Esther Schweins
* 18. April 1970 in Oberhausen, Deutschland • Schauspielerin • Biographie • Interviews • Filmografie •
Esther Schweins Biographie Esther Schweins wurde am 18. April 1970 in Oberhausen geboren und wuchs im badischen Viernheim auf. Gleich nach dem Abitur besuchte sie die Badische Schauspielschule in Karlsruhe und wechselte für kurze Zeit an die Schauspielschule in Bochum. Während dieser Zeit trat sie mit der Kabarettgruppe Die Spiegelfechter auf, stand auf den Bühnen des Karlsruher Insel-Theaters und des Stuttgarter Varietés.

Während einer Verschnaufpause von der sogenannten Großen Kunst am Theater übernahm die Jungschauspielerin im Sommer 1992 die Showmoderation und Aufnahmeleitung im Bavaria Filmpark in Bottrop. Später realisiert sie dort Castings, Interviews und Kurzfilme mit Fernsehshow-Kandidaten.

Dabei lernt sie den Fernsehproduzenten Jacky Drechsler kennen, der zusammen mit dem ehemaligen Tutti Frutti-Conférencier Hugo Egon Balder auf der Suche nach frischen Gesichtern für die geplante Show RTL Samstag Nacht ist. Esther gefällt und wird engagiert.

In der Comedy-Show ist sie vor allem eines: Wunderbar wandelbar. Eben noch die kühle Sprecherin der News, der die bitterbösen Neuigkeiten mit dem verbindlichsten Anchorwoman-Grinsen über die Lippen gehen, anschließend die völlig abgedrehte Persiflage auf Kristiane Backer als gehirnerweichte, schrill-laute Kristiane Kacker. Dazwischen mimt Esther Schweins - mit Haarknoten, Glasbaustein-Brille und schwäbischem Akzent - die ahnungslose Hausfrau ebenso überzeugend wie die genervte Chefsekretärin, die verruchte Bardame oder den Vamp.

Durch RTL Samstag Nacht wurde Esther Schweins zum Star. Doch inzwischen kennen wir sie auch von verschiedenen Rollen in Fernseh- und Kinofilmen, zum Beispiel als Sonja Sonne in Sönke Wortmanns Das Superweib oder als Polizeibeamtin vom Sittendezernat in der Tatort-Folge Bierkrieg.

Am 21. April 1997 war sie in der Rolle der Inez in dem Fernsehfilm Null Risiko und reich zu sehen. Im Sommer werden zwei neue Teile von Küsse niemals Deinen Chef gedreht und der Kinofilm Rosenkavalier, in dem Esther eine Ritualmörderin spielt, lief 1997 kurze Zeit in den deutschen Kinos.

Dass sie als Sex-Symbol gilt, findet sie nervig. Sie möchte als Schauspielerin ernst genommen werden. "Nur als Profi hast Du eine Chance in diesem Gewerbe", sagt sie in einem Spiegel-Interview.


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