Emma Thompson
* 15. April 1959 in London, England • Schauspielerin, Autorin • Biographie • Interviews • Oscars • Filmographie • Adresse: •
Emma Thompson Biographie Emma Thompson wurde für ihre herausragende Darstellung der Margaret Schlegel in Wiedersehen in Howards End mit dem Oscar als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Für 1993 erhielt sie zwei Oscar-Nominierungen - als beste Schauspielerin in Was vom Tage übrigblieb und als beste Nebendarstellerin in Im Namen des Vaters. Mit Sinn und Sinnlichkeit gab sie gleichzeitig ihr Debüt als Drehbuchautorin.

Nach dem Abschluß des Studiums in Englischer Literatur in Cambridge spielte sie drei Jahre beim Cambridge Footlights Theater; bei der ersten Cambridge Frauen-Revue Woman's Hour fungierte sie nicht nur als Koautorin, sondern gleichzeitig auch als Koproduzentin und Koregisseurin und hatte Erfolg mit ihrem ersten Solo-Programm Short Vehicle.

Im Londoner West End trat Emma Thompson mit Robert Lindsay in dessen Comeback Me And My Girl auf und mit ihrem Gatten Kenneth Branagh in John Osbornes Theaterstück Blick zurück im Zorn in der Inszenierung von Dame Judi Dench.

Auf der Welt-Tournee der Renaissance Theatre Company spielte sie unter der Regie von Ehemann Kenneth Branagh den Narren in King Lear und die Helena im Sommernachtstraum. Eine BBC-Sendung über die frühen Cambridge Footlights führte zu weiteren Komödienauftritten Emma Thompsons, Höhepunkt war The Emma Thompson Special. Mehr ernstere Rollen begannen mit der BBC-18.00 Uhr-Mini-Serie Tutti Frutti und der 19.00 Uhr-BBC-Serie Fortunes of War, die ihr den BAFTA als beste Schauspielerin einbrachte.

Weitere Filmauftritte hatte Thompson in Junior unter der Regie von Ivan Reitman, Viel Lärm um Nichts, Henry V., Schatten der Vergangenheit und Peter's Friends, alle unter der Regie von Kenneth Branagh, und in Verliebt in Chopin unter der Regie von James Lapine. 1995 verkörperte sie die Titelrolle in Christopher Hamptons Drama Carrington, der im selben Jahr den Spezialpreis der Jury beim Internationalen Filmfestival in Cannes erhielt.

Emma Thompson erhielt 1996 für Sinn und Sinnlichkeit, in dem sie ebenfalls in der Hauptrolle zu sehen war, den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch.


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Dirk Jasper FilmLexikon
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