistungen auf der Kinoleinwand schlüpfte Denzel Washington im Jahr 2000 in eine gänzlich andere Rolle. Er produzierte für HBO den Dokumentarfilm Half Past Autumn: The Life and Works of Gordon Parks, der für zwei Emmys nominiert wurde. Zudem fungierte er als ausführender Produzent bei Hank Aaron: Chasing the Dream, einer biografischen Dokumentation für TBS, die ebenfalls für einen Emmy vorgeschlagen wurde. Ferner erhielt Denzel Washingtons außergewöhnliche Audio-Produktion der Erzählung der Legende von The Legend of John Henry 1996 eine Grammy-Award-Nominierung in der Kategorie ?Best Spoken Word Album for Children?. Und schließlich erhielt er 1996 auch den "NAACP Image Award" für seinen Beitrag zum Kinder-TV-Serie Happily Ever After: Rumpelstiltskin. Denzel Washington ist verheiratet mit der Schauspielerin und Sängerin Pauletta Pearson. Sie leben zusammen mit ihren vier Kindern in Los Angeles, Kalifornien, USA. Interviews
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