| Heiner Lauterbach |
| * 10. April 1953 in Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland • Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur • Biographie • Filmografie • Adresse: Heiner Lauterbach, c/o ZBF München, Leopoldstraße 19, 80802 München • Werbung • |
Biographie
Mit 10 spielte er das
Kasperle in der Schule - und bekam einen Preis. Auf den
nächsten musste er 22 Jahre warten - und dann war es 1986
gleich der Bundesfilmpreis für Männer. Bevor es
aber so weit war, machte er erst seine "Mittlere Reife", nahm er
mit 16 Jahren Schauspielunterricht bei Marianne Jentgens und
stand als 18jähriger erstmals auf der Bühne. Danach
spielte er an vielen Theatern, führte Regie und machte sich
als Synchronsprecher u. a. von
Richard Gere,
Jack Nicholson, Christopher Reeve oder
Christopher Walken einen Namen.
Mehrere Jahre auf der Bühne (u. a. in Köln, Würzburg und München)und beim Film waren die Basis für seinen Erfolg. Sein Spielfilmdebüt gab er dann 1983 in Roland Suso Richters preisgekröntem Kolp; der Durchbruch gelant 1985 mit Doris Dörries Erfolgskomödie Männer, für die Heiner Lauterbach den Bundesfilmpreis bekam.
Allerdings absolvierte er - wie viele andere Schauspieler auch - in den 70er Jahren als Broterwerb einige "Darstellungen" im berühmt-berüchtigten Schulmädchen-Report, er spielte in insgesamt drei Filmen dieser Endlosserie mit.
Danach ging es Schlag auf Schlag weiter: Viele TV-Serien ("Eurocops", "Der Fahnder", "Ein Fall für Zwei"), TV-Filme ("Schnelle Gerdi", "Regina auf den Stufen", Das Mädchen Rosemarie, Opernball) und Kinofilme (Das doppelte Lottchen, Das Superweib, Der Campus).
In Helmut Dietls Realsatire Rossini war Heiner Lauterbach der Star unter den Stars und erhielt als "Bester Darsteller" den Bayerischen Filmpreis. 1997 folgte der Publikumspreis Bambi.
Als Hardy Martins ihn bat, in Cascadeur die Rolle des Oberst zu spielen, war er zunächst skeptisch. "Aber nachdem ich das Drehbuch gelesen hatte," erzählt er, "habe ich Hardy sofort angerufen und zugesagt. Mir war gleich klar, dass der Cascadeur ein Film wird, wie er in Deutschland noch niemals gedreht wurde - temporeicher Actionstreifen mit einer abenteuerlichen Story."
Heiner Lauterbach privat: Der Wahl-Münchner wurde 1953 in Köln geboren, wo er auch seine Schauspielschule abschloß. Nach Familie und Beruf stehen die Musik (Gitarre, Schlagzeug) und Sport in seinem Terminkalender: Ski, Tennis, Reiten, Fechten und Schwimmen.
Filmografie
- 1975: Schulmädchen-Report 9
- 1976: Schulmädchen-Report 10
- 1977: Schulmädchen-Report 11
- 1984: Kolp
- 1985: Männer - Regie: Doris Dörrie
- 1986: Paradies - Regie: Doris Dörrie
- 1988: TV-Film: Ignaz Semmelweiß - Regie: Michael Verhoeven
- 1989: Bodo - Eine ganz normale Familie
- 1989: Bangkok Story
- 1989: African Timber - Regie: Peter F. Bringmann
- 1990: Regina auf den Stufen
- 1991: Lilly Lottofee
- 1992: TV-Serie "Wolfs Revier"
- 1992: Tatort
- 1992: Ebbies Bluff
- 1993 - 1996: TV-Serie "Faust"
- 1993: Charlie & Louise - Das doppelte Lottchen - Regie: Joseph Vilsmaier
- 1994: Held
- 1995: Marlene
- 1996: TV-Miniserie: Der Schattenmann - Regie: Dieter Wedel
- 1996: TV-Serie: Faust
- 1996-03-07: Das Superweib
- 1996-12-13: Das Mädchen Rosemarie
- 1997-01-23: Rossini
- 1998-02-05: Der Campus
- 1998-03-15: TV-Film: Opernball
- 1998: TV-Film: Der dreckige Tod - Regie: Michael Mackenroth
- 1998-07-30: Cascadeur
- 1998-11-12: Der Eisbär
- 1999-09-02: St. Pauli Nacht
- 1999-10-28: Schlaraffenland
- 2000-01-20: Erleuchtung garantiert
- 2000-01-20: South Park - Der Film
- 2000: Cats & Dogs - Wie Hund und Katz'
- 2002-02-21: 666 - Traue keinem mit dem du schläfst
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