| Frances McDormand |
| * 23. Juni 1957 in Illinois • Schauspielerin • Biographie • Oscars • Filmografie • |
Biographie
Frances McDormand
tritt seit ihrer Hauptrolle in Blood
Simple in fast allen Filmen der Coen-Brüder
auf. Ihre Freundin
Holly Hunter, die sie seit ihrer Studienzeit auf der
Yale Drama School kennt und mit der sie in New York lange
ein Appartement teilte, sprach damals für Blood
Simple vor, erzählte von den "beiden wirklich
komischen Typen", die den Film drehen wollten und drängte sie
ihrerseits zu einem Vorsprechtermin. Frances McDormand bekam
den Part -
Holly Hunter spielte dafür im nächsten Film der
Coens, Raising Arizona, die Hauptrolle - und heiratete kurz
darauf Joel Coen.
1957 als Tochter eines kanadischen Wanderpredigers geboren, zog sie als Kind mit ihrer Familie durch die Kleinstädte des Mittelwestens, ehe die McDormands sich in der Nähe von Pennsylvania niederließen. Ihre Liebe und ihr Talent zur Schauspielerei entdeckte Frances McDormand auf der Highschool, wo sie bei einer Schulaufführung die Lady Macbeth spielte. Ihre Eltern unterstützten ihr Bestreben und schickten sie auf das kleine Bethany College nach West Virginia, wo sie als einzige ihres Jahrgangs an Schauspielkursen teilnahm, ehe sie auf die Drama School an die Elite-Uni nach Yale wechselte. Später ging sie nach New York und spielte in einigen Broadway-Stücken.
Für ihre Rolle der Stella in Endstation Sehnsucht wurde sie für den prestigeträchtigen Tony-Award nominiert. Nach einigen Fernsehfilmen und Serienrollen etablierte sich Frances McDormand in Alan Parkers Drama Mississippi Burning endgültig als versierte Charakterdarstellerin. Für ihre Rolle einer couragierten Hausfrau, die sich zur Aussage gegen den Ku-Klux-Klan entschließt, wurde sie mit einer Oscar-Nominierung als Beste Nebendarstellerin belohnt. Zu ihren letzten Leinwandarbeiten zählen Robert Altmans Short Cuts, John Boormans Beyond Rangoon und Gregory Hoblits Zwielicht. Danach war sie in John Sayles neuem Film Lone Star zu sehen, sowie in Palookaville, einem der Favoriten des Sundance Festivals 1996.
Frances McDormand lebt mit ihrem Mann Joel Coen und ihrem Sohn Pedro, den die beiden 1995 in Paraguay adoptiert haben, in New York.
Oscars
Filmografie
- 1984: Blood Simple
- 1985: Die Killer-Akademie (Crimewave) Regie: Sam Raimi - Rolle: Nebenrolle
- 1985: Tödliche Schlagzeilen (Scandal Sheet) Regie: David Lowell Rich - Rolle: Nebenrolle
- 1986: (Vengeance: The Story Of Tony Cimo) Regie: Marc Daniels
- 1987: Arizona Junior (Raising Arizona) Regie: Joel Coen - Rolle: Dot
- 1988: Mississippi Burning - Die Wurzeln des Hasses (Mississippi Burning) Regie: Alan Parker - Rolle: Mrs. Pell
- 1990: Miller's Crossing (Miller's Crossing) Regie: Joel Coen - Rolle: Nebenrolle
- 1990: Chattahoochee (Chattahoochee) Regie: Mick Jackson - Rolle: Mae Foley
- 1990: Darkman (Darkman) Regie: Sam Raimi - Rolle: Julie Hastings
- 1990: Geheimprotokoll (Hidden Agenda) Regie: Ken Loach - Rolle: Ingrid Jessner
- 1991: Der Mann ihrer Träume (The Butcher's Wife) Regie: Terry Hughes - Rolle: Grace
- 1992: Verrückt vor Liebe (Crazy In Love) Regie: Martha Coolidge - Rolle: Clare
- 1992: Ein verrückter Leichenschmaus (Passed Away) Regie: Charlie Peters - Rolle: Nebenrolle
- 1993: Short Cuts (Short Cuts) Regie: Robert Altman Rolle: Betty Weathers
- 1995: Rangoon (Beyond Rangoon) Regie: John Boorman - Rolle: Andy
- 1995: (Talk Of Angels) Regie: Nick Hamm
- 1995: (The Good Ole Boys) Regie: Tommy Lee Jones
- 1996: Zwielicht
- 1996: Fargo
- 1996: Lone Star
- 1996: Palookaville
- 1997: Paradise Road
- 1998: (Johnny Skidmarks) Regie: John Raffo
- 1998: Madeline (Madeline) Regie: Daisy von Scherler
- 1998: (Talk Of Angels) Regie: Nick Hamm
- 2000-02-23: Die Wonder Boys
- 2000-09-22: Almost Famous - Fast berühmt
- 2000: The Man Who Wasn't There
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