Elisabeth Shue
* 6. Oktober 1963 in Wilmington, Delaware, USA • Schauspielerin • Biographie • Filmografie •
Elisabeth Shue Biographie Elisabeth Shue - Spitzname "Lisa" - avancierte buchstäblich über Nacht zum Topstar, als sie 1995 mit Nicolas Cage in Mike Figgis' Drama Leaving Las Vegas auftrat. Die Rolle der Prostituierten Sera - eine der besten schauspielerischen Leistungen des letzten Jahrzehnts - brachte ihr Preise von den Los Angeles Film Critics, der National Society of Film Critics, den Dallas Film Critics und den South Florida Film Critics, sowie einen Independent Spirit Award ein. Überdies wurde sie für einen Golden Globe und einen Academy Award nominiert.

Seit Leaving Las Vegas spielte Elisabeth Shue u. a. in Philip Noyces Actionfilm The Saint - Der Mann ohne Namen (1997) mit Val Kilmer, Woody Allens Komödie Harry außer sich (1997), dem Thriller The Trigger Effect (1997), Volker Schlöndorffs Palmetto (1998), der Balzac-Verfilmung Cousin Bette (1998) und Molly (1999).

Elisabeth Shue wurde in Wilmington, Delaware, geboren und wuchs später in der Vorstadt von South Orange in New Jersey auf. Sie ist unter vier Geschwistern das einzige Mädchen in einer eng miteinander verbundenen Familie. Zunächst lag dem sportbegeisterten Mädchen nichts ferner als eine Karriere in der Unterhaltungsbranche. Mit dem Ziel Anwältin zu werden, studierte sie am Wellesley College Politikwissenschaften.

Ein Studienkollege empfahl ihr, sie könne mit Auftritten in Werbespots ihr Taschengeld aufbessern. Tatsächlich wurde Elisabeth Shue engagiert und fand sofort Gefallen an der schauspielerischen Arbeit. Ihr erster Werbespot war als Burger King-Girl in einem TV-Spot. Schließlich nahm sie am Showcase Theatre in New York Schauspielunterricht und landete schon bald eine Rolle in dem TV-Film Die Gier nach Ruhm an der Seite von Craig T. Nelson.

In Karate Kid gab sie 1984 ihr Spielfilmdebüt. Auftritte in Filmen wie Link - Der Butler (1985), Die Nacht der Abenteuer (1986), Cocktail (1988) mit Tom Cruise, Die blonde Versuchung (1991) mit Alec Baldwin und Kim Basinger und Lieblingsfeinde - Eine Seifenoper (1991) folgten.

Weil sie ihre akademische Ausbildung trotz ihrer blühenden Schauspielkarriere abschließen wollte, schrieb sie sich 1985 in der Harvard Universityein und setzte ihr Studium zwischen den Arbeiten an diversen Filmen fort. Am 8. Juni 2000 wurde ihr der Abschluss mit einer Graduierung in politischen Wissenschaften bescheinigt.

In den neunziger Jahren brach Elisabeth Shue mit ihrem Image und wagte bewusst den Schritt hin zu riskanteren Rollen. So konnte man sie bis Leaving Las Vegas in Filmen wie Radio Inside (1994), Twenty Bucks - Geld stinkt nicht - Oder doch? (1993), Vier himmlische Freunde (1993) und Steven Soderberghs Die Kehrseite der Medaille (1995) erleben.

Im Fernsehen spielte sie 1995 in dem Western Blind Justice mit Armand Assante. Auf der Bühne hatte sie seit 1993 umjubelte Auftritte in Stücken wie Some Americans Abroad und Birth and After Birth. Zudem gehört sie zu den Gründungsmitgliedern der Theatergruppe The Cooperative.

Am 11. November 1997 wurde ihr erster Sohn Miles William geboren. Vater ist ihr Lebensgefährte Davis Guggenheim, mit dem sie seit 1994 zusammenlebt.


Filmografie
Dirk Jasper FilmLexikon
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