Harrison Ford

* 13. Juli 1942 in Chicago, USA • Schauspieler • Biographie • Interviews • Oscars • Filmografie • Foto-Galerie • Adresse: PO-Box 49344, Los Angeles, CA 90049, USA • McQueeney Management, 146 North Almont Drive, Los Angeles, CA 90048, USA •

Biographie Harrison Ford gilt heute als einer der kassenstärksten Filmstars Hollywoods, der seit den 70er Jahren mit der Star Wars-Trilogie und den Indiana-Jones-Filmen in einigen der größten Kinohits überhaupt mitgespielt hat. Die Vereinigung der amerikanischen Kinobesitzer würdigte Fords Status 1994, als sie ihn mit ihrer Auszeichnung zum Star des Jahrhunderts ehrte.

People machte ihn 1988 zum Sexiest Man Alive. Im gleichen Jahr gewann er den People's Choice Award als beliebtester Filmstar aller Zeiten. Im Jahr 2000 wurde er als Favorite Motion Picture Actor ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt er den begehrten Life Achievement Award des American Film Institute.

2002 ehrten ihn die Golden Globes mit dem Cecil B. DeMille Award für seine Lebensleistungen.

Ford, der mit Der einzige Zeuge (1985) für Darstellung des Detective John Book für den Oscar und für seine Rollen in Auf der Flucht (1993) und in Sabrina (1996), jeweils für den Golden Globe nominiert wurde, spielte in Alan J. Pakulas Vertrauter Feind (1996), nach Aus Mangel an Beweisen (1990) bereits seine zweite Zusammenarbeit mit Pakula.

Geboren und aufgewachsen in Chicago, besuchte er zunächst das Ripon College in Wisconsin, ehe er nach Los Angeles ging, um sich dort eine Karriere als Schauspieler aufzubauen. Er begann 1966 als Vertragsschauspieler bei Columbia, wo er mit einem Kurzauftritt als Hotelpage in Immer wenn er Dollars roch (1966) sein Kinodebüt gab.

Nach einer weiteren Kleinstrolle in Getting Straight (1970) beschloß Ford, sein Einkommen nicht länger vom hoffnungsvollen Warten auf das nächste Engagement abhängig zu machen, und begann als Zimmermann in einer Schreinerei zu arbeiten.

So konnte er es sich leisten, undankbare Mini-Parts abzulehnen und auf interessantere Rollen zu warten. Drei Jahre dauerte es, ehe eine solche Gelegenheit kam, als George Lucas ihn in seinem melancholischen American Graffiti (1973) besetzte.

Der Film machte nicht nur aus Richard Dreyfuss einen Star, sondern rückte auch Ford ins Rampenlicht, wo ihn Francis Ford Coppola gleich für sein bahnbrechendes Geheimdienst-Drama Der Dialog (1974) entdeckte.

Doch es sollte noch einmal drei Jahre dauern, ehe George Lucas ihn abermals besetzte und ihn mit seiner Rolle als Weltraum-Outlaw Han Solo in Krieg der Sterne (1977) endgültig an die Spitze Hollywoods schoß.

Der Film brach alle Kassenrekorde, und Ford konnte seine Rolle in den beiden anderen Teilen der Star-Wars-Trilogie, Das Imperium schlägt zurück (1980) und Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1984), noch ausbauen.

Mit George Lucas und Steven Spielberg arbeitete er zwischendurch auch an Jäger des verlorenen Schatzes (1982), wo er mit dem abenteuerlustigen Archäologen Indiana Jones eine weitere unsterbliche Kinofigur schuf, die er in Indiana Jones und der Tempel des Todes (1984) und Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989) nicht weniger erfolgreich verkörperte.

Ridley Scotts zunächst unterschätztes, aber mittlerweile als stilbildender Kultfilm anerkanntes Science-Fiction-Mysterium Blade Runner (1982) markierte ein weiteres Highlight in der Karriere Fords. Zu seinen anderen Kino-Erfolgen gehören u. a. Mosquito Coast (1986) Die Waffen der Frauen (1988), In Sachen Henry (1991), Die Stunde der Patrioten (1992) und Das Kartell (1994).

Fords jüngste Filmarbeiten umfassen die romantische Actionkomödie Sechs Tage, sieben Nächte (1998), das romantische Drama Begegnung des Schicksals (1999) und den erfolgreichen Thriller Schatten der Wahrheit (2000). Im letzten Jahr spielte er mit Liam Neeson in dem von Kathryn Bigelow inszenierten dramatischen Thriller K-19: Showdown in der Tiefe 2002).

Neben seiner Schauspielerei ist Ford auch im Umweltschutz und in zahlreichen humanitäaren Organisationen engagiert. So stellte er 400 Hektar Land von seiner Ranch in Wyoming asl Naturschutz- und Ansiedlungsgebiet für bedrohte Tiere und Pflanzen zur Verfügung und steht immer wieder bei Projekten und Shows der American Cancer Society, der Organisation Save The Children oder der Will Rogers Foundation zur Verfügung.

Im Schneideraum verschollen sind seine Auftritte in Zabriskie Point und E. T. - Der Außerirdische. An der in manchen Filmographien aufgeführten Fortsetzung More American Graffiti (The Party is Over) war Harrison Ford nie aktiv beteiligt.


Interviews
Oscars
Filmografie
Oscar
Harrison Ford
Harrison Ford in 'Krieg der Sterne'
Harrison Ford in 'Blade Runner'
Harrison Ford in 'Indiana Jones und der Tempel des Todes'
Harrison Ford in 'Frantic'
Harrison Ford in 'Sabrina'
Harrison Ford in 'Vertrauter Feind'
Harrison Ford in 'Sechs Tage, Sieben Nächte'
Harrison Ford in 'Schatten der Wahrheit'
Harrison Ford in 'Hollywood Cops'

Dirk Jasper FilmLexikon

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