Drew Barrymore

* 22. Februar 1975 in Los Angeles, Kalifornien, USA • Schauspielerin, Produzentin • Biographie • Interviews • Filmografie • Adresse: Drew Barrymore c/o Triad Artist, 10100 Santa Monica Boulevard, 19 th Floor, Los Angeles, CA 90067, USA •

Biographie Drew Barrymore stammt aus einer ehrwürdigen Schauspieler-Dynastie: Ihr Großvater war der legendäre Shakespeare-Darsteller John Barrymore, ihr Onkel Lionel und ihre Tante Ethel mehrten ebenfalls den Film- und Theaterruhm der Familie.

Drews Karriere begann mit einem Paukenschlag: Als kleine, naseweise Freundin von E. T. - Der Außerirdische wurde die damals Siebenjährige weltberühmt.

Steven Spielbergs Science-fiction-Märchen brach sämtliche Kassenrekorde und Drew wurde für ihre Rolle prompt mit einem "Youth In Film Award" und einer britischen BAFTA-Nominierung als beste Newcomerin geehrt.

Vorher hatte die 1975 in Los Angeles geborene Tochter des Schauspielers John Barrymore jr. bereits in Ken Russell surrealistischem Film Der Höllentrip das Aufsehen von Publikum und Filmbranche erregt.

In den folgenden Jahren zählte Drew Barrymore zu den gefragtesten Kinderstars Hollywoods und spielte unter anderem in den Stephen King-Verfilmungen Der Feuerteufel und Katzenauge.

Nach etlichen wüsten Eskapaden, einigen wenig erfreulichen Jugendjahren und einer selbstauferlegten Pause startete sie Anfang der neunziger Jahre mit Poison Ivy und Guncrazy ein erfolgreiches Comeback.

Seitdem gehört Drew Barrymore zu den besten und gefragtesten Schauspielerinnen ihrer Generation. Unter anderem war sie in Kaffee, Milch und Zucker, Batman Forever und Woody Allens bezaubernder Komödie Alle sagen: I Love You zu sehen.

Neben ihrer Arbeit für das Kino tritt sie immer wieder für TV-Produktionen vor die Kamera, unter anderem für Die Amy-Fisher-Story und Joel Schumachers Serie 2000 Malibu Road.

Scream - Schrei! ist für Drew Barrymore nicht der erste Ausflug in das Kino des Schreckens. Ihr Faible für das Genre stellte sie schon mit Filmen wie Spaceshift und Mask of Murder 2 unter Beweis.

Drew Barrymore wird in Scream - Schrei! als Casey Becker zum ersten Opfer des maskierten Killers. Dabei wollten sich die hübsche Schülerin und ihr Freund Steve nur einen netten Abend mit Popcorn und einem gruseligen Video machen. Doch dann spielt ein bedrohlicher Anrufer ein tödliches Spiel mit Casey. Und der Telefonterror ist erst der Anfang.

Zuletzt sah man Drew Barrymore unter der Regie von George Clooney in Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind und in einem Gastauftritt in Donnie Darko (2001).

Letzterer, den sie zusammen mit ihrer Firma Flower Films und ihrer Partnerin Nancy Juvonen produzierte und in dem Jake Gyllenhaal und Jena Malone die Hauptrollen spielen, bekam drei Independent-Spirit-Award-Nominierungen.

Davor spielte Barrymore die Hauptrolle in Penny Marshalls Unterwegs mit Jungs. Derzeit dreht sie die romantische Komödie Fifty First Kisses (2004) mit Adam Sandler, die Flower Films zusammen mit Sandlers Happy Madison Productions produziert.

Auch Duplex (2003) in dem sie neben Ben Stiller die Hauptrolle spielt und der noch in diesem Jahr in die Kinos kommen soll, hat Flower Films - in Zusammenarbeit mit Stillers Red Hour Films - produziert.

Mit ihrem dreißigsten Film, der Romanze Ungeküsst, startete Drew Barrymore ihre zweite Karriere als Produzentin.

Der Film wurde von Raja Gosnell inszeniert und war die erste Produktion der Firma Flower Films, die Barrymore und Juvonen vorher gegründet hatten. Ungeküsst wartete mit David Arquette, Molly Shannon, John C. Reilly und Michael Vartan in weiteren Hauptrollen auf und spielte weltweit 100 Millionen Dollar ein.


Interviews
Filmografie
Drew Barrymore
Drew Barrymore
Drew Barrymore in 'E.T. - Der Außerirdische'
Videocover zu 'Colors of Crime'
Drew Barrymore in 'Kaffee, Milch und Zucker'
Filmplakat zu 'Alle sagen: I love you'
Drew Barrymore in 'Eine Hochzeit zum Verlieben'
Drew Barrymore in 'Ungeküsst'
Drew Barrymore in '3 Engel für Charlie'
Drew Barrymore in 'Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind'
Drew Barrymore in '3 Engel für Charlie - Volle Power'

Dirk Jasper FilmLexikon

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