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Biographie
Nach dem Abitur studierte Dieter
Hallervorden ab 1953 an der Humboldt-Universität Berlin im
Ostteil der Stadt Romanistik. Nebenbei jobbt er als Dolmetscher.
1958 floh er Hals über Kopf nach Westberlin und schlug sich
anfangs als Bierfahrer, Bauarbeiter und mit anderen
Nebentätigkeiten durch.
Er setzte sein Studium der Romanistik
fort, ergänzt durch die Fächer Publizistik und
Theaterwissenschaften, und nimmt Schauspielunterricht bei der
berühmten Marlise Ludwig, die - überzeugt von seinem
Talent -ihn unentgeltlich ausbildet. Neben einigen Engagements an
verschiedenen Theatern arbeitet er als Synchronsprecher und leiht
u. a. Marty Feldmann seine Stimme.
Als er auf Empfehlung seiner
Mentorin Marlise Ludwig bei den "Stachelschweinen" vorspricht und
zu seiner Entrüstung abgelehnt wird, beschließt er, einen
"eigenen Laden" aufzumachen und gründet 1960 das heute zu den
bekanntesten und erfolgreichsten Bühnen gehörende
politische Kabarett "Die Wühlmäuse".
In den Siebzigern beginnt die
große Karriere des Dieter Hallervorden. Er
übernimmt die Hauptrollen in neun erfolgreichen Kinofilmen, zu
denen er teilweise auch die Drehbücher schreibt, und nimmt
viele Platten auf, darunter die bis heute bekannte "Die Wanne ist
voll ...".
Zeitgleich beginnt seine
TV-Präsenz: In Comedys und TV-Reihen wie "Abramakabra" und
"Läster-Lexikon" wird der Satiriker und Kabarettist
populär. Für seine Serie "Nonstop Konsens" erhält
Dieter Hallervorden die begehrte Trophäe
"Bambi".
Große Erfolge feiert er auch
mit der TV-Reihe "Hallervordens Spott-Light" und er erhält
1996 den "Telestar" für die beste Moderation im Bereich
Unterhaltung. Schließlich wurde er im Juni 2005 mit dem
Bayerischen Kabarettpreis ausgezeichnet.
Dieter Hallervorden verbringt
den Großteil seiner Zeit mit seiner Frau und seinem
siebenjährigen Sohn in einem Schloss auf einer Insel in der
Bretagne, wo er es genießt - weit ab vom Berliner
Großstadtleben - einfach mal die Seele baumeln lassen zu
können.
Filmografie
1969: Darf ich Sie zur Mutter
machen? / Mehrmals täglich (Several Times Daily). Drehbuch.
Rolle: Ulrich Vogler
1969: Die Hochzeitsreise / Eine
Nervensäge gegen alle (The Wedding Trip). Regie: Ralf Gregan.
Rolle: Lukas Andreas Martin Schmidt
1970 - 1974: TV-Serie: Die
Kriminalerzählung. Rolle: Episodenrollen
1970: TV-Film: Das
Millionenspiel
1970 - 1976: TV-Serie: Abramakabra.
Regie: Joachim Roering. Rollen: verschiedene
1971: TV-Serie: Von Liebe keine
Rede. Regie: Wolfgang F. Henschel. Rolle: ?
1972: TV-Serie: Tatort -
Rattennest. Regie: Günter Gräwert. Rolle:
Prickwitz
1973: Was? (What? / Che? / Diary of
Forbidden Dreams / Quoi?). Regie: Roman Polanski. Rolle:
Nebenrolle
1973: TV-Film: Mein Onkel Benjamin.
Regie: Thomas Engel. Rolle: ?
1973: TV-Serie: Kara Ben Nemsi
Effendi. Regie: Günter Gräwert. Rolle: Wekil
1974: TV-Film: Der Springteufel.
Regie: Heinz Schirk. Rolle: Anhalter (= Springteufel)
1974 - 1980: TV-Serie: Nonstop
Nonsens. Regie: Heinz Liesendahl. Drehbuch. Rolle: Didi
1980: TV-Film: Mein Gott, Willi!.
Drehbuch. Regie: Ralf Gregan. Rolle: Willi Gimmel
1981: Ach du lieber Harry (Oh My
Dearest Harry). Drehbuch. Regie: Jean Girault. Rolle: Harry
App
1981: Stachel im Fleisch. Regie:
Heidi Genée. Rolle: Komiker
1981: Alles im Eimer / Didi
Hallervorden - Alles im Eimer (Up the Creek). Regie: Ralf Gregan.
Rolle: Leo Bergert
1981: TV-Film: Onkel & Co. /
Die geklaute Miss / Ein Vermögen unterm Teppich. Rolle: Willi
Wusel / Onkel Wusel
1983: Der Schnüffler (Non Stop
Trouble with Spies). Regie: Ottokar Runze. Rolle: Herbert
Böckmann
1983 - 1984: TV-Serie:
Zelleriesalat / Zelleriesalat und Gitterspeise. Drehbuch. Regie:
Ralf Gregan. Rolle: Gastgeber, verschiedene Rollen
1984: Didi - Der Doppelgänger
(Non-Stop Trouble with My Double). Drehbuch. Regie: Reinhard
Schwabenitzky. Rolle: Bruno Koob / Hans Immer
1984: Is' was, Kanzler?. Regie:
Gerhard Schmidt. Rolle: Gesangsauftritt
1985: Didi und die Rache der
Enterbten (Nonstop Trouble with the Family). Regie: Dieter
Hallervorden, Christian Rateuke. Rollen: Dieter Dödel / Gustav
Böllemann / Titus Böllemann / Otto Böllemann /
Albert Böllemann / Florentine / Emilio
1985 - 1986: TV-Serie: Die
Nervensäge / Didi - Der Untermieter / Der Untermieter. Regie:
Ralf Gregan, Hartmann Schmige, Stefan Lukschy. Rolle: Willi
Böck
1986: Didi auf vollen Touren.
Drehbuch. Regie: Wigbert Wicker. Rolle: Didi
1988: Der Experte / Didi - Der
Experte (Non Stop Trouble with the Experts). Regie: Reinhard
Schwabenitzky. Rolle: Willi Schulze
1989: TV-Serie: Die Didi-Show.
Drehbuch. Regie: Dieter Hallervorden. Rolle: Didi
1990: Bei mir liegen Sie richtig.
Regie: Ulrich Stark. Rolle: Willi Kritz
1992: Alles Lüge (All Lies).
Regie: Heiko Schier. Rolle: Günther Kasulke
1994: TV-Serie: Spott-Light /
Hallervordens Spott-Light. Produzent. Drehbuch. Regie: Dieter
Hallervorden. Rolle: verschiedene
1996 - 1997: TV-Serie: Verstehen
Sie Spaß? Rolle: Moderator
2000 - 2001: TV-Serie: Zebralla.
Produzent. Regie: Dieter Hallervorden. Rolle: Jürgen
Zebralla
2002: TV-Serie: König Macius
(Le petit roi Macius). Rolle: Synchronstimme von
Fabrikant
2005: TV-Film: Dieter Hallervorden
- Mit 70 hat man noch Träume!. Produzent. Rolle: Dieter
Hallervorden
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