| Holly Hunter |
| * 2. Februar 1958 in Georgia, USA • Schauspielerin, Produzentin • Biographie • Oscars • Filmografie • Adresse: Holly Hunter, c/o ICM, 8942 Wilshire Boulevard, USA-90212 Beverly Hills, CA • |
Biographie
Holly Hunter wurde
in Georgia geboren und studierte Schauspiel an der Carnegie-Mellon
University in Pittsburgh. Sie gab ihr Kinodebüt 1981 mit
The Burning, ihr erster Durchbruch war 1987 die Komödie
Arizona Junior. Seitdem hat sie in Filmen wie
Steven Spielbergs Always und Lasse
Hallströms Ein charmantes Ekel mitgewirkt.
Weltbekannt wurde Holly Hunter 1993 durch Jane Campions Film Das Piano, für den sie mit dem Oscar und auch mit dem Golden Globe ausgezeichnet wurde. Für ihre Darstellung wurde sie außerdem von folgenden Vereinigungen zur besten Schauspielerin des Jahres gewählt: Los Angeles Film Critics, New York Film Critics, The National Board of Review und der National Society of Film Critics. Auf dem Filmfestival in Cannes gewann Das Piano die Goldene Palme.
Im selben Jahr wurde sie für Die Firma für einen weiteren Oscar (beste weibliche Nebenrolle) nominiert. Weiterhin erhielt sie in diesem Jahr für ihre Hauptrolle in dem HBO-Film The Positively True Adventures Of The Alleged Texas Cheerleader - Murdering Mom den Emmy, den Cable ACE Award und wurde für einen Golden Globe nominiert.
Für ihre herausragende Darstellung in James Brooks Nachrichtenfieber gewann sie den Preis der New Yorker und Los Angeles Film Critics und wurde für den Oscar nominiert. Sie erhielt den Emmy (Outstanding Lead Actress) für ihre Arbeit in dem kontroversen TV-Film Roe vs. Wade und eine Nominierung für den Ace Award für den TNT-Film Crazy In Love.
Die nur 1,50 m große Schauspielerin übernahm in den Broadway-Produktionen Crimes Of The Heart, The Wake Of James Foster sowie in den Off-Broadway-Produktionen von The Miss Firecracker Contest, A Weekend Near Madison, Battery und The Person I Once Was Hauptrollen. In Los Angeles spielte sie die Hauptrolle in Sam Shepards A Lie Of The Mind am Mark Taper Forum.
Hunter coproduzierte ihre sechste Zusammenarbeit mit der Dramatikerin Beth Henly, Control Freads am MET Theater in Los Angeles. In diesem Stück spielte sie auch die Hauptrolle, während sie das Stück von Raymund Barry, The Mother's Son, ebenfalls am MET, rein als Produzentin betreute.
Oscars
- Oscar für 1993 als Beste Hauptdarstellerin in Das Piano
- Oscar-Nominierung für 1987 als Beste Hauptdarstellerin in "Nachrichtenfieber"
- Oscar-Nominierung für 1993 als Beste Hauptdarstellerin in "Die Firma"
Filmografie
- 1981: Brennende Rache (The Burning) Regie: Tony Maylam - Rolle: Nebenrolle
- 1984: Swing Shift - Liebe auf Zeit (Swing Shift) Regie: Jonathan Demme - Rolle: Nebenrolle
- 1987: Arizona Junior (Raising Arizona) Regie: Joel Coen - Rolle: Edwina
- 1987: Mit Volldampf nach Chicago (End Of The Line) Regie: Jay Russel - Rolle: Charlotte
- 1987: Ein Aufstand alter Männer (Gathering Of Old Men) Regie: Volker Schlöndorff - Rolle: Candy
- 1987: Nachrichtenfieber (Broadcast News) Regie: James Brooks - Rolle: Jane Craig
- 1989: Miss Firecracker (Miss Firecracker) Regie: Thomas Schlamme - Rolle: Carnelle Scott
- 1989: Einfach Affig (Animal Behaviour) Regie: H. Anne Riley - Rolle: Coral Grable
- 1989: Always (Always) Regie: Steven Spielberg - Rolle: Dorinda Durston
- 1991: Ein charmantes Ekel (Once Around) Regie: Lasse Hallström - Rolle: Renata Bella
- 1993: Die Firma (The Firm) Regie: Sydney Pollack - Rolle: Tammy Hamphill
- 1993: Das Piano
- 1995: Copy Kill
- 1995: Familienfest und andere Schwierigkeiten
- 1996: Crash
- 1997-10-24: Lebe lieber ungewöhnlich
- 1998: Wachgeküsst
- 1999: Jesus' Son
- 2000-09-29: O Brother, Where Art Thou?
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