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Er ist
eigentlich ein äußerst erfolgreicher
Bühnenschauspieler. Und trotzdem erhielt er die höchsten
Weihen, die die US-Filmindustrie zu vergeben hat: den
Oscar!
Im Jahre 1994 wurde Geoffrey
Rush mit dem 'Sydney Myer Performing Arts Award' für seine
Arbeit am Theater ausgezeichnet. Dieser Preis, einer der am
höchst dotierten seiner Art in Australien, wird jährlich
an eine Persönlichkeit verliehen, die sich durch eine
künstlerisch hervorragende originelle und mutige Arbeit voller
Initiative auszeichnet.
Zahlreiche andere Preise und Nominierungen, die ihm zuteil wurden, plazierten ihn auf seiner Karriereleiter ganz oben - Jahrzehnte im Theater mit wohl inzwischen an die 100 Produktionen haben den Theaterschauspieler Geoffrey Rush bewundernswert geprägt. Als Poproshin in Neil Armfields Inszenierung von The Diary Of A Madman bekam Geoffrey Rush 1989 den 'Sydney Critics' Circle Award' als hervorragendste darstellerische Leistung, den 'Varity Club Award' als bester Schauspieler und ein Jahr später sogar noch den 'Victorian Green Room Award' als bester Darsteller. Diese außerordentliche Inszenierung tourte erfolgreich durch Moskau und St. Petersburg und hatte dann eine triumphale Wiederaufnahme in der Spielzeit 1992 beim Adelaide Festival. Geoffrey Rush erhielt in den folgenden drei Jahren Nominierungen für den 'Sydney Critics' Circle Award' - für so unterschiedliche Rollen wie den Khilestakov in The Government Inspector (Sydney Theatre Company, 1991), Astrov in Onkel Wanja (Sydney Theatre Company, 1992) und neben Cate Blanchett als John in Oleanna (Sydney Theatre Company, 1993). Als bester Nebendarsteller wurde er für seinen Horatio in Hamlet (Belvoir) nominiert. 1975 absolvierte Geoffrey Rush in London die Ausbildung zum Regisseur im 'Director's Course' der 'British Theatre Association' und studierte im Anschluss daran zwei Jahre an der 'Pantomimen-Schule Jacques Lecoq' in Paris. Nach seiner Rückkehr spielte er in Australien den Narr neben Warren Mitchells König Lear und zusammen mit Mel Gibson in Warten auf Godot. 1982 bis 1983 war er Mitglied von Jim Sharmans 'Lighthouse-Ensemble'. Seine wichtigsten Bühnenrollen sind der Oberon im Sommernachtstraum, Allen Fitzgerald in der Weltpremiere von Sewells The Blind Giant Is Dancing und die Titelrolle in Beaumarchais' Die Hochzeit des Figaro. Als Regisseur zeichnete Geoffrey Rush verantwortlich für die Inszenierungen von Clowneeroonies mit der 'Queensland Theatre Company' im Jahr 1978 und im Jahr 1986 mit The Small Poppies beim Adelaide Festival. Für Belvoir hat Rush u. a. Pearls Before Swine, The Popular Mechanicals, The Wolf's Banquet und Frogs inszeniert, sowie seine eigene, zusammen mit dem Satiriker 'John Clarke' geschriebene Adaption von Aristophanes' Die Frösche. Eine erste kleine Filmrolle spielte Geoffrey Rush 1982 in Gillian Armstrongs musikalischer Komödie Starstruck. Es folgte eine australische Filmversion von Shakespeares Was ihr wollt in der Regie von Neil Armfield. Außerdem spielte er in George Whaleys Dad And Dave On Our Selection neben Leo McKern und Joan Sutherland sowie in Peter Duncans 'Children Of The Revolution' mit Judy Davis und Sam Neill. Geoffrey Rush spielte den Inspektor Javert in Bille Augusts Verfilmung von Les Miserables und den Walsingham in Shekhar Kapurs Elizabeth, was ihm eine 'BAFTA'-Nominierung als Bester Nebendarsteller einbrachte. Er gab den Henslowe in John Maddens Shakespeare In Love, der ihm weitere Nominierungen für einen 'BAFTA Award', einen 'Golden Globe' und einen 'Academy Award' als Bester Nebendarsteller bescherte. 1999 sah man Geoffrey Rush als Casanova in Mystery Men (1999) und als Steven B. Price in Haunted Hill (1999). Im Jahr darauf lief er als Marquis de Sade in Phil Kaufmans Quills - Macht der Besessenheit erneut zu Hochform auf und sicherte sich eine Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller. Er spielte den Harry Pendel in John Boormans Der Schneider von Panama und war als Superintendent Hare in Gregor Jordans Ned Kelly an der Seite von Heath Ledger und Orlando Bloom zu sehen. Weiterhin erlebte man den vielseitigen Schauspieler mit Goldie Hawn und Susan Sarandon in Groupies Forever und in dem viel gelobten Frida mit der Oscar-nominierten Salma Hayek in der Titelrolle. In dem sensationell erfolgreichen Disney-Pixar-Animationshit Findet Nemo lieh er der Figur des Nigel seine Stimme. Danach war Geoffrey Rush an der Seite von George Clooney, Catherine Zeta-Jones und Billy Bob Thornton in der neuen Romantikkomödie der Coen-Brüder Ein (un)möglicher Härtefall zu sehen. Inzwischen spielte er auch in The Life and Death of Peter Sellers die Hauptrolle des Peter Sellers. Übrigens: Während seiner College-Zeit teilte Geoffrey Rush seine Studentenbude mit einem weiteren hoffnungsvollen Jungschauspieler namens Mel Gibson! Oscars
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